Mit 29 Spielern scheint der Kader des VfL Osnabrück schon nahezu vollzählig, allerdings soll sich noch einiges tun. Zumal mit Joel Zwarts, Aday Ercan, Lion Semic und Bastien Conus laut dem “Kicker” gleich vier Akteure trotz laufender Verträge keine Zukunft mehr haben sollen.
Zwarts traf nur viermal
Alle vier Spieler waren erst im vergangenen Sommer verpflichtet worden, konnten sich allerdings nicht durchsetzen. So brachte es Zwarts zwar immerhin auf 28 Partien, gehörte aber nur zwölfmal zur Startelf und erzielte außerdem nur vier Tore. Bereits im Winter war über einen vorzeitigen Abgang des Niederländers diskutiert worden. Ercan war, nachdem er in der Hinrunde lediglich in zwölf Partien zum Einsatz gekommen war, in der Rückrunde bereits an den Wuppertaler SV verliehen. Dort zählte der 24-Jährige zu den Stammspielern und lief in elf von zwölf Partien von Beginn an auf.
Semic kam in 14 Partien für die Lila-Weißen zum Einsatz (530 Minuten), Conus durfte 17 Mal ran. Bei entsprechenden Anfragen würde der VfL bei allen vier Spielern, der jeweils noch bis 2026 unter Vertrag stehen, keine Steine in den Weg legen. Andernfalls wären auch Vertragsauflösungen möglich, wobei diese mit Abfindungen einhergehen würden. Ebenfalls abgegeben werden sollen – allerdings auf Leihbasis, um Spielpraxis sammeln zu können – die mit Profiverträgen ausgestatteten Nachwuchsspieler Joschka Kroll, Mats Remberg, Rohin Shivani und Ibrahim Touray.
Ajdini hofft auf neue Chance
Um eine neue Chance kämpfen will indes Bashkim Ajdini, der 2023 zu den Lila-Weißen zurückgekehrt war, sich bislang aber nicht durchsetzen konnte. In der zurückliegenden Saison reichte es gerade mal zu 16 Einsätzen (828 Minuten). Unter Neu-Trainer Timo Schultz hofft der 32-Jährige nun darauf, künftig wieder eine größere Rolle spielen zu können. Parallel läuft die Suche nach weiterer Verstärkung.