Philipp Barth ist durch seinen Vater zum Fußball gekommen und von Kindesbeinen an mit dem SC Bendorf-Sayn verwurzelt. Nachdem der 23-Jährige seine Jugend in Bendorf durchlaufen hat, wurde er in den Kader der ersten Mannschaft aufgenommen. Mittlerweile ist Philipp noch als Jugendleiter tätig und Übungsleiter der U17 der JSG Mittelrhein, einer Spielgemeinschaft mit dem FV Engers, in der Fußball-Rheinlandliga. Im exklusiven Interview berichtet der Inhaber der DFB B-Lizenz über das Ausbildungskonzept des SC Bendorf-Sayn sowie über seine Aufgaben in der Rolle des Jugendleiters. Am Ende erläutert Philipp noch, welch wichtigen Einfluss die Infrastruktur auf die Entwicklung des Nachwuchses hat und von den Zielen des SC im Jugendfußball.
Das-Run.de: Hallo Philipp, willkommen zum Interview. Stelle dich gerne einmal vor.
Philipp Barth: Hallo zusammen, danke für die Einladung. Mein Name ist Philipp Barth. Ich bin 23 Jahre alt und besitze die DFB B-Lizenz. Neben meiner Jugendleitertätigkeit bin ich beim SC Bendorf-Sayn/JSG Mittelrhein für die U17 (B-Junioren) verantwortlich.
Das-Run.de: Du hast deine Leidenschaft für Fußball durchklingen lassen. Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Philipp Barth: Ich bin durch meinen Vater zum Fußball gekommen. Seit 20 Jahren bin ich beim SC Bendorf-Sayn (vor der Fusion war ich bei der Spvgg. Bendorf). Ich habe die gesamte Jugend durchgelaufen und wurde dann schließlich Spieler der 1.Mannschaft.
Das-Run.de: Und nebenbei bist du noch Jugendleiter vom SC Bendorf-Sayn. Wie ist es dazu gekommen? Wie lange übst du dieses Amt schon aus?
Philipp Barth: Seit 2023 sind Oliver Schmitt und ich offiziell die Jugendleiter beim SC Bendorf-Sayn. Vorher habe ich die Jugendleiter als Jugendkoordinator unterstützt. Als federführender Verein der Jugendspielgemeinschaft mit dem FV Engers, verantworten wir die Jugendspielgemeinschaft.
Das-Run.de: Erzähl uns gerne einmal, welche Aufgaben in deiner Rolle als Jugendleiter umgesetzt werden müssen.
Philipp Barth: Die Aufgaben eines Jugendleiters sind vielfältig. Wir sind das Bindeglied für die 16 Jugendmannschaften, der 30 Jugendtrainer und der Löwenschule zwischen den Eltern, dem Gesamtvorstand, den anderen Vereinen und dem Verband. Wir vermitteln unseren Mannschaften und den Trainern Werte und soziale Kompetenzen. Im Fokus unserer Arbeitet steht die Förderung und Weiterentwicklung unserer Spieler und Trainern. Dafür sind wir die Ansprechpartner für unsere Spieler und Trainern und unterstützen unsere Löwen bei der Entwicklung ihrer Talente und Fähigkeiten. Unsere Jugendleitung organisiert Sportveranstaltungen und Ausflügen sowie planen wir die Platzbelegungen auf unseren Sportstätten und Hallen. Zudem verantworten die Materialbeschaffung und Budgetplanung in Zusammenarbeit mit den Kassierern.
Das-Run.de: Du hast die 16 Jugendmannschaften ausgesprochen, die von 30 Jugendtrainern angeleitet werden. Nach welchem Konzept bildet ihr eigentlich euren Nachwuchs aus?
Philipp Barth: Gemäß unseres Leitspruchs: „Wir gemeinsam für Bendorf“ steht der SC Bendorf-Sayn für Toleranz, Vielfältigkeit, Integration und Respekt gegenüber Mitspielern, Trainern, Betreuern, Schiedsrichtern, Zuschauern und gegnerischen Mannschaften. Wir lehnen jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt ab. Der Leitgedanke des SC Bendorf-Sayn ist die Bildung und Ausbildung von Jugendlichen zu charakterstarken, selbstständigen, teamfähigen, sozial- und fachkompetenten Jugendspielern sowie deren Integration in den eigenen Seniorenbereich und damit in das fußballerische Leben Bendorfs. Der SC Bendorf-Sayn zeichnet sich durch eine familiäre und freundschaftliche Atmosphäre aus, die es Spielern und Trainern ermöglicht, ihr Potential in den Verein einzubringen und dieses weiterzuentwickeln. Jeder Spieler soll die Möglichkeit haben, sich dem SC Bendorf-Sayn anzuschließen und seiner Leidenschaft am Fußball zu folgen. Daher legt der SC Bendorf-Sayn wert auf Angebote sowohl im Leistungs- als auch im Breitensportbereich. Durch die Festlegung einer vereinsinternen Spielphilosophie sollen Grundlagen festgelegt werden, die als Rahmen der Nachwuchsförderung und der Ausrichtung der Seniorenmannschaften dienen sollen. Die Angaben sind absichtlich allgemein gehalten, um den Trainern den notwendigen Entscheidungsspielraum zu belassen, sodass die individuellen Stärken der Spieler bestmöglich für den sportlichen Erfolg gefördert und eingesetzt werden können. Den Trainern kommt bei der Nachwuchsarbeit eine Schlüssel- und Vorbildfunktion zu. Neben einer angemessenen Ausbildung und regelmäßigen Fortbildungen wird erwartet, dass die Trainer die Werte, die Vereins- und Spielphilosophie teilen und den Spielern im Alltagsgeschäft vermitteln, um den Spielern eine ganzheitliche Ausbildung und Förderung in sportlicher und persönlicher Hinsicht zu ermöglichen. Die Jugendausbildung des SC Bendorf-Sayn soll ganzheitlich erfolgen, sodass in den verschiedenen Altersgruppen unterschiedliche Trainingsinhalte vermittelt werden sollen.
Das-Run.de: Das klingt nach einem verantwortungsvollen und auch breit gefächerten Konzept. Nenne uns gerne einmal die Ausbildungsgrundsätze.
Philipp Barth: Die Ausbildungsgrundsätze lauten: Spaß am Fußballsport als oberste Priorität, Umsetzung der Vereins- und Spielphilosophie, individuelle Entwicklung geht vor dem kurzfristigen Mannschaftserfolg, Förderung des Teamgeistes zur Bildung eines intakten Mannschaftsgefüges als Rahmen für die individuelle Entwicklung, Positionserfahrungen sammeln lassen sowie positives Coaching mit Lob und positiver Bestätigung zur Persönlichkeitsentwicklung.
Das-Run.de: Starke Grundsätze. Hut ab. Gelten diese Grundsätze im kompletten Jugendbereich? Ich frage deshalb, weil nur die U17 und die U19 unter dem Namen JSG Mittelrhein laufen.
Philipp Barth: Danke dir. Ja, auf jeden Fall. Seit der Saison 2023/2024 haben wir eine Kooperation mit dem FV Engers, um das regionale sportliche Angebot zu stärken und unsere regionale Partnervereine zu unterstützen. Dabei werden Synergieeffekte bei der Aus-und Weiterbildung angestrebt und sich bei der vorhandenen Infrastruktur unterstützt. Aktuell laufen nur die ältesten Nachwuchsjahrgänge als JSG auf. Dies würden wir aber jederzeit erweitern können.
Das-Run.de: Dann lass uns gerne einmal bei den Teams bleiben. Eure A-, B-, C-, und D-Junioren spielen allesamt in der Nachwuchs-Rheinlandliga. Stellt euch das zufrieden?
Philipp Barth: Seit dieser Saison spielen wir von der A- bis zu D-Jugend erstmalig Rheinlandliga und mit der U14 (jüngerer Jahrgang in der Altersklasse C-Junioren) in der Fußball-Bezirksliga. Der eingeschlagene Weg in der Jugendarbeit vor zehn Jahren bestätigt sich mit der sportlichen Entwicklung des gesamten Vereins. Für uns ist das eine Ehre, in der höchsten Spielklasse im Fußballverband Rheinland zu spielen. Wir merken die sportliche Herausforderung, aber unsere Mannschaften haben sich nach den ersten Spieltagen etabliert und halten gegen die anderen Vereine, die schon länger in der Rheinlandliga spielen, sehr gut mit. Wir wollen uns in der Rheinlandliga etablieren. Auch bei unseren zweiten Mannschaften und Kleinspielfeldmannschaften haben wir einen sehr guten Schritt nach vorne gemacht. Die Aus- und Weiterbildung der Trainer sowie Spieler spiegelt die positive sportliche und persönliche Entwicklung wider.
Das-Run.de: Ihr habt in eurer U19 viele Talente, die ein großes Versprechen für die Zukunft sind. Ist das Fördern von Talenten der richtige Weg, um nachhaltig erfolgreich zu sein?
Philipp Barth: Wir sind stolz auf unsere Jugendarbeit und auf die Tatsache, dass viele U19-Spieler in unseren Seniorenmannschaften spielen. Der Kader der 1.Mannschaft setzt sich aktuell aus 16 Eigengewächsen, davon sind im Sommer fünf Jungs aus der A-Jugend aufgerückt, zusammen. Und auch in unserer Reservemannschaft spielen sieben ehemalige Jugendspieler. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir damit den richtigen Weg gehen.
Das-Run.de: Philipp, lass uns gerne noch auf die Infrastruktur schauen. Ihr habt ja im Sayntal lediglich einen Kunstrasen. Ist ein zweiter Platz von Nöten?
Philipp Barth: Wir sind seit Jahren an der Kapazitätsgrenze in der Sayntal-Arena (Kunstrasen, Sayn). Zu bestimmten Zeiten trainieren vier Mannschaften gleichzeitig. Deswegen ist für uns das Rheinstadion in Bendorf ein wichtiger Baustein in der Platzbelegung, damit wir allen Mannschaften eine Trainingsmöglichkeit geben können. Zudem hilft uns die Infrastruktur vom FV Engers weiter. Um einen ganzjährigen Betrieb für unsere Mannschaften aufrechtzuerhalten, würden wir uns über einen zweiten Kunstrasen freuen. Jedoch ist zu betonen, dass erst ein zweiter Platz da sein muss, bevor das Rheinstadion abgerissen oder umgebaut wird. Sonst kann kein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden.
Das-Run.de: Dann drücken wir fleißig die Daumen, dass die Infrastruktur dem Aufschwung des Jugendfußballs gewachsen ist. Zum Schluss stellt sich uns noch die Frage, welche Ziele ihr euch für die Saison 2024/2025 auf Jugendebene gesetzt habt?
Philipp Barth: Unser Ziel in der Jugend ist der Klassenerhalt aller Mannschaften in der jeweiligen Rheinlandliga und Bezirksliga. Zudem steht die Weiterentwicklung der Mannschaften im Fokus. Gerne würden wir unsere Titel im Wettbewerb um den Kreispokal verteidigen und mit den zweiten Mannschaften in die Bezirksliga aufsteigen.
Das-Run.de: Philipp, wir wünschen euch alles Gute beim Erreichen eurer sportlichen Ziele. Macht weiter so. Ihr seid eine große Bereicherung für die Region.
Philipp Barth: Danke für die lieben Worte. Wir werden weiter kontinuierlich arbeiten, um den Jugendfußball langfristig und erfolgreich auszurichten.
Das-Run.de: Hallo Philipp, willkommen zum Interview. Stelle dich gerne einmal vor.
Philipp Barth: Hallo zusammen, danke für die Einladung. Mein Name ist Philipp Barth. Ich bin 23 Jahre alt und besitze die DFB B-Lizenz. Neben meiner Jugendleitertätigkeit bin ich beim SC Bendorf-Sayn/JSG Mittelrhein für die U17 (B-Junioren) verantwortlich.
Das-Run.de: Du hast deine Leidenschaft für Fußball durchklingen lassen. Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Philipp Barth: Ich bin durch meinen Vater zum Fußball gekommen. Seit 20 Jahren bin ich beim SC Bendorf-Sayn (vor der Fusion war ich bei der Spvgg. Bendorf). Ich habe die gesamte Jugend durchgelaufen und wurde dann schließlich Spieler der 1.Mannschaft.
Das-Run.de: Und nebenbei bist du noch Jugendleiter vom SC Bendorf-Sayn. Wie ist es dazu gekommen? Wie lange übst du dieses Amt schon aus?
Philipp Barth: Seit 2023 sind Oliver Schmitt und ich offiziell die Jugendleiter beim SC Bendorf-Sayn. Vorher habe ich die Jugendleiter als Jugendkoordinator unterstützt. Als federführender Verein der Jugendspielgemeinschaft mit dem FV Engers, verantworten wir die Jugendspielgemeinschaft.
Das-Run.de: Erzähl uns gerne einmal, welche Aufgaben in deiner Rolle als Jugendleiter umgesetzt werden müssen.
Philipp Barth: Die Aufgaben eines Jugendleiters sind vielfältig. Wir sind das Bindeglied für die 16 Jugendmannschaften, der 30 Jugendtrainer und der Löwenschule zwischen den Eltern, dem Gesamtvorstand, den anderen Vereinen und dem Verband. Wir vermitteln unseren Mannschaften und den Trainern Werte und soziale Kompetenzen. Im Fokus unserer Arbeitet steht die Förderung und Weiterentwicklung unserer Spieler und Trainern. Dafür sind wir die Ansprechpartner für unsere Spieler und Trainern und unterstützen unsere Löwen bei der Entwicklung ihrer Talente und Fähigkeiten. Unsere Jugendleitung organisiert Sportveranstaltungen und Ausflügen sowie planen wir die Platzbelegungen auf unseren Sportstätten und Hallen. Zudem verantworten die Materialbeschaffung und Budgetplanung in Zusammenarbeit mit den Kassierern.
Das-Run.de: Du hast die 16 Jugendmannschaften ausgesprochen, die von 30 Jugendtrainern angeleitet werden. Nach welchem Konzept bildet ihr eigentlich euren Nachwuchs aus?
Philipp Barth: Gemäß unseres Leitspruchs: „Wir gemeinsam für Bendorf“ steht der SC Bendorf-Sayn für Toleranz, Vielfältigkeit, Integration und Respekt gegenüber Mitspielern, Trainern, Betreuern, Schiedsrichtern, Zuschauern und gegnerischen Mannschaften. Wir lehnen jede Form von Rassismus, Hass und Gewalt ab. Der Leitgedanke des SC Bendorf-Sayn ist die Bildung und Ausbildung von Jugendlichen zu charakterstarken, selbstständigen, teamfähigen, sozial- und fachkompetenten Jugendspielern sowie deren Integration in den eigenen Seniorenbereich und damit in das fußballerische Leben Bendorfs. Der SC Bendorf-Sayn zeichnet sich durch eine familiäre und freundschaftliche Atmosphäre aus, die es Spielern und Trainern ermöglicht, ihr Potential in den Verein einzubringen und dieses weiterzuentwickeln. Jeder Spieler soll die Möglichkeit haben, sich dem SC Bendorf-Sayn anzuschließen und seiner Leidenschaft am Fußball zu folgen. Daher legt der SC Bendorf-Sayn wert auf Angebote sowohl im Leistungs- als auch im Breitensportbereich. Durch die Festlegung einer vereinsinternen Spielphilosophie sollen Grundlagen festgelegt werden, die als Rahmen der Nachwuchsförderung und der Ausrichtung der Seniorenmannschaften dienen sollen. Die Angaben sind absichtlich allgemein gehalten, um den Trainern den notwendigen Entscheidungsspielraum zu belassen, sodass die individuellen Stärken der Spieler bestmöglich für den sportlichen Erfolg gefördert und eingesetzt werden können. Den Trainern kommt bei der Nachwuchsarbeit eine Schlüssel- und Vorbildfunktion zu. Neben einer angemessenen Ausbildung und regelmäßigen Fortbildungen wird erwartet, dass die Trainer die Werte, die Vereins- und Spielphilosophie teilen und den Spielern im Alltagsgeschäft vermitteln, um den Spielern eine ganzheitliche Ausbildung und Förderung in sportlicher und persönlicher Hinsicht zu ermöglichen. Die Jugendausbildung des SC Bendorf-Sayn soll ganzheitlich erfolgen, sodass in den verschiedenen Altersgruppen unterschiedliche Trainingsinhalte vermittelt werden sollen.
Das-Run.de: Das klingt nach einem verantwortungsvollen und auch breit gefächerten Konzept. Nenne uns gerne einmal die Ausbildungsgrundsätze.
Philipp Barth: Die Ausbildungsgrundsätze lauten: Spaß am Fußballsport als oberste Priorität, Umsetzung der Vereins- und Spielphilosophie, individuelle Entwicklung geht vor dem kurzfristigen Mannschaftserfolg, Förderung des Teamgeistes zur Bildung eines intakten Mannschaftsgefüges als Rahmen für die individuelle Entwicklung, Positionserfahrungen sammeln lassen sowie positives Coaching mit Lob und positiver Bestätigung zur Persönlichkeitsentwicklung.
Das-Run.de: Starke Grundsätze. Hut ab. Gelten diese Grundsätze im kompletten Jugendbereich? Ich frage deshalb, weil nur die U17 und die U19 unter dem Namen JSG Mittelrhein laufen.
Philipp Barth: Danke dir. Ja, auf jeden Fall. Seit der Saison 2023/2024 haben wir eine Kooperation mit dem FV Engers, um das regionale sportliche Angebot zu stärken und unsere regionale Partnervereine zu unterstützen. Dabei werden Synergieeffekte bei der Aus-und Weiterbildung angestrebt und sich bei der vorhandenen Infrastruktur unterstützt. Aktuell laufen nur die ältesten Nachwuchsjahrgänge als JSG auf. Dies würden wir aber jederzeit erweitern können.
Das-Run.de: Dann lass uns gerne einmal bei den Teams bleiben. Eure A-, B-, C-, und D-Junioren spielen allesamt in der Nachwuchs-Rheinlandliga. Stellt euch das zufrieden?
Philipp Barth: Seit dieser Saison spielen wir von der A- bis zu D-Jugend erstmalig Rheinlandliga und mit der U14 (jüngerer Jahrgang in der Altersklasse C-Junioren) in der Fußball-Bezirksliga. Der eingeschlagene Weg in der Jugendarbeit vor zehn Jahren bestätigt sich mit der sportlichen Entwicklung des gesamten Vereins. Für uns ist das eine Ehre, in der höchsten Spielklasse im Fußballverband Rheinland zu spielen. Wir merken die sportliche Herausforderung, aber unsere Mannschaften haben sich nach den ersten Spieltagen etabliert und halten gegen die anderen Vereine, die schon länger in der Rheinlandliga spielen, sehr gut mit. Wir wollen uns in der Rheinlandliga etablieren. Auch bei unseren zweiten Mannschaften und Kleinspielfeldmannschaften haben wir einen sehr guten Schritt nach vorne gemacht. Die Aus- und Weiterbildung der Trainer sowie Spieler spiegelt die positive sportliche und persönliche Entwicklung wider.
Das-Run.de: Ihr habt in eurer U19 viele Talente, die ein großes Versprechen für die Zukunft sind. Ist das Fördern von Talenten der richtige Weg, um nachhaltig erfolgreich zu sein?
Philipp Barth: Wir sind stolz auf unsere Jugendarbeit und auf die Tatsache, dass viele U19-Spieler in unseren Seniorenmannschaften spielen. Der Kader der 1.Mannschaft setzt sich aktuell aus 16 Eigengewächsen, davon sind im Sommer fünf Jungs aus der A-Jugend aufgerückt, zusammen. Und auch in unserer Reservemannschaft spielen sieben ehemalige Jugendspieler. Wir sind fest davon überzeugt, dass wir damit den richtigen Weg gehen.
Das-Run.de: Philipp, lass uns gerne noch auf die Infrastruktur schauen. Ihr habt ja im Sayntal lediglich einen Kunstrasen. Ist ein zweiter Platz von Nöten?
Philipp Barth: Wir sind seit Jahren an der Kapazitätsgrenze in der Sayntal-Arena (Kunstrasen, Sayn). Zu bestimmten Zeiten trainieren vier Mannschaften gleichzeitig. Deswegen ist für uns das Rheinstadion in Bendorf ein wichtiger Baustein in der Platzbelegung, damit wir allen Mannschaften eine Trainingsmöglichkeit geben können. Zudem hilft uns die Infrastruktur vom FV Engers weiter. Um einen ganzjährigen Betrieb für unsere Mannschaften aufrechtzuerhalten, würden wir uns über einen zweiten Kunstrasen freuen. Jedoch ist zu betonen, dass erst ein zweiter Platz da sein muss, bevor das Rheinstadion abgerissen oder umgebaut wird. Sonst kann kein regelmäßiger Trainingsbetrieb stattfinden.
Das-Run.de: Dann drücken wir fleißig die Daumen, dass die Infrastruktur dem Aufschwung des Jugendfußballs gewachsen ist. Zum Schluss stellt sich uns noch die Frage, welche Ziele ihr euch für die Saison 2024/2025 auf Jugendebene gesetzt habt?
Philipp Barth: Unser Ziel in der Jugend ist der Klassenerhalt aller Mannschaften in der jeweiligen Rheinlandliga und Bezirksliga. Zudem steht die Weiterentwicklung der Mannschaften im Fokus. Gerne würden wir unsere Titel im Wettbewerb um den Kreispokal verteidigen und mit den zweiten Mannschaften in die Bezirksliga aufsteigen.
Das-Run.de: Philipp, wir wünschen euch alles Gute beim Erreichen eurer sportlichen Ziele. Macht weiter so. Ihr seid eine große Bereicherung für die Region.
Philipp Barth: Danke für die lieben Worte. Wir werden weiter kontinuierlich arbeiten, um den Jugendfußball langfristig und erfolgreich auszurichten.