Philipp Barth ist durch seinen Vater zum Fußball gekommen und von Kindesbeinen an mit dem SC Bendorf-Sayn verwurzelt. Nachdem der 24-Jährige seine Jugend in Bendorf durchlaufen hat, wurde er in den Kader der ersten Mannschaft aufgenommen. Bis zum Ende der Saison 2024/2025 ist Philipp als Jugendleiter und Übungsleiter der U17 der JSG Mittelrhein, einer Spielgemeinschaft mit dem FV Engers, in der Fußball-Rheinlandliga, tätig gewesen. Im exklusiven Interview erläutert der Inhaber der DFB B-Lizenz darüber, weshalb er sich im Sommer 2025 für eine sportliche Neuausrichtung entschieden hat. Darüber hinaus berichtet er, wie er sein Traineramt bei der U16 der TuS Koblenz und den Frauen des FC Urbar unter einen Hut bringt. Am Ende betont Philipp noch, welche Ziele er in absehbarer Zeit realisieren möchte.
Das-Run.de: Hallo Philipp, willkommen zum Interview. Stelle dich gerne einmal vor.
Philipp Barth: Hallo zusammen, danke für die Einladung. Mein Name ist Philipp Barth. Ich bin 24 Jahre alt und besitze die DFB B-Lizenz. Neben meiner Trainertätigkeit bei der U16 der TuS Koblenz zusammen mit Sascha Knoff bin ich beim FC Urbar für die in der Fußball-Regionalliga Südwest spielenden Frauen verantwortlich.
Das-Run.de: Du hast deine Leidenschaft für Fußball durchklingen lassen. Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Philipp Barth: Ich bin durch meinen Vater zum Fußball gekommen. Bis zum Sommer 2025 war ich dann 20 Jahre beim SC Bendorf-Sayn (vor der Fusion war ich bei der Spvgg. Bendorf). Ich habe die gesamte Jugend durchgelaufen und wurde dann schließlich Spieler der 1.Mannschaft. Hinzu kommt, dass ich Jugendleiter des SC Bendorf-Sayn gewesen bin und die U17 der JSG Mittelrhein trainiert habe.
Das-Run.de: Im Sommer 2025 hast du dich dann dazu entschieden, den SC Bendorf-Sayn komplett zu verlassen. Du hast also dein Amt als Jugendleiter und deine Trainertätigkeit abgegeben.
Philipp Barth: Das war definitiv keine leichte Entscheidung nach 20 Jahren. Ich war viele Jahre mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei, habe dort tolle Menschen kennengelernt und die Entwicklung der Jugend mitgestaltet. Irgendwann kam aber der Punkt, an dem ich für mich gemerkt habe, dass ich den nächsten Schritt gehen möchte – sowohl sportlich als auch persönlich. Die Chance, mich in einem neuen Umfeld weiterzuentwickeln, war dann einfach zu reizvoll.
Das-Run.de: Wann hast du den SC Bendorf-Sayn dann final verlassen?
Philipp Barth: Der offizielle Abschied war im Sommer 2025, also mit dem Ende der vergangenen Saison.
Das-Run.de: Du hast dann zur Saison 2025/2026 mit Sascha Knoff eine gemeinsame Trainertätigkeit übernommen. Ihr leitet die U16 der TuS Koblenz in der Fußball-Rheinlandliga an. Wie kam es dazu?
Philipp Barth: Der Kontakt ist über die letzten Monate gewachsen. Man kannte sich und irgendwann kam das Gespräch auf, ob ich mir vorstellen könnte, im Nachwuchsbereich der TuS Koblenz einzusteigen. Nach ein paar sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen, gerade mit meinem Trainerkollegen Sascha Knoff, war für mich klar: Das passt sportlich, menschlich und vom Anspruch her sehr gut.
Das-Run.de: Was hast du dir denn von deinem Engagement bei der TuS erhofft?
Philipp Barth: Vor allem wollte ich mich als Trainer weiterentwickeln. In einem Umfeld, das leistungsorientierter arbeitet, aber trotzdem Wert auf Persönlichkeit und Teamgeist legt. Ich wollte sehen, wie weit ich meine Ideen und meine Trainingsphilosophie auch auf einem höheren Niveau umsetzen kann.
Das-Run.de: Und wie läuft es bei der TuS? Was sind deine Aufgaben?
Philipp Barth: Es läuft wirklich sehr gut. Die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt und die Ideen von uns als Trainerteam schnell aufgenommen. Ich bin Teil des Trainerteams der U16 und verantworte dort insbesondere das Individualtraining sowie Teile der Spielvorbereitung und Videoanalyse. Außerdem bin ich stark in die Kommunikation mit den Spielern eingebunden, weil mir ihre persönliche Entwicklung sehr wichtig ist.
Das-Run.de: Was sind denn die Unterschiede zwischen der TuS Koblenz und dem SC Bendorf-Sayn bezogen auf den Jugendfußball? Läuft es in der Schängelschmiede einfach professioneller ab?
Philipp Barth: Ja, man kann schon sagen, dass es anders strukturiert ist – allein durch die Rahmenbedingungen und den Anspruch, im Leistungsbereich zu arbeiten. Bei der TuS Koblenz gibt es klar definierte Abläufe, ein gutes Jugendkonzept und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Jahrgängen. Aber ich möchte auch betonen: Beim SC Bendorf-Sayn wurde ebenfalls super gearbeitet, nur eben auf einem anderen Niveau und mit anderen Voraussetzungen.
Das-Run.de: Philipp, neben deiner Trainertätigkeit bei der Schängelschmiede bist du seit Kurzem auch bei den Frauen des FC Urbar aktiv. Wie meisterst du diese beiden Aufgaben?
Philipp Barth: Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, aber auch eine schöne. Gute Planung ist alles. Ich versuche, die Termine so zu legen, dass beides gut funktioniert – und das klappt bisher sehr gut. Beide Teams profitieren auch voneinander, weil ich viele Trainingsimpulse übertragen kann.
Das-Run.de: Wie wurdest du überhaupt Teil des Trainerteams bei den Frauen vom Aulenberg in Urbar? Was hat dich an der Aufgabe gereizt?
Philipp Barth: Das war tatsächlich ehr zufällig. Ich wurde vor paar Wochen angesprochen, ob ich mir das vorstellen könnte, das Trainerteam zu unterstützen. Beim FC Urbar kennt man sich und fand es spannend ein Teil einer Mannschaft im Frauenfußball zu werden, die mit Leidenschaft und Teamgeist dabei ist. Seit vier Wochen darf sich die Mannschaft unterstützen.
Das-Run.de: Wie läuft es bislang rund um den Aulenberg? Welches Ziel hast du mit deinen Mädels?
Philipp Barth: Die Mädels ziehen bisher gut mit und setzen immer mehr unsere Idee um. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und Schritt für Schritt besser zu werden. Wichtig ist mir, dass wir gemeinsam Spaß am Fußball haben und die Spielerinnen sich individuell sowie als Team weiterentwickeln.
Das-Run.de: Abschließend noch eine Frage, die die Zukunft betrifft. Welche Ziele hast du denn sportlich? Schließlich hast du ja dank deiner Doppelrolle in vielen Türen einen Fuß drinnen.
Philipp Barth: Kurzfristig möchte ich einfach das Maximum aus meinen beiden Teams herausholen und mich selbst als Trainer weiterentwickeln. Langfristig reizt mich der Leistungsbereich schon sehr – aber ich bin überzeugt, dass man nichts erzwingen sollte. Wenn man mit Leidenschaft arbeitet, kommen die Chancen von selbst.
Das-Run.de: Philipp, wir wünschen dir alles Gute beim Erreichen deiner sportlichen Ziele. Mach weiter so. Du bist auf einem richtig guten Weg.
Philipp Barth: Danke für die lieben Worte. Ich werde weiter kontinuierlich arbeiten, um den Jugendfußball und den Frauenfußball langfristig und erfolgreich auszurichten.
Fotoquelle: privat
Das-Run.de: Hallo Philipp, willkommen zum Interview. Stelle dich gerne einmal vor.
Philipp Barth: Hallo zusammen, danke für die Einladung. Mein Name ist Philipp Barth. Ich bin 24 Jahre alt und besitze die DFB B-Lizenz. Neben meiner Trainertätigkeit bei der U16 der TuS Koblenz zusammen mit Sascha Knoff bin ich beim FC Urbar für die in der Fußball-Regionalliga Südwest spielenden Frauen verantwortlich.
Das-Run.de: Du hast deine Leidenschaft für Fußball durchklingen lassen. Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Philipp Barth: Ich bin durch meinen Vater zum Fußball gekommen. Bis zum Sommer 2025 war ich dann 20 Jahre beim SC Bendorf-Sayn (vor der Fusion war ich bei der Spvgg. Bendorf). Ich habe die gesamte Jugend durchgelaufen und wurde dann schließlich Spieler der 1.Mannschaft. Hinzu kommt, dass ich Jugendleiter des SC Bendorf-Sayn gewesen bin und die U17 der JSG Mittelrhein trainiert habe.
Das-Run.de: Im Sommer 2025 hast du dich dann dazu entschieden, den SC Bendorf-Sayn komplett zu verlassen. Du hast also dein Amt als Jugendleiter und deine Trainertätigkeit abgegeben.
Philipp Barth: Das war definitiv keine leichte Entscheidung nach 20 Jahren. Ich war viele Jahre mit viel Herzblut und Leidenschaft dabei, habe dort tolle Menschen kennengelernt und die Entwicklung der Jugend mitgestaltet. Irgendwann kam aber der Punkt, an dem ich für mich gemerkt habe, dass ich den nächsten Schritt gehen möchte – sowohl sportlich als auch persönlich. Die Chance, mich in einem neuen Umfeld weiterzuentwickeln, war dann einfach zu reizvoll.
Das-Run.de: Wann hast du den SC Bendorf-Sayn dann final verlassen?
Philipp Barth: Der offizielle Abschied war im Sommer 2025, also mit dem Ende der vergangenen Saison.
Das-Run.de: Du hast dann zur Saison 2025/2026 mit Sascha Knoff eine gemeinsame Trainertätigkeit übernommen. Ihr leitet die U16 der TuS Koblenz in der Fußball-Rheinlandliga an. Wie kam es dazu?
Philipp Barth: Der Kontakt ist über die letzten Monate gewachsen. Man kannte sich und irgendwann kam das Gespräch auf, ob ich mir vorstellen könnte, im Nachwuchsbereich der TuS Koblenz einzusteigen. Nach ein paar sehr guten Gesprächen mit den Verantwortlichen, gerade mit meinem Trainerkollegen Sascha Knoff, war für mich klar: Das passt sportlich, menschlich und vom Anspruch her sehr gut.
Das-Run.de: Was hast du dir denn von deinem Engagement bei der TuS erhofft?
Philipp Barth: Vor allem wollte ich mich als Trainer weiterentwickeln. In einem Umfeld, das leistungsorientierter arbeitet, aber trotzdem Wert auf Persönlichkeit und Teamgeist legt. Ich wollte sehen, wie weit ich meine Ideen und meine Trainingsphilosophie auch auf einem höheren Niveau umsetzen kann.
Das-Run.de: Und wie läuft es bei der TuS? Was sind deine Aufgaben?
Philipp Barth: Es läuft wirklich sehr gut. Die Mannschaft hat sich sehr gut entwickelt und die Ideen von uns als Trainerteam schnell aufgenommen. Ich bin Teil des Trainerteams der U16 und verantworte dort insbesondere das Individualtraining sowie Teile der Spielvorbereitung und Videoanalyse. Außerdem bin ich stark in die Kommunikation mit den Spielern eingebunden, weil mir ihre persönliche Entwicklung sehr wichtig ist.
Das-Run.de: Was sind denn die Unterschiede zwischen der TuS Koblenz und dem SC Bendorf-Sayn bezogen auf den Jugendfußball? Läuft es in der Schängelschmiede einfach professioneller ab?
Philipp Barth: Ja, man kann schon sagen, dass es anders strukturiert ist – allein durch die Rahmenbedingungen und den Anspruch, im Leistungsbereich zu arbeiten. Bei der TuS Koblenz gibt es klar definierte Abläufe, ein gutes Jugendkonzept und eine enge Zusammenarbeit zwischen den Jahrgängen. Aber ich möchte auch betonen: Beim SC Bendorf-Sayn wurde ebenfalls super gearbeitet, nur eben auf einem anderen Niveau und mit anderen Voraussetzungen.
Das-Run.de: Philipp, neben deiner Trainertätigkeit bei der Schängelschmiede bist du seit Kurzem auch bei den Frauen des FC Urbar aktiv. Wie meisterst du diese beiden Aufgaben?
Philipp Barth: Es ist auf jeden Fall eine Herausforderung, aber auch eine schöne. Gute Planung ist alles. Ich versuche, die Termine so zu legen, dass beides gut funktioniert – und das klappt bisher sehr gut. Beide Teams profitieren auch voneinander, weil ich viele Trainingsimpulse übertragen kann.
Das-Run.de: Wie wurdest du überhaupt Teil des Trainerteams bei den Frauen vom Aulenberg in Urbar? Was hat dich an der Aufgabe gereizt?
Philipp Barth: Das war tatsächlich ehr zufällig. Ich wurde vor paar Wochen angesprochen, ob ich mir das vorstellen könnte, das Trainerteam zu unterstützen. Beim FC Urbar kennt man sich und fand es spannend ein Teil einer Mannschaft im Frauenfußball zu werden, die mit Leidenschaft und Teamgeist dabei ist. Seit vier Wochen darf sich die Mannschaft unterstützen.
Das-Run.de: Wie läuft es bislang rund um den Aulenberg? Welches Ziel hast du mit deinen Mädels?
Philipp Barth: Die Mädels ziehen bisher gut mit und setzen immer mehr unsere Idee um. Unser Ziel ist der Klassenerhalt und Schritt für Schritt besser zu werden. Wichtig ist mir, dass wir gemeinsam Spaß am Fußball haben und die Spielerinnen sich individuell sowie als Team weiterentwickeln.
Das-Run.de: Abschließend noch eine Frage, die die Zukunft betrifft. Welche Ziele hast du denn sportlich? Schließlich hast du ja dank deiner Doppelrolle in vielen Türen einen Fuß drinnen.
Philipp Barth: Kurzfristig möchte ich einfach das Maximum aus meinen beiden Teams herausholen und mich selbst als Trainer weiterentwickeln. Langfristig reizt mich der Leistungsbereich schon sehr – aber ich bin überzeugt, dass man nichts erzwingen sollte. Wenn man mit Leidenschaft arbeitet, kommen die Chancen von selbst.
Das-Run.de: Philipp, wir wünschen dir alles Gute beim Erreichen deiner sportlichen Ziele. Mach weiter so. Du bist auf einem richtig guten Weg.
Philipp Barth: Danke für die lieben Worte. Ich werde weiter kontinuierlich arbeiten, um den Jugendfußball und den Frauenfußball langfristig und erfolgreich auszurichten.
Fotoquelle: privat