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Der 27. Spieltag in der Fußball-Oberliga RPS wurde mit dem Duell zwischen der TuS Koblenz und dem FV Engers eröffnet. Das Kräftemessen unter Flutlicht begann um 19 Uhr auf dem Rasenplatz im Stadion Oberwerth in Koblenz und wurde von Schiedsrichter Marco Niebergall und seinen Assistenten Frederik Johannes Simon und Justus Gerber geleitet. Im Hinspiel konnte der amtierende Rheinlandpokalsieger vom Wasserturm die TuS Koblenz nach einem 0:1-Rückstand noch durch einen Doppelpack von Nils Wambach vor einer tollen Kulisse mit 2:1 bezwingen. Im Rückspiel führte der FV Engers nach 45 Minuten, ehe sich die Schängel im zweiten Spielabschnitt für ihren großen Aufwand belohnen konnten. Nach 97 Minuten leuchtete das Ergebnis von 3:1 aus Sicht der gastgebenden TuS auf der Anzeigetafel. Rund 1100 Zuschauer haben sich diese Begegnung im Stadion Oberwerth angesehen.

TuS Koblenz festigt durch Derbysieg den dritten Tabellenplatz

Durch den Heimerfolg über die von Julian Feit trainierte Truppe vom Engerser Wasserturm konnten die Mannen von Michael Stahl in der Tabelle der fünftklassigen Oberliga RPS ihren dritten Tabellenrang verteidigen. Durch das Unentschieden des nach wie vor auf Rang vier liegenden FC Emmelshausen-Karbach gegen die Sportfreunde Eisbachtal konnten die Schängel nicht nur ihr Punktekonto auf 51 Zähler ausbauen, sondern sich auch einen Vorsprung von zwei Zählern auf die Hunsrücker erarbeiten. Der FV Engers rangiert weiterhin mit 48 Zählern auf Tabellenrang fünf, die Topteams FK Pirmasens und 1. FC Kaiserslautern U21 haben bereits 60 Zähler auf dem Konto. Für die TuS Koblenz geht es am Samstag ab 14 Uhr mit dem Duell bei den Sportfreunden Eisbachtal weiter, der FC Emmelshausen-Karbach gastiert ab 14.15 Uhr beim SC Idar-Oberstein und der FV Engers spielt ab 15.30 Uhr beim FV Eppelborn.

FV Engers nutzt einzigen Torabschluss zur 1:0-Pausenführung

Von Beginn an war die TuS Koblenz in diesem Lokalduell klar tonangebend und zeigte eine geschlossen starke Mannschaftsleistung, musste aber mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeitpause gehen. Es war ein von Gabriel Müller initiierter Angriff über die linke Seite, der zum Führungstreffer des FV Engers führte. Müller konnte nicht nur ein Laufduell gewinnen, sondern den Ball auch flach in die Box befördern. Vor dem TuS-Tor konnte Nils Wambach den Koblenzer Verteidiger Vassilios Polichronakis so entscheidend stören, dass dieser ein Eigentor erzielte (38.). Was für eine starke Effizienz der Feit-Mannen, die in diesem Punkt der TuS einiges voraus waren. Die Stahl-Mannen konnten ihre spielerische Überlegenheit nämlich nicht in Treffer umwandeln – aber der Reihe nach. Nach sechs Minuten traf Damir Grgic mit einer Direktabnahme die Latte, ehe Lukas Tuchscherer zweimal eine Großchance nicht verwerten konnte (9., 15.). In Minute 35 schoss Grgic gegen den Innenpfosten, zuvor konnte Torjäger Denys Vyrych zwei Top-Chance nicht verwerten (16., 21.). Und auch Unterschiedsspieler Igor Blagojevic verpasste einen Treffer nur knapp (32.).

TuS Koblenz dreht 0:1-Pausenrückstand in einen 3:1-Derbysieg

Nach der Pause wurde die Partie vor rund 1100 Zuschauern etwas ausgeglichener, zumindest zu Beginn, „da hatten wir auch drei, vier Balleroberungen, waren etwas besser in den Zweikämpfen“, sagte FVE-Coach Julian Feit. Doch mit zunehmender Spieldauer legten die Jungs vom Wasserturm den Fokus aufs Verteidigen. In der 72. Minute hingegen fiel der überfällige und verdiente Ausgleichstreffer der Schängel. Es ist FVE-Akteur Vadym Semchuk gewesen, der TuS-Joker Nazif Tchadjei nur mit einem Foul im Strafraum stoppen konnte – den fälligen Elfmeter verwandelte Vyrych. Im Anschluss wollte die TuS den Lucky Punch mehr, vor allem mental, obwohl die Kräfte immer mehr schwanden. Dass der pure Wille Berge versetzen kann, zeigte Linksaußen Lukas Tuchscherer in der 89. Minute. Er startete von der Mittellinie einen Sololauf und legte auf Igor Blagojevic quer. Der Mann mit der Nummer 10 versenkte das Leder aus rund 14 Metern, das Stadion Oberwerth bebte. Und es kam noch besser für die Stahl-Truppe, denn Nazif Tchadjei erzielte in der siebten Minute der Nachspielzeit noch das 3:1. Der wieder genesene Tempospieler profitierte von einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte und konnte aus rund 60 Metern den Ball in das verwaiste FVE-Tor befördern – Schlussmann Safet Husic war mit aufgerückt. „Freunde, ist das geil“, sagte der Stadionsprecher im Anschluss an diesen 3:1-Derbysieg der TuS Koblenz.“

Bildquelle: TuS Koblenz, FV Engers