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Am 13. Spieltag in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar stehen sich am Freitagabend ab 19 Uhr auf dem Kunstrasenplatz am Wasserturm bei packender Flutlichtatmosphäre der FV Engers und der FC Rot-Weiss Koblenz gegenüber. Dieses Lokalduell verspricht nicht nur echten Derbyflair, sondern ist gleichzeitig auch die Neuauflage des Endspiels um den Fußball-Rheinlandpokal aus der vorherigen Saison. Der von Julian Feit angeleitete FV Engers liegt aktuell mit 25 Zählern und einem Torverhältnis von 20:16 nach zwölf absolvierten Begegnungen auf dem fünften Tabellenrang. Der FC Rot-Weiss Koblenz hingegen reist nach zwölf absolvierten Begegnungen in der Meisterschaftsrunde auf dem ersten Abstiegsplatz liegend auf die rechte Rheinseite und möchte die Abstiegsränge verlassen. Aktuell haben die Schützlinge von Fatih Cift 13 Zähler bei einem Torverhältnis von 22:21 eingefahren. Vermutlich wird in diesem Lokalduell unter der Leitung des Teams Luxemburg die Tagesform darüber entscheiden, welche Mannschaften den Kunstrasen als Sieger verlassen wird.

Neuzugänge beim FV Engers

Nach dem Ende der beeindruckenden Trainertätigkeit von Sascha Watzlawik beim dreifachen Rheinlandpokalsieger steht nun Julian Feit als neuer Übungsleiter auf der Kommandobrücke. Feit war zuletzt beim Fußball-Rheinlandligisten Ahrweiler BC als Trainer aktiv und davor auch schon beim TSV Emmelshausen in der Fußball-Oberliga RPS der Mann an der Seitenlinie. Aber nicht nur im Trainerteam, sondern auch im Spielerkader hat es Veränderungen gegeben. Aus der Fußball-Rheinlandliga sind Nils Wambach (SG 99 Andernach), Paul Bermel (Ahrweiler BC) und Ayman Ed-Daoudi (FC Cosmos Koblenz) an den Wasserturm gewechselt. Während Bermel als Stratege die Fäden zieht, beeindruckt Ed-Daoudi als Mann für die besseren Momente und Wambach als unumstrittener Torjäger. Darüber hinaus haben die Engerser Verantwortlichen Torhüter Franjo Serdarusic (TuS Koblenz) nach seiner Leihe fest verpflichtet, um den Druck auf den wieder genesenen Schlussmann Safet Husic hochzuhalten. In Person von Nino Benamor (U19 VfR Eintracht Koblenz) und Evren Akahiskali (SV Elversberg U19) sind noch zwei vielversprechende Talente zum FV Engers gewechselt. Den Verein verlassen haben Mike Borger (SG 99 Andernach), Jannik Stoffels (VfB Linz), Enrico Rößler (FC Emmelshausen-Karbach), Justin Klein (FC Berdenia Berbourg/Luxemburg), Stanley Precker (Ziel unbekannt) sowie Jeremy Mekoma (FC Cosmos Koblenz).

Neuzugänge beim FC Rot-Weiss Koblenz

Beim FC Rot-Weiss Koblenz steht auch in dieser Spielzeit Fatih Cift auf der Kommandobrücke. Während es also auf der Trainerposition viel Konstanz gibt, haben die Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Christian Noll im Spielerkader die ein oder andere Korrektur vorgenommen. Den Verein verlassen haben die beiden Torhüter Maximilian Grote (FC Shkupi) und Cedric Taxis (TuS Koblenz) sowie die Außenverteidiger Sota Matsui (FC Cosmos Koblenz) und Daniel Sanchez (SC Wiedenbrück). Weitere Abgänge sind Adrian Asani (SV Viktoria Aschaffenburg), Alexander Shehada (SV Rot-Weiß Wittlich), Rachid Tchadjei (Viktoria Berlin), Leon Wilki (SV Rot-Weiß Hadamar), Younes Azahaf (SV Viktoria Aschaffenburg), Nao Oriyama (FC Cosmos Koblenz), Jerome Albera (Spvgg Neu-Isenburg) sowie Armin Sivic (SGV Freiberg). Dem Gegenüber stehen einige Neuzugänge, unter anderem die Torhüter Jascha Tiemann (FC Verden), Marcel Behr (TuS Immendorf) sowie Julius Hamm (eigene U19). Marco Müller und Melchisedec Yeboah kamen von der TuS Koblenz, Elias Dudkiewicz (eigene U19) und Ata-Luan Rznic (U19 FC Hennef) sind vielversprechende Talente. Große Hoffnungen werden in Takumu Yamahara und Kanata Todate (FC Pesch), Ryo Iwata (VfB Homberg) sowie Inas Islamovic (SSV Merten) gesteckt. Ebenfalls neu im rot-weißen Trikot sind Zavier Sampson Ghebrezghi (Calgary Rangers), Mohammed Mahfoud Maroc (Westfalia Herne), Giulio Omar Multari (Siegburger SV) und Phil Thieltges (1. FC Köln II).

Schwere Woche für den FV Engers

Am Montagabend mussten die Vereinsverantwortlichen den Tod von Heinz Keuler bekannt geben. Der Mister FV Engers wurde 78 Jahre alt und verstarb leider nach schwerer Krankheit. Nicht nur der FV Engers 07, sondern auch zahlreiche Weggefährten von Keuler trauern um den Mann, der den FV Engers über sieben Jahrzehnte mitgeprägt hat. Keuler ist sogar so bekannt, dass im Rahmen der Auslosung des Achtelfinals im Fußball-Rheinlandpokal in einer Schweigeminute an ihn und sein Lebenswerk gedacht wurde. Für den amtierenden Pokalsieger geht es übrigens in der vierten Pokalrunde zum West-Bezirksligisten FSV Salmrohr. Doch bevor es im November im Pokalwettbewerb weitergeht, messen sich die Feit-Schützlinge erst einmal in der Meisterschaftsrunde. Nach der bitteren 1:4-Schlappe beim VfR Wormatia Worms geht es an diesem Freitagabend unter Flutlicht darum, auf dem heimischen Kunstrasen am Wasserturm über den Lokalrivalen FC Rot-Weiss Koblenz wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren – wie schön wäre es, wenn die Jungs vom Wasserturm dem verstorbenen Heinz Keuler widmen könnten.

Ungemütliche Wochen drohen dem FC Rot-Weiss Koblenz

Die Mannen von Fatih Cift sind ja bekanntlich denkbar schlecht in die Meisterschaftsrunde gestartet und konnten erst am sechsten Spieltag den ersten dreifachen Punktgewinn bejubeln. Es folgte der erste Auswärtssieg, ehe es erneut zwei Pleiten setzte. Der Monat Oktober begann dann mit zwei Siegen in der Liga und dem Weiterkommen im Fußball-Rheinlandpokal. Im Pokalwettbewerb geht es im Achtelfinale übrigens gegen den Ost-Bezirksligisten SG Hundsangen. In der letzten Ligabegegnung kassierten die Rot-Weissen nach langer Führung noch eine enorm bittere 2:3-Niederlage gegen den FC Arminia Ludwigshafen. Auch deshalb gehen die Vorstädter, die weiterhin keinen gelernten Mittelstürmer in ihren Reihen haben und demnach einfach zu selten richtig Durchschlagskraft in der Offensive besitzen, auf einem Abstiegsplatz liegend in dieses emotional so wichtige Duell mit dem FV Engers. Ein dreifacher Punktgewinn würde nicht nur im Abstiegskampf für Furore sorgen, sondern auch das Selbstvertrauen vor den nächsten Derbys gegen die Sportfreunde Eisbachtal und die TuS Koblenz erhöhen.

Bildquelle: FV Engers / FC Rot-Weiss Koblenz