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ANDREAS GEISLER

Gemäß dem Motto “Ehre, wem Ehre gebührt” hat sich die Redaktion von Das-Run.de dazu entschieden, die Meister aus der Saison 2024/2025 im Fußballverband Rheinland mit einer kleinen Berichterstattung über deren Reise bis hin zum Gewinn der Meisterschaft zu ehren. Ein Verein, der von dieser Möglichkeit Feuer und Flamme gewesen ist, ist die Reserve des SV Viktoria Weitersburg. Die Mannschaft um Trainer Andreas Geisler hat die Meisterschaftsrunde in der Fußball-Kreisliga C Staffel 8 durchlaufen und am Saisonende als klassenbestes Team abgeschlossen. Demnach haben die Männer nicht nur die Meisterschaft eingefahren, sondern sich auch einen Startplatz in der Fußball-Kreisliga B in der kommenden Spielzeit verdient. Im exklusiven Meisterinterview mit Trainer Andreas Geisler erfahrt ihr alles über die Meisterschaftsreise der Fußballer aus dem Landkreis Mayen-Koblenz. Viel Spaß beim Lesen.

Das-Run.de: Hallo Andreas, herzlich willkommen zum Meisterinterview. Auch über diesen Weg nochmal die besten Glückwünsche zum Gewinn der Meisterschaft in der Fußball-Kreisliga C Staffel 8.

Andreas Geisler: Vielen lieben Dank für die Interviewanfrage und die Glückwünsche. Das macht mich als Innenverteidiger dieser Mannschaft echt stolz.

Das-Run.de: Mit welchem Ziel seid ihr in die Spielzeit gestartet?

Andreas Geisler: Nach dem Abstieg aus der Kreisliga B in der Saison 2022/2023 war für uns klar, dass wir schnellstmöglich wieder zurückwollen. Ich wollte den Abstieg nicht ausblenden, aber mit einer neuen Mannschaft etwas aufbauen, das wieder nach oben führt. Schon in der Saison 2023/2024 hatten wir das Ziel, aufzusteigen, aber da fehlten uns Konstanz und der letzte Biss. Zum Start der Saison 2024/2025 war der Aufstieg wieder fest im Blick, auch wenn die Meisterschaft da noch nicht das große Thema war.

Das-Run.de: Wann habt ihr gemerkt, dass ihr Meister werden könnt?

Andreas Geisler: In der Hinrunde gab’s einige starke Siege, auch gegen direkte Konkurrenten, aber genauso unnötige Niederlagen und Unentschieden. Erst nach der Winterpause, als wir eine richtig starke Siegesserie hingelegt haben, wurde klar – da geht was. Ab da haben wir gemerkt, dass plötzlich wieder alles möglich ist.

Das-Run.de: Wann stand der Gewinn der Meisterschaft fest?

Andreas Geisler: Das Ganze blieb bis zum letzten Spieltag spannend. Drei Teams , BSC Güls II, SG Elbert II und wir, konnten es noch packen. Es war eine richtig enge, ausgeglichene Staffel mit vielen Konstellationen. Erst am Ende haben wir es wirklich klargemacht. Das-Run.de: Was waren die wichtigsten Etappen auf dem Weg zur Meisterschaft?

Andreas Geisler: Die schwersten Phasen waren sicher die Spiele, in denen wir teilweise mit einem Mann weniger weiterspielen mussten – und das über mehrere Partien hinweg. Dazu kamen enge Duelle gegen direkte Meisterschaftsanwärter oder Teams, die durch starke Rückrundenverstärkungen plötzlich richtig gefährlich wurden. Das waren echte Prüfungen.

Das-Run.de: Welcher Moment hat euch auf dem Weg zur Meisterschaft geprägt?

Andreas Geisler: Ich glaube, die ganze Meisterschaft selbst hat die Mannschaft geprägt. Es war wichtig, den Aufstieg zu schaffen – auch um ein paar Spielern wieder eine Perspektive zu geben. Für viele war das ein Zeichen, dass es sich lohnt, weiter im blaugelben Trikot aufzulaufen. Jetzt geht’s für den neuen Trainer darum, genau da weiterzumachen.

Das-Run.de: Wie wird eigentlich gefeiert?

Andreas Geisler: Gefeiert wurde ordentlich. Direkt nach dem Aufstieg mit Freibier, vielen Zuschauern, Freunden, Familien, alten Wegbegleitern und natürlich Vereinsleuten und Gönnern. Dann kam direkt Vatertag – da ging’s gleich weiter – und am nächsten Tag stand schon der Trip nach Düsseldorf an. Drei Tage, die keiner von uns so schnell vergisst.

Das-Run.de: Klingt nach einer richtig spannenden Saison mit einem Happy End und anschließend einer tollen Feierei. Nochmal herzlichen Glückwunsch dazu. Für die Fußball-Kreisliga B wünschen wir viel Erfolg.

Andreas Geisler: Vielen für die Interviewanfrage und die Glückwünsche. Kommt in der neuen Saison gerne mal bei uns vorbei.

Bildquelle: Malberger Kickers