Bis Sommer bleibt Schneider noch - ein Nachfolger wird gesucht

TuS Kirchberg: Coach Christian Schneider hört auf

23. Januar 2019 12:20

Christian Schneider hört als Trainer beim TuS Kirchberg auf. Nach sechseinhalb Jahren legt der erfolgreiche Coach sein Amt im Sommer nieder. Die Mannschaft, aktuell Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga Mitte, wurde während der Winterpause darüber informiert. Wer Schneiders Nachfolger wird, steht noch nicht fest.

„Aktuell stellt sich für mich die Situation so dar. Steigen wir auf, dann ist es ein gelungener Abschluss einer erfolgreichen Zusammenarbeit. Sollte der Aufstieg ausbleiben, dann ist es meine Überzeugung, dass ein neuer Trainer versuchen muss, das Ziel Aufstieg zu realisieren. Der Zeitpunkt ist der Richtige. Die Mannschaft hat einen tollen Charakter, sie ist jung, stark und auf einem sehr guten Entwicklungsweg. Sie kann problemlos übernommen werden. Mir war immer wichtig zu einem erfolgreichen Zeitpunkt diesen Schritt zu gehen, an dem viele sagen, es ist sehr schade, dass unser Trainer aufhört", so Christian Schneider auf der Vereinshomepage. Und: "Diesen Zeitpunkt sehe ich in diesem Sommer gekommen. Ich habe die Hoffnung, dass wir unabhängig von einem Aufstieg die erfolgreichste Saison meiner Amtszeit spielen werden. Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich hier eine Plattform vorfand, die mir die Möglichkeit gab, mich frei zu entfalten und all meine Ideen umzusetzen. Ich habe für den TuS als Spieler gespielt und war jetzt sehr lange Trainer hier. Ich bleibe dem Verein verbunden. Für mich ist der TuS zu meinem Heimatverein geworden. Die Zeit werde ich nie vergessen. Der Abschied im Sommer wird sehr emotional. Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft mir bis zum Sommer weiter folgen wird und alles daran setzt, die gesteckten Ziele zu erreichen.“ Weiter führte Schneider aus: “Mein Wohnort ist 60 km von Kirchberg entfernt. Die Belastung mit Arbeit, Familie, 3-mal Training und Spiel ist sehr groß. Ich stelle mir in jedem Winter die Frage, ob ich die notwendige Energie besitze, um noch eine Saison dranzuhängen. Diese Frage musste ich mir in diesem Jahr mit einem "Nein" beantworten. Ich möchte mehr Freizeit mit meiner Familie und einfach einmal vom Fußball abschalten.“

Coach Schneider hat den TuS von der A-Klasse kontinuierlich bis an die Spitze der Bezirksliga geführt und wir durften in dieser Zeit viele Erfolge feiern. Neben dem Aufstieg und Pokalsieg wurde Kirchberg auch über den Hallenfußball im Fußball-Regional-Verband Südwest eine Größe. Drei Rheinlandmeisterschaften und zwei Regionalmeisterschaften durften bejubelt werden. Unvergessen bleibt auch der Pokalsieg gegen die Regionalliga-Aufstiegsmannschaft des TuS Koblenz um den Ex-Bundesliga-Trainer Petrik Sander.

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