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Zvonko Juranovic, Trainer der SG Ahrbach, ist nach der 0:5-Niederlage seiner Mannschaft in der Meisterschaftsrunde gegen die SG Hundsangen bei seinem Heimatverein vom Amt des Cheftrainers zurückgetreten. Sein Nachfolger ist Stephan Krebs, der zuletzt als Co-Trainer bei den Kombinierten gearbeitet hat. Die tabellarische Situation des Ost-Bezirksligisten, nach elf Spielen wurden erst zwei Punkte eingefahren, war aber nicht der Grund für den Abschied von Juranovic.

Der erfahrene Trainer erläutert: „Ich hätte es gerne weiter gemacht, die sportliche Situation ist nicht der Grund dafür. Wir wussten von Anfang an, dass es nicht leicht wird, und haben sehr oft darüber gesprochen, dass alle mit anpacken müssen. Die Trainingsbeteiligung war von Anfang an nicht gut. Das war der Grund, warum ich nicht mehr daran geglaubt habe, dass wir die Saison retten können. Das war nicht mein Anspruch, dafür liebe ich zu sehr diesen Sport.“

Der Sportliche Leiter der Ahrbacher, Peter Olbrich, zeigt Verständnis für die Entscheidung: „Angesichts der sportlichen Situation haben wir ein gewisses Verständnis für diesen Schritt, dennoch kam er für uns zu diesem Zeitpunkt überraschend. Zvonko hat während seiner Zeit bei der SG Ahrbach stets engagierte Arbeit geleistet. Dafür sind wir ihm dankbar und bedauern seinen Rücktritt. Persönlich wünschen wir ihm alles Gute.“

Interimstrainer Stephan Krebs wird am Sonntag in Lautzert das erste Mal als Chef an der Seitenlinie stehen. Er sagt: „Eigentlich hatte ich mich zur Ruhe gesetzt. Da ich sonntags aber sowieso immer auf dem Sportplatz bin, habe ich den Co-Trainer-Posten übernommen. Jetzt steh ich in erster Reihe, das war nie mein Plan und ich bin genauso überrascht wie alle anderen. Es geht jetzt erst mal darum, Aufbauarbeit zu leisten, unser Kader ist extrem klein. Im Winter wird man sehen, wo der Verein steht und wie es weitergehen wird.“

Fotoquelle: SG Ahrbach