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Der 29. Spieltag in der Fußball-Rheinlandliga wurde mit dem Duell zwischen dem FV Rheingold Rübenach und dem TuS Immendorf abgeschlossen. Das Kräftemessen auf dem Kunstrasen im Koblenzer Stadtteil Rübenach wurde vom Schiedsrichterteam aus Luxemburg geleitet. Im Hinspiel konnte der von Marvin Schenk trainierte TuS Immendorf den von Benedikt Lauer angeleiteten Aufsteiger mit 3:1 besiegen. Im Rückspiel bekamen die rund 200 Zuschauer ein am Ende des Tages leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden zu sehen, bei dem Torchancen Mangelware waren. „Ich kann den Jungs nicht verübeln, dass sie in der aktuellen Situation auf Sicherheit bedachte sind“, sagte Rübenachs Trainer Benedikt Lauer. „Eigentlich waren wir darauf eingestellt, aber wir haben dieses Mal überhaupt keine spielerischen Lösungen gefunden“, haderte Immendorfs Coach Marvin Schenk.

Hamza Aliou und Robin Reichert schießen die Tore

Hamza Aliou brachte den Gastgeber mit seinem achten Saisontor in Führung (36.), Robin Reichert erzielte mit seinem sechsten Saisontor den Ausgleichstreffer (39.). Der FV Rübenach liegt nach diesem Duell mit 22 Zählern auf dem drittletzten Rang und hat einen Rückstand von zehn Punkten auf den wohl ersten Nichtabstiegsplatz. Der TuS Immendorf hingegen hat 35 Zähler eingefahren, liegt auf Tabellenrang 13 und hat schon acht Zähler Vorsprung auf den Viertletzten SV Eintracht Mendig. Am Ende des Tages können die Gäste mit dem Endergebnis sicher einigermaßen leben, denn der Vorsprung auf die Abstiegsplätze wurde ausgebaut. Für den FV Rübenach ist dieses Unentschieden zu wenig, denn selbst eine Siegesserie in den letzten Spielen der Meisterschaftsrunde bedeutet nicht gleich den Klassenverbleib.

Beide Mannschaften vergeben den Siegtreffer kläglich

Ohne Frage wäre Immendorfs Trainer Marvin Schenk ein Dreier lieber gewesen. In der Schlussphase, als Yannis Jochem allein auf Tobias Oost im Rübenacher Tor zulief, wäre dies möglich gewesen, doch er vergab die Chance. Er wurde von seinem Trainer verteidigt. „Yannis ist jemand, der sich immer für das Team aufopfert. Er kommt selten in solche Situationen, da herrscht ein großer Druck.“ Belastung, der der Angreifer nicht widerstand. Der Sieg Immendorfs wäre nicht gerechtfertigt gewesen. Auch ein Rübenacher Dreier wäre es nicht gewesen. Nach 54 Minuten bot sich Philipp Pitkowski eine Chance: Er lief halblinks allein auf das Tor zu, zog einen Bogen nach links und wählte dann eine Option, die sowohl einer Hereingabe als auch einem Torabschluss ähnelte. In der letzten halben Stunde prägten Standardsituation, oftmals aus dem Halbraum, dieses Lokalduell. Nach 90 Minuten endete also dieses Fußballspiel mit einem gerechten 1:1-Unentschieden.

Der Blick auf das Restprogramm der beiden Rheinlandligisten

Der FV Rübenach ist am kommenden Sonntag ab 15 Uhr zu Gast beim VfB Linz, ehe am Donnerstag, 30. April, ein Heimspiel gegen die SG Hochwald Zerf ansteht. Am 32. Spieltag müssen die Rübenacher Fußballer noch zum SV Eintracht Trier II reisen, das letzte Heimspiel steigt gegen das Tabellenschlusslicht VfB Wissen. Die Saison für die Lauer-Schützlinge wird dann mit dem Auswärtsspiel bei der SG 99 Andernach ausklingen. Es ist durchaus denkbar, dass der FV Rübenach noch den ein oder anderen Sieg einfahren wird – der Schritt aus der Abstiegszone heraus ist aber wohl auszuschließen. Der TuS Immendorf wird den wohl endgültigen Klassenerhalt vermutlich mit einem Heimerfolg über den Vorletzten SG Arzfeld klar machen, ehe es am Sonntag, 3. Mai, zum Ligaprimus Ahrweiler BC geht. Es folgen am Freitag, 8. Mai, das Derby auf dem Dörnchen gegen die SG 2000 Mülheim-Kärlich, die Auswärtsaufgabe beim aktuell formstarken SV Laubach und der Saisonabschluss gegen den TuS Kirchberg – vor heimischem Publikum. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Schenk-Mannen im Saisonendspurt noch die 40-Punkte-Marke knacken.

Bildquelle: FV Rübenach, TuS Immendorf