Wir möchten euch einen Fußballer und Trainer vorstellen, von dem man mit Fug und Recht behaupten kann, eine blitzsaubere Karriere hingelegt zu haben. Die Rede ist von Sascha Watzlawik, aktuell Trainer des Oberligisten FV Engers 07. Schon als Spieler kann Sascha beachtliche Erfolge vorweisen. Mehrere Meisterschaften, Aufstiege, Pokalsiege und raketenhafte Entwicklungen begleiten die aktive Zeit. Nahtlos fortsetzend ist die Ära des Trainers. Der A-Lizenz Inhaber setzt die Serie an Meisterschaften und Aufstiegen, selbstverständlich auch Rheinland-Pokalsiege wie selbstredend fort. Drei Teilnahmen als Spieler und Trainer an der ersten DFB-Pokalrunde gegen Borussia Mönchengladbach. Arminia Bielefeld und VfL Bochum sind weitere Highlights in der Karriere dieses sehr beachtlichen und sympathischen Sportsmannes.
Das-Run.de: Fast alle Trainer haben selbstverständlich als Spieler begonnen. Welche Vereine hast du durchlaufen? Mit welchen Trainern hattest du es zu tun?
Sascha Watzlawik: Angefangen habe ich als junger Spieler beim SSV Heimbach-Weis. Es folgten der SV Neuwied, Burgbrohl, Lahnstein und vor allem Roßbach-Verscheid und logisch der FV Engers. Dieter Finkler und Dieter Nowak, zwei alte „Haudegen“ waren mit verantwortlich, dass ich später den Weg als Trainer gehen werde. Von Stefan Kremer, der mich in Roßbach-Verscheid trainierte, habe ich am meisten gelernt. Während Finkler und Nowak mich lehrten, dass Disziplin und Ehrgeiz wichtige Bausteine sind, lernte ich von Steve Krämer, wie man mit Emotion und Menschenführung eine Mannschaft mit Vollgas führen und packen kann.
Das-Run.de: Welche herausragenden Erlebnisse sind über die Jahre hängen geblieben?
Sascha Watzlawik: Da gibt es viele Momente. Außergewöhnlich war sicher unsere Begegnung in der ersten DFB Pokalrunde gegen Bochum. Das uns zustehende Heimrecht haben wir mit Bochum getauscht, was uns eine Freundschaft mit dem VfL bescherte, von dem der FV Engers noch heute profitiert. Erwähnenswert ist sicher die Fan Unterstützung seitens der VfL Fans bei unserem weiteren Rheinland-Pokal-Finale gegen Karbach. Unfassbar. In guter Erinnerung sind mir die vielen Meisterschaften als Spieler und Trainer bei allen meiner Stationen.
Das-Run.de: Als erfolgreicher Trainer und ausgestattet mit der Trainer A-Lizenz ist sicher auch der Wunsch vorhanden, im bezahlten Fußball unterzukommen. Hast du derartige Ziele?
Sascha Watzlawik: Jeder Trainer strebt nach der höchstmöglichen Liga. Das ist auch bei mir nicht anders. In den bezahlten Fußball zu kommen, ist allerdings nicht einfach. Hinzu kommt, dass die neue Trainerlizensierung den Weg zum Fußballlehrer nahezu unmöglich macht. Die höchste Trainerlizenz zu haben, ist aber sicher die notwendige Eintrittskarte, um bei den Proficlubs anheuern zu können. Ich bin jedoch sehr zufrieden in Engers. Engers ist ein toller Verein mit herausragenden Protagonisten.
Das-Run.de: Die Infrastruktur beim FV Engers ist nicht die allerbeste. Dennoch birgt die Anlage, nahezu mitten im Ort, ihren Reiz.
Sascha Watzlawik: Unsere Trainings- und Spielstätte liegt tatsächlich mitten im Ort. Die Atmosphäre bei den Heimspielen, besonders bei den Flutlichtspielen, ist natürlich gigantisch. Vor kurzem wurde unser neues Gebäude eröffnet, was die Annehmlichkeit, Fußball zu gucken, definitiv erhöht hat. Auch die neue Anzeigetafel hat was. Es sind noch weitere Maßnahmen geplant. Wir arbeiten stetig an der Weiterentwicklung des Vereins.
Das-Run.de: Die Oberliga ist diese Saison sehr stark, was eine hohe Konkurrenz zwischen den Vereinen im Raum Koblenz mit sich bringt. Wie sind da deine Erfahrungen?
Sascha Watzlawik: Ja, das ist so. Wenn man bedenkt, dass wir drei Spieler an RW Koblenz abgegeben haben, stimmt diese Theorie. Der FV Engers hat in den letzten Jahren eine kontinuierliche Entwicklung genossen, sicher haben wir (noch) nicht diese Strahlkraft manch anderer Vereine, können aber selbstbewusst sagen, dass wir im Wettbewerb unsere Argumente haben. Neue Spieler, die wir als Verstärkung in den Kader holen, kommen meist aus den unteren Ligen. Wir holen diese Talente und versuchen sie zu entwickeln.
Das-Run.de: Wie ist deine Erwartungshaltung bezüglich der Saison, was sind deine Ziele?
Sascha Watzlawik: Es wird eine brutale Saison, die allen Mannschaften alles abverlangen wird. Betrachtet man die Tatsache, dass wir jetzt schon 19 Spiele gespielt haben und das am Ende schlimmstenfalls acht Absteiger zu Buche stehen, dann kann man sehen, was Sache ist. Wir haben leider ein paar Schicksalsschläge in Form von Verletzungen hinnehmen müssen, was angestrebte Ziele zu erreichen nicht einfacher macht. Der FV Engers hat sich über die Jahre in denen sehr gute Arbeit geleistet wurde einen Status erarbeitet. Wir sind eine Konstante in der Oberliga Rheinland-Pfalz. Die jetzige Saison betrachten wir als Beginn einer Konsolidierung, um in den nächsten Jahren weiter erfolgreich spielen zu können.
Das-Run.de: Leider seid ihr im Pokal rausgeflogen. Was ist passiert?
Sascha Watzlawik: Wie eben bereits erwähnt, ist die laufende Saison eine richtige Knochenmühle. Man schlägt auch nicht mal gerade so einen Fußball-Rheinlandligisten. Zudem kam eine unglückliche Rote Karte für unseren Torwart hinzu. Wir gehen noch mit 1:0 in Führung, aber leider hat sich das Spiel zu unserem Nachteil gedreht und in der 5. Minute der Nachspielzeit kassieren wir das 2:1. Sehr unglücklich, da wir uns für diese Pokalsaison viel vorgenommen haben.
Das-Run.de: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die kommende Saison.
Sascha Watzlawik: Vielen Dank. Macht weiter so.
Bildquelle: FV Engers 07
Das-Run.de: Fast alle Trainer haben selbstverständlich als Spieler begonnen. Welche Vereine hast du durchlaufen? Mit welchen Trainern hattest du es zu tun?
Sascha Watzlawik: Angefangen habe ich als junger Spieler beim SSV Heimbach-Weis. Es folgten der SV Neuwied, Burgbrohl, Lahnstein und vor allem Roßbach-Verscheid und logisch der FV Engers. Dieter Finkler und Dieter Nowak, zwei alte „Haudegen“ waren mit verantwortlich, dass ich später den Weg als Trainer gehen werde. Von Stefan Kremer, der mich in Roßbach-Verscheid trainierte, habe ich am meisten gelernt. Während Finkler und Nowak mich lehrten, dass Disziplin und Ehrgeiz wichtige Bausteine sind, lernte ich von Steve Krämer, wie man mit Emotion und Menschenführung eine Mannschaft mit Vollgas führen und packen kann.
Das-Run.de: Welche herausragenden Erlebnisse sind über die Jahre hängen geblieben?
Sascha Watzlawik: Da gibt es viele Momente. Außergewöhnlich war sicher unsere Begegnung in der ersten DFB Pokalrunde gegen Bochum. Das uns zustehende Heimrecht haben wir mit Bochum getauscht, was uns eine Freundschaft mit dem VfL bescherte, von dem der FV Engers noch heute profitiert. Erwähnenswert ist sicher die Fan Unterstützung seitens der VfL Fans bei unserem weiteren Rheinland-Pokal-Finale gegen Karbach. Unfassbar. In guter Erinnerung sind mir die vielen Meisterschaften als Spieler und Trainer bei allen meiner Stationen.
Das-Run.de: Als erfolgreicher Trainer und ausgestattet mit der Trainer A-Lizenz ist sicher auch der Wunsch vorhanden, im bezahlten Fußball unterzukommen. Hast du derartige Ziele?
Sascha Watzlawik: Jeder Trainer strebt nach der höchstmöglichen Liga. Das ist auch bei mir nicht anders. In den bezahlten Fußball zu kommen, ist allerdings nicht einfach. Hinzu kommt, dass die neue Trainerlizensierung den Weg zum Fußballlehrer nahezu unmöglich macht. Die höchste Trainerlizenz zu haben, ist aber sicher die notwendige Eintrittskarte, um bei den Proficlubs anheuern zu können. Ich bin jedoch sehr zufrieden in Engers. Engers ist ein toller Verein mit herausragenden Protagonisten.
Das-Run.de: Die Infrastruktur beim FV Engers ist nicht die allerbeste. Dennoch birgt die Anlage, nahezu mitten im Ort, ihren Reiz.
Sascha Watzlawik: Unsere Trainings- und Spielstätte liegt tatsächlich mitten im Ort. Die Atmosphäre bei den Heimspielen, besonders bei den Flutlichtspielen, ist natürlich gigantisch. Vor kurzem wurde unser neues Gebäude eröffnet, was die Annehmlichkeit, Fußball zu gucken, definitiv erhöht hat. Auch die neue Anzeigetafel hat was. Es sind noch weitere Maßnahmen geplant. Wir arbeiten stetig an der Weiterentwicklung des Vereins.
Das-Run.de: Die Oberliga ist diese Saison sehr stark, was eine hohe Konkurrenz zwischen den Vereinen im Raum Koblenz mit sich bringt. Wie sind da deine Erfahrungen?
Sascha Watzlawik: Ja, das ist so. Wenn man bedenkt, dass wir drei Spieler an RW Koblenz abgegeben haben, stimmt diese Theorie. Der FV Engers hat in den letzten Jahren eine kontinuierliche Entwicklung genossen, sicher haben wir (noch) nicht diese Strahlkraft manch anderer Vereine, können aber selbstbewusst sagen, dass wir im Wettbewerb unsere Argumente haben. Neue Spieler, die wir als Verstärkung in den Kader holen, kommen meist aus den unteren Ligen. Wir holen diese Talente und versuchen sie zu entwickeln.
Das-Run.de: Wie ist deine Erwartungshaltung bezüglich der Saison, was sind deine Ziele?
Sascha Watzlawik: Es wird eine brutale Saison, die allen Mannschaften alles abverlangen wird. Betrachtet man die Tatsache, dass wir jetzt schon 19 Spiele gespielt haben und das am Ende schlimmstenfalls acht Absteiger zu Buche stehen, dann kann man sehen, was Sache ist. Wir haben leider ein paar Schicksalsschläge in Form von Verletzungen hinnehmen müssen, was angestrebte Ziele zu erreichen nicht einfacher macht. Der FV Engers hat sich über die Jahre in denen sehr gute Arbeit geleistet wurde einen Status erarbeitet. Wir sind eine Konstante in der Oberliga Rheinland-Pfalz. Die jetzige Saison betrachten wir als Beginn einer Konsolidierung, um in den nächsten Jahren weiter erfolgreich spielen zu können.
Das-Run.de: Leider seid ihr im Pokal rausgeflogen. Was ist passiert?
Sascha Watzlawik: Wie eben bereits erwähnt, ist die laufende Saison eine richtige Knochenmühle. Man schlägt auch nicht mal gerade so einen Fußball-Rheinlandligisten. Zudem kam eine unglückliche Rote Karte für unseren Torwart hinzu. Wir gehen noch mit 1:0 in Führung, aber leider hat sich das Spiel zu unserem Nachteil gedreht und in der 5. Minute der Nachspielzeit kassieren wir das 2:1. Sehr unglücklich, da wir uns für diese Pokalsaison viel vorgenommen haben.
Das-Run.de: Vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die kommende Saison.
Sascha Watzlawik: Vielen Dank. Macht weiter so.
Bildquelle: FV Engers 07