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THOMAS LORENZ

Mit der Ernennung von Thomas Lorenz zum neuen Jugendleiter vollzieht der Ahrweiler BC einen bedeutenden personellen Wechsel. Lorenz, der zuvor als Kleinfeldkoordinator und Nachwuchstrainer tätig war, tritt die Nachfolge von Gerd Treffer an, der nun Präsident des Vereins ist.

Lorenz hat klare Prioritäten für seine neue Rolle. Seine oberste Priorität ist die systematische Weiterentwicklung der Trainerqualität und der Trainingsmethodik. Er betont, dass das Fundament, das Treffer gelegt hat, eine solide Basis für zukünftige Entwicklungen bietet. Ein zentrales Ziel ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Trainer voneinander lernen können, durch regelmäßigen Austausch und Hospitationen.

Eine weitere Priorität von Lorenz betrifft die Optimierung der bestehenden Strukturen, insbesondere angesichts der begrenzten Ressourcen in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er plant, innovative Methoden zur Trainingsgestaltung einzuführen und betont die Notwendigkeit finanzieller Unterstützung für die Ausbildung ab der D-Jugend. Dazu gehört die geplante „Give Me Five“-Initiative, die monatlich fünf Euro pro Jugendmitglied in die Trainerbildung investieren soll.

Lorenz möchte zudem die Transparenz und Verbindlichkeit innerhalb des Vereins stärken. Eltern, Trainer und Spieler sollen klare Informationen über sportliche und organisatorische Belange erhalten.

Ein weiteres zentrales Anliegen von Lorenz ist die Förderung des Austauschs zwischen den verschiedenen Trainerteams. Unter dem Motto „zusammen.immer.abc“ sollen Trainer über Altersgrenzen hinweg zusammenarbeiten, um Erfahrungen und Wissen zu teilen. Lorenz setzt auf homogene Leistungsgruppen und fließende Übergänge zwischen den Altersklassen, um ein intensives Training zu ermöglichen.

In Bezug auf die Ausbildungsphilosophie betont Lorenz die Bedeutung spielnaher Ausbildung und langfristiger Entwicklung. Die Spieler sollen in altersgerechten Situationen lernen und die Trainingsinhalte über mehrere Wochen vertiefen. Die Spielphilosophie soll mutig und ballbesitzorientiert sein, wobei die Qualität der Trainer entscheidend ist.

Um die Durchlässigkeit zwischen Jugend- und Seniorenmannschaften zu verbessern, plant Lorenz, frühzeitig Kontakte zwischen A-Jugendspielern und den Seniorenteams herzustellen. Klare Kommunikation der Erwartungen und Entwicklungsschritte ist hierbei von großer Bedeutung.

Lorenz legt großen Wert auf die Wertschätzung des Ehrenamts und die Einbindung der Eltern. Transparente Abläufe und offene Kommunikation sollen das Vertrauen in die Vereinsarbeit stärken.

Im Wettbewerb mit Nachbarvereinen setzt Lorenz auf Qualität statt Quantität. Er strebt an, den Ahrweiler BC als beste Jugendarbeit in der Region zu positionieren, anstatt der größte Verein zu sein.

Mittelfristig plant Lorenz, die Teams ab der D-Jugend in der Spitzengruppe überkreislicher Ligen zu etablieren und den Ahrweiler BC als Entwicklungsschmiede bekannt zu machen. Er ist überzeugt, dass die sportlichen Erfolge aus dieser Arbeit resultieren werden.

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Bildquelle: Ahrweiler BC