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Am zehnten Spieltag in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar, ausgetragen in einer englischen Woche, stehen sich am Mittwochabend ab 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Wasserturm bei packender Flutlichtatmosphäre der FV Engers und die TuS Koblenz gegenüber. Dieses Lokalduell verspricht nicht nur echten Derbyflair, sondern auch aufgrund der tabellarischen Situation ein absolutes Spitzenspiel im Wohnzimmer des amtierenden Rheinlandpokalsiegers. Der von Julian Feit angeleitete FV Engers liegt aktuell mit 19 Zählern nach neun absolvierten Begegnungen auf dem dritten Tabellenrang. Die TuS Koblenz hingegen reist nach neun absolvierten Begegnungen in der Meisterschaftsrunde als Tabellenführer auf die rechte Rheinseite und möchte den Platz an der Sonne verteidigen. Diesen haben sich die Schützlinge von Michael Stahl aktuell mehr als verdient, denn die Schängel sind die einzige Mannschaft in der Fußball-Oberliga RPS, die in der Meisterschaftsrunde noch nicht verloren hat. Lediglich in den Gastspielen beim FK Pirmasens und dem SV Gonsenheim wurden Zähler liegen gelassen. Vermutlich wird in diesem Kracherduell unter der Leitung von Schiedsrichter Niclas Zemke und seinen Assistenten Johannes Krisam und Thomas Lang die Tagesform darüber entscheiden, welche Mannschaften vor einer hoffentlich vierstelligen Kulisse den Kunstrasen als Sieger verlassen wird.

Nach dem Ende der beeindruckenden Trainertätigkeit von Sascha Watzlawik beim dreifachen Rheinlandpokalsieger steht nun Julian Feit als neuer Übungsleiter auf der Kommandobrücke. Feit war zuletzt beim Fußball-Rheinlandligisten Ahrweiler BC als Trainer aktiv und davor auch schon beim TSV Emmelshausen in der Fußball-Oberliga RPS der Mann an der Seitenlinie. Aber nicht nur im Trainerteam, sondern auch im Spielerkader hat es Veränderungen gegeben. Aus der Fußball-Rheinlandliga sind Nils Wambach (SG 99 Andernach), Paul Bermel (Ahrweiler BC) und Ayman Ed-Daoudi (FC Cosmos Koblenz) an den Wasserturm gewechselt. Während Bermel als Stratege die Fäden zieht, beeindruckt Ed-Daoudi als Mann für die besseren Momente und Wambach als unumstrittener Torjäger. Darüber hinaus haben die Engerser Verantwortlichen Torhüter Franjo Serdarusic (TuS Koblenz) nach seiner Leihe fest verpflichtet, um den Druck auf den wieder genesenen Schlussmann Safet Husic hochzuhalten. In Person von Nino Benamor (U19 VfR Eintracht Koblenz) und Evren Akahiskali (SV Elversberg U19) sind noch zwei vielversprechende Talente zum FV Engers gewechselt. Den Verein verlassen haben Mike Borger (SG 99 Andernach), Jannik Stoffels (VfB Linz), Enrico Rößler (FC Emmelshausen-Karbach), Justin Klein (FC Berdenia Berbourg/Luxemburg), Stanley Precker (Ziel unbekannt) sowie Jeremy Mekoma (FC Cosmos Koblenz).

Bei den Schängeln vom Koblenzer Oberwerth hat es nach Rang vier in der Vorsaison einen größeren Umbruch im Spielerkader gegeben, während im Trainerstab auf Kontinuität gesetzt wird. Bei den Neuzugängen wurden zum einen auf Erfahrung und zum anderen auf jugendliche Frische und viel Talent zum Entwickeln gesetzt. Zurück bei den Schängeln sind demnach Leon Waldminghaus (Ahrweiler BC), Torhüter Cedric Taxis (FC Rot-Weiss Koblenz) sowie Konrad Cornelius (FC Hennef U19). Hinzu kommen die beiden Eigengewächse Christian Opitz und Albrim Krasniqi sowie Sanih Music (FC Hennef U19). Aus Nordrhein-Westfalen sind Denys Vyrych, Masahiro Fujiwara (beide Bonner SC) und Tomoya Kurogi (FC Pesch) auf den Oberwerth gewechselt, während Tim Thielen (SG Hochwald) studienbedingt sein Glück in der Fußball-Oberliga RPS testen möchte. Hinzu kommt, dass Michael Stahl in der laufenden Meisterschaftsrunde bereits den Eigengewächsen Tom Kup, Maurice Welzel, Daryl Cyriac Kunze und Max Buchheit einige Einsatzminuten gewährt hat. Den Verein verlassen haben im Sommer André Mandt (SF Baumberg), Illia Vdovychenko, Dylan Esmel (beide FC Emmelshausen-Karbach), Andi Brahaj (FC Anadolu Koblenz), Franjo Serdarusic (FV Engers nach Leihe), Melchisedec Yeboah, Marco Müller (beide FC Rot-Weiss Koblenz), Sebastian Rosbach (SG Malberg), Leon Hysenaj (FC Schaffhausen II), Yasin Yaman (Ziel unbekannt) sowie Steffen Weber und Sollano Rodrigues (beide pausieren).

Die Schützlinge von Julian Feit haben vor Wochenfrist die Sportfreunde Eisbachtal mit 1:0 geschlagen und damit die Niederlage gegen den FC Emmelshausen-Karbach vergessen machen können. Ansonsten haben die Feit-Mannen nur gegen den SC Idar-Oberstein und die SG Eintracht Frankfurt verloren – gegen die Adler im DFB-Pokal. Ansonsten konnte der FV Engers in der Meisterschaftsrunde gegen den SV Auersmacher, den TSV Gau-Odernheim, den FC Hertha Wiesbach, den FV Dudenhofen und den FC Arminia Ludwigshafen die volle Punkteausbeute einfahren. Dazwischen gab es noch einen 5:1-Erfolg über den Fußball-Bezirksligisten SV Eintracht Windhagen in der zweiten Runde im Wettbewerb um den Fußball-Rheinlandpokal. Demnach gehen die FVE-Akteure mit 19 Zählern, einem Torverhältnis von 13:9 und Abwehrass David Eberhardt als aktueller Toptorjäger in den Leistungsvergleich mit der TuS Koblenz.

Die Akteure von Trainer Michael Stahl sind mit einer Punkteteilung beim Aufstiegsfavoriten FK Pirmasens in die Saison gestartet und haben seit diesem Duell sieben Siege und nur ein weiteres Unentschieden in der Meisterschaftsrunde eingefahren. Das zweite Remis dieser Spielzeit setzte es für die Schängel, die vermutlich bis ins Jahr 2026 auf Außenverteidiger Leon Waldminghaus verzichten müssen, beim SV Gonsenheim. Dreifache Punktgewinne durften die Schängel gegen den FC Arminia Ludwigshafen, den FV Dudenhofen, den FC Hertha Wiesbach, den TSV Gau-Odernheim, den SV Auersmacher, den SC Idar-Oberstein und den FV Diefflen bejubeln. Nicht zu vernachlässigen ist der 4:0-Auswärtssieg bei der SG Ober Kostenz in der zweiten Runde im Fußball-Rheinlandpokal, ausgetragen auf einem Hartplatz bei einer stimmungsvollen Flutlichtatmosphäre. Dank dieser bislang beeindruckenden Saison, die Stahl-Schützlinge haben neben 23 Zählern auf dem Punktekonto ein Torverhältnis von 24:5, liegen die Männer vom Oberwerth verdient auf Rang eins in der Meisterschaftsrunde.

Bildquelle: FV Engers / TuS Koblenz