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Malou Müller (27, Bildmitte) mit dem Kopf: Hier als Vorlagengeberin zur 1:0 Führung und später als Torschützin zum 2:3 Anschlusstreffer.

Die SG 99 Andernach musste sich im Auswärtsspiel beim FC Ingolstadt mit 2:3 (1:3) geschlagen geben. Nach früher Führung brachten fünf Minuten vor der Pause die Partie aus Andernacher Sicht entscheidend ins Wanken.

Trotz personeller Umstellungen in der Defensive – neben der gelbgesperrten Maren Weingarz fehlte auch Zoe Brückel aus familiären Gründen – starteten die Bäckermädchen mutig. Nach hohem Pressing und zwei Eckbällen brachte ein „Doppelkopf“ die Führung: Malou Müller verlängerte, Carolin Schraa köpfte zum 0:1 ein (11.).

In der Folge verlor Andernach jedoch zunehmend den Zugriff. „Danach haben wir das Spiel aus der Hand gegeben und eine ganz schlechte erste Halbzeit gespielt“, bilanzierte Trainerin Isabelle Hawel. Ingolstadt erhöhte den Druck, gewann viele Zweikämpfe und nutzte eine Phase defensiver Unsicherheit konsequent. Zwischen der 40. und 45. Minute drehten die Gastgeberinnen mit drei Treffern die Partie. „Bitter, dass wir das Spiel in fünf katastrophalen Minuten verloren haben“, ärgerte sich Hawel.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die SG 99 eine deutliche Reaktion. Erneut nach einer Ecke traf Malou Müller per Kopf zum 2:3-Anschluss (50.). Andernach bestimmte nun das Geschehen, ohne jedoch zwingende Chancen in ausreichender Zahl zu kreieren.

„Die zweite Halbzeit ging an uns, aber klare Torchancen blieben aus“, stellte Hawel fest.

Unterm Strich bleibt eine vermeidbare Niederlage, die vor allem auf die entscheidende Phase vor der Pause zurückzuführen ist. „Schade, dass wir nicht wenigstens einen Punkt geholt haben, um den Abstand auf Ingolstadt zu halten“, so die Trainerin.

Foto: Norina Tönges

Text: Tobias Jenatschek

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