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Das-Run.de: Hallo Tristan, du hast als noch junger Fußballer schon einiges erlebt. Deine Stationen von Jugend an sind der JFV Rhein-Hunsrück, dann TuS Koblenz, 1. FC Kaiserslautern und zuletzt in deiner ersten Herrensaison der Regionalligist FC RW Koblenz. Wie wichtig waren diese Stationen für deine Entwicklung als Fußballer?

Tristan Zobel: Ich denke, dass jede Station in meiner Karriere wichtig war und ich von jeder Station etwas lernen konnte. Besonders die Zeit in der Jugend beim JFV Hunsrück und später bei TuS Koblenz haben mich fußballerisch geprägt und mir die Grundlagen vermittelt.

Das-Run.de: Du bist im Oktober 2003 geboren und somit in deinem Jahrgang meist der jüngste Spieler in der Mannschaft und in der jeweiligen Liga gewesen. Hat sich dieser Umstand als großer Nachteil erwiesen?

Tristan Zobel: Nein, ganz und gar nicht. Viele waren einfach eher überrascht, dass ich noch so jung bin.

Das-Run.de: Wie wichtig war die Unterstützung deines Vaters, der selbst in jungen Jahren ein sehr erfolgreicher 100m-Sprinter war, für deine fußballerische Entwicklung?

Tristan Zobel: Ich bin ihm wirklich sehr dankbar, dass er mich schon in ganz jungen Jahren trainiert hat und mir die elementaren Dinge beigebracht hat. Ohne ihn wäre ich heute nicht da, wo ich bin.

Das-Run.de: Du hast schon früh auf defensiven Positionen gespielt. War das immer deine bevorzugte Position oder hättest du auch gerne mal offensiver gespielt?

Tristan Zobel: Ab der D-Jugend habe ich als Innenverteidiger agiert. Davor habe ich immer offensiv gespielt und auch viele Tore geschossen. Aber ich fühle mich auf der defensiven Position sehr wohl und es ist auch meine bevorzugte Position.

Das-Run.de: Du hast beim 1. FC Kaiserslautern vier Jahre im Nachwuchsleistungszentrum verbracht und in der U19 Bundesliga gespielt. Wie herausfordernd war das für dich?

Tristan Zobel: Es war auf jeden Fall eine Herausforderung, da ich in der U17 Regionalliga gespielt habe und die Gegner in der U19 Bundesliga natürlich ein anderes Kaliber sind. Dennoch hat es riesig Spaß gemacht, sich mit den besten zu messen!

Das-Run.de: Wie hast du den Spagat zwischen Schule und Fußball gemeistert?

Tristan Zobel: Das ist nicht immer ganz so einfach, aber da wurde uns auch geholfen und man kam uns des Öfteren sehr entgegen. In Kaiserslautern stand das Internat mit der Schule und dem Fußball immer sehr nahe.

Das-Run.de: Du hast in deiner ersten Seniorensaison beim FC RW Koblenz schnell den Sprung zum Stammspieler geschafft. Wie beurteilst du deine erste Saison im Herrenfußball?

Tristan Zobel: Mit meiner ersten Saison im Herrenfußball bin ich sehr zufrieden, außer dass wir als Team abgestiegen sind. Dennoch haben wir den Rheinland-Pokal gewonnen. Ich musste auch, wie mein Berater immer sagt, am Anfang durch das „Stahlbecken“ gehen. Das ist für junge Spieler sehr wichtig, dass wenn man zum Beginn der Saison nicht viel spielt, weiter Gas gibt und irgendwann bekommt man seine Chance, die man dann nutzen muss.

Das-Run.de: Jetzt bist du bei der U23 des SC Paderborn gelandet. Die Erste Mannschaft spielt bekanntlich in der zweiten Liga. Wie kam es zu dem Wechsel und was erhoffst du dir dort?

Tristan Zobel: Mein Berater hatte den Kontakt hergestellt und dann ging alles extrem schnell. Mittlerweile sind bereits 12 Spiele gespielt, und durch den gestrigen Sieg gegen die U21 vom 1. FC Köln belegen wir einen guten Mittelfeldplatz. Ich hoffe, dass ich weiterhin gute Leistungen in der Regionalliga zeigen und mich weiterentwickeln kann. Den Rest wird man dann sehen.