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Am 30. Spieltag in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar steigt am Samstagnachmittag das Duell zwischen dem FC Rot-Weiss Koblenz und dem FV Engers. Das Lokalduell zwischen dem Elften aus der Vorstadt und dem Fünften vom Wasserturm ist die Neuauflage des Rheinlandpokalfinals 2025 und beginnt um 14 Uhr auf dem Naturrasen im Stadion Oberwerth. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Lukas Jungfleisch und seinen Assistenten Julian Geid und Thomas Lang. Im Hinspiel konnte der von Julian Feit trainierte FV Engers durch den goldenen Treffer von Justin Willma die Mannen von Fatih Cift besiegen. Sollte der FV Engers auch das Rückspiel gewinnen, wäre in der Tabelle mindestens der vierte Rang der Lohn. Sollte jedoch der Gastgeber gewinnen, wären dies sehr wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Zusätzlich würde die Cift-Elf auch die 40-Punkte-Marke knacken.

FC Rot-Weiss Koblenz peilt den Heimerfolg an

Der gastgebende FC Rot-Weiss Koblenz liegt aktuell auf dem elften Tabellenplatz und konnte bislang in 29 Einsätzen 37 Punkte einfahren. 53 erzielten Toren stehen bereits 48 Gegentreffer gegenüber. Der Vorsprung auf den im schlimmsten Fall den Abstieg bedeutenden Rang 13 beträgt aktuell drei Punkte. Es ist aber eher davon auszugehen, dass nur die letzten vier Mannschaften den Gang auf Verbandsebene antreten müssen. Die Cift-Schützlinge konnten aus den letzten fünf Begegnungen lediglich vier Zähler einfahren. Auf den Auswärtssieg beim TSV Gau-Odernheim folgte eine 2:4-Schlappe gegen den FC Hertha Wiesbach und eine 1:3-Pleite beim FV Dudenhofen. Hinzu kommen die 1:2-Pleite gegen den SV Gonsenheim und ein leistungsgerechtes 1:1-Remis beim FC Arminia Ludwigshafen. Die treffsichersten Spieler beim Vorstadtclub sind Kanata Todate (zehn Tore), Takumu Yamahara (sieben Treffer) und Kapitän Almir Ahmetaj (sechs Saisontore).

FV Engers möchte den dritten Tabellenrang erobern

Der amtierende Rheinlandpokalsieger FV Engers hingegen liegt aktuell auf dem fünften Tabellenrang und kämpft mit der TuS Koblenz und dem FC Emmelshausen-Karbach um Rang drei. Die Mannen von Julian Feit konnten bislang in 29 Spielen 54 Punkte eintüten bei einem Torverhältnis von 58:47. Bei einem Punktgewinn gegen den lokalen Nachbarn wäre den Wasserturm-Mannen eine Top-5-Platzierung wohl nicht mehr zu nehmen in der Endabrechnung. In den letzten fünf Saisonspielen konnten sich die Feit-Schützlinge über drei Siege freuen, mussten aber auch zwei Niederlagen hinnehmen. Die Pleiten waren besonders bitter, denn diese setzte es gegen die direkten Konkurrenten TuS Koblenz und FC Emmelshausen-Karbach. Der treffsicherste Schütze des FV Engers ist der Außenstürmer Manuel Simons (zwölf Saisontore), gefolgt von Mittelstürmer Nils Wambach (zehn Streiche) und dem verletzt fehlenden Abwehrhünen David Eberhardt (fünf Treffer).

Trainer haben großen Respekt vor dem jeweiligen Gegner

„Im Hinspiel hatten wir sehr viel Glück. Das ist eine gute Mannschaft, die oft das Problem hat, dass Ergebnis und Aufwand nicht übereinstimmen und auch das Ergebnis nicht zu den Spielverläufen passt”, berichtet FVE-Trainer Julian Feit und ergänzt: „Wir haben die Breite, aber auch die Qualität, dass wir jeden bringen können.“ Auf der Gegenseite sagt Fatih Cift folgendes vor dem Lokalduell: „Engers ist eines der dicksten Bretter, die es in der Oberliga zu bohren gibt. Wir haben einen Schnitt von 22,5 Jahren, Engers vielleicht 26 oder 27 Jahre. Sie sind bei der Resilienz weiter, wenn ich so Typen wie Chris Meinert sehe, mit dem ich auch schon zweimal zusammen aufgestiegen bin.“

Bildquelle: FC Rot-Weiss Koblenz, FV Engers