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Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals der A-/B-Klassen im Fußballkreis Koblenz standen sich am Mittwochabend ab 19.30 Uhr der BSC Güls und der FC Rot-Weiss Koblenz II in einem Duell gemäß dem Motto “Siegen oder Fliegen” gegenüber. Das Duell zwischen dem Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A Staffel 4 und dem Rangzweiten aus Staffel 4 des Kreisligaoberhauses wurde auf dem Rasenplatz in Koblenz-Güls ausgetragen. Die rund 500 zahlenden Zuschauer bekamen einen intensiven Flutlichtfight geboten, der seinen Sieger erst im Elfmeterschießen fand. Es waren die RWK-Fußballer von Niklas Hunold, die sich nach einem 1:1-Remis nach 90 Minuten über die Verlängerung ins Elfmeterschießen retteten, die besseren Nerven aus elf Metern bewiesen und am Ende einen 5:3-Erfolg feiern konnten.

Halbfinals am 29. April, Endspiel am 31. Mai

Während die Rot-Weiss-Reserve im Halbfinale um den Finaleinzug kämpfen darf, ist für die BSC-Schützlinge von Cihan Akkaya der Traum vom Finale daheim geplatzt. Die Fußballer vom Gülser Hübel können sich fortan voll auf die Meisterschaftsrunde und das Ausrichten des Pokalfinals auf ihrer Sportanlage freuen. Ebenfalls ins Halbfinale eingezogen sind die SG Rheindörfer und der SC Bendorf-Sayn. Der SV Waldesch (Kreisliga B9) und der SV Niederwerth (Kreisliga A4) ermitteln erst am Mittwoch, 15. April, den vierten und gleichzeitig letzten Halbfinalisten. Der FC Rot-Weiss Koblenz tritt am Mittwoch, 29. April, seine Halbfinalbegegnung gegen den noch zu ermittelnden Gegner an. Im zweiten Halbfinale empfängt der SC Bendorf Sayn am gleichen Tag ebenfalls ab 19.30 Uhr die SG Rheindörfer. Das Endspiel wird dann am Sonntag, 31. Mai, ab 17 Uhr auf der Sportanlage des BSC Güls angestoßen.

Beide Mannschaften treffen in Halbzeit zwei durch einen Elfmeter

Zurück zum Spiel zwischen dem BSC Güls und dem FC Rot-Weiss Koblenz II. Die ersten 45 Minuten standen sich zwei Mannschaften gegenüber, die sich beide nicht die ganz dicken Torchancen erarbeiten konnten, da vor allem die Defensivreihen zu überzeugen wussten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs wurden dann beim BSC Güls Luca Fondel und Simon Hohmann eingetauscht. Fondel war es dann auch, der seine Farben mit einem verwandelten Foulelfmeter in Führung bringen konnte (57.). Der Mann mit der Nummer acht verwandelte links unten aus seiner Sicht. Beim FC Rot-Weiss Koblenz kam es daraufhin zu einem Doppelwechsel, unter anderem wurde der sehr erfahrene jahrelange Defensivspezialist Jan Henrich eingetauscht, der in der Kreisliga gerne einmal im Mittelsturm agiert. Henrich ist es dann auch gewesen, der einen Foulelfmeter sicher verwandelte und seine Mannschaft somit vor dem frühzeitigen Ausscheiden bewahren konnte (85.). Nach 90 Minuten stand dieses Flutlichtduell 1:1-Unentschieden, und auch in der Verlängerung konnte keine Mannschaft den Siegtreffer erzielen. Demnach musste das Elfmeterschießen herhalten.

Zwei Schützen vom BSC Güls scheitern im Elfmeterschießen

Im von Manuel Mück, Schiedsrichterobmann des Fußballkreises Koblenz, souverän geleiteten Elfmeterschießen machte sich dann die unglaubliche Erfahrung der RWK-Akteure bezahlbar. Niklas Kasper, Tim Sowinski, Emre Altin und auch Georgios Shengeliia konnten ihren Elfmeter jeweils in der Rolle des Nachzüglers souverän verwandeln – weitere Schützen wurden nicht gebraucht. Dies lag auch daran, dass der erste Elfmeterschütze des BSC Güls mit seinem Elfmeter an RWK-Keeper Joshua Ammon scheiterte. BSC-Kapitän Yannick Sperber und der sehr erfahrene Yusupha Sawaneh konnten vom Punkt aus treffen, den vierten Elfmeter der Akkaya-Truppe versemmelte der wieder genese Mittelfeldmotor Niklas Pohl. Demnach endete dieser Pokalabend unter Flutlicht mit 4:2 im Elfmeterschießen für die Hunold-Mannen aus der Vorstadt beziehungsweise mit 5:3 nach Elfmeterschießen.

Bildquelle: BSC Güls, FC Rot-Weiss Koblenz