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Am 17. Spieltag in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, der auch gleichzeitig das Ende der Hinserie in der fünfthöchsten nationalen Spielklasse darstellt, stehen sich ab 14 Uhr im altehrwürdigen Stadion Oberwerth die TuS Koblenz und der FC Cosmos Koblenz gegenüber. In diesem auf Rasen ausgetragenen Stadtduell messen sich die Schützlinge von Michael Stahl, Trainer der TuS Koblenz, und Yusuf Emre Kasal, Übungsleiter beim FC Cosmos Koblenz. Die TuS Koblenz konnte bislang 32 Zähler bei einem Torverhältnis von 39:13 einfahren und ist aktuell auf Rang vier in der Tabelle eingeordnet – die Schängel haben allerdings noch das Nachholspiel bei der Reserve des 1. FC Kaiserslautern in der Hinterhand. Die Cosmonauten zeigen sich nach ihrer Rückkehr in die Fußball-Oberliga RPS bereits als echte Einheit, auch wenn der ein oder andere Zähler mehr hätte eingefahren werden können. Mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 24:23 reicht es für die Kasal-Mannen aktuell zu Rang acht. Der Vorsprung auf den vermeintlich ersten Abstiegsplatz beträgt allerdings nur dünne drei Pünktchen. Stand heute ist aber nicht davon auszugehen, dass die letzten sechs Teams der Fußball-Oberliga RPS am Saisonende absteigen müssen. Die Begegnung wird von Torben Huss und seinen Assistenten Abdullah Alzoubi und Jonas Klee geleitet und verspricht ein spannendes Kräftemessen, an dessen Ende sicher die Tagesform und die Lust, ein Kampfspiel auf schwerem Geläuf zu gewinnen, ausschlaggebend sein wird. Für den Cosmos-Spielmacher Benko Sabani ist es übrigens die Rückkehr auf den Oberwerth – er zog mehrere Jahre die Stricke bei der TuS Koblenz.

TuS Koblenz holte nur drei Punkte in Lokalduellen

Die Mannen von Cheftrainer Michael Stahl hatten aufgrund der Verlegung der Begegnung gegen die U21 vom Betzenberg aus sicherheitstechnischen Gründen in der Vorwoche spielfrei und konnten demnach das ein oder andere Wehwehchen auskurieren. Es ist davon auszugehen, dass die Schängel mit einer ordentlichen Portion Frische in diese Aufgabe geben, obwohl der Kader immer noch nicht der breiteste ist. Das Duell gegen den Stadtnachbarn FC Cosmos Koblenz ist nicht nur der Auftakt in den Jahresendspurt, bestehend aus drei weiteren Meisterschaftsspielen und dem Achtelfinale im Fußball-Rheinlandpokal, sondern auch Spiel eins nach dem mit 1:2 verlorenen Stadtderby mit dem FC Rot-Weiss Koblenz. Davor spielten die Rhein-Mosel-Städter bislang eine sehr starke Saison und waren auch über einige Wochen an der Tabellenspitze. Auffällig beim Blick auf die bisherige Saison ist, dass die Stahl-Mannen lediglich in Derbys (FV Engers, FC Emmelshausen-Karbach und eben FC Rot-Weiss Koblenz) als Verlierer vom Platz gegangen sind – das Lokalduell mit den Sportfreunden Eisbachtal wurde gewonnen. Die restlichen Punktverluste entstammen aus Punkteteilungen beim FK Pirmasens und dem SV Gonsenheim. Im Falle eines Heimsieges wären die Stahl-Mannen wieder direkt im Rennen um den zweiten Rang, der zu Relegationsspielen um die Fußball-Regionalliga Südwest berechtigt.

FC Cosmos Koblenz fehlt noch die Konstanz beim Punkten

Beim Blick auf die Schützlinge von Yusuf Emre Kasal fällt auf, dass seine Mannschaft schon einige Zähler mehr haben könnte, denn bei allen Punkteteilungen waren die Cosmonauten einem dreifachen Punktgewinn näher. Dieser Fakt dient als Mutmacher, denn der FC Cosmos Koblenz hat noch Luft nach oben und wird in der Rückserie wohl noch vielen Mannschaften das Leben schwer machen. Die Derbys gegen den FC Rot-Weiss Koblenz und den FC Emmelshausen-Karbach wurden gewonnen, die Eisbären aus Nentershausen stibitzten einen Zähler von der Bezirkssportanlage Schmitzers Wiese, der neuen Heimat der Cosmonauten. Lediglich der FV Engers konnte die Kasal-Mannen besiegen. Ansonsten ist auffällig, dass dem FC Cosmos Mannschaften aus dem Saarland nicht liegen, denn die Gastspiele beim FV Diefflen, beim FV Auersmacher und beim FC Hertha Wiesbach wurden allesamt verloren. Demnach ist davon auszugehen, dass der FC Cosmos in der Rückserie sicherlich nochmal mehr Effizienz beim Einfahren von Punkten an den Tag legen kann und sich dann in Richtung oberes Tabellendrittel bewegen wird. Ein Erfolgserlebnis im Duell mit der traditionsreichen TuS Koblenz wäre demnach ein echter Mutmacher für die kommende Ligabegegnung beim Schlusslicht, dem FV Eppelborn. Danach kommt im Fußball-Rheinlandpokal im Kampf ums Achtelfinale Regionalligist SV Eintracht Trier, ehe in der Liga Duelle mit dem VfR Wormatia Worms und dem FC Rot-Weiss Koblenz anstehen – das Hinspiel gegen den Stadtnachbarn ging ja auch aufgrund eines Wechselfehlers in die Geschichtsbücher ein.

Bildquelle: TuS Koblenz / Heinz-Jörg Wurzbacher / FC Cosmos Koblenz