Der 1. FSV Mainz 05 II hat in einer gemeinsamen Aktion mit Vertretern von Ente Bagdad die Stolpersteine für Siegfried „Sissi“ Rosenbusch und seine Familie in der Emmeranstraße 10 gereinigt.
Siegfried Rosenbusch, geboren am 23. April 1904 in Mainz, war nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer für den 1. FSV Mainz 05 aktiv. Seine jüdische Herkunft führte tragischerweise dazu, dass er während des Zweiten Weltkriegs 1942 im Konzentrationslager Piaski ermordet wurde.
Mit dieser Aktion möchten die Beteiligten an das leidvolle Schicksal von Rosenbusch und vielen anderen erinnern, um die Vergangenheit nicht zu vergessen und ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen.
Der Verein und die Initiative setzen sich damit aktiv für das Gedenken an die Opfer der NS-Zeit ein und tragen zur Aufklärung und Sensibilisierung in der Gesellschaft bei. #mainz05 #niewieder