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Neal Schunkert hatte bereits im Kindergarten einen unglaublichen Drang nach Bewegung. Um diesen etwas einzudampfen, meldeten ihn seine Eltern bei den F-Junioren der SpVgg Wirges an. Doch nach nur wenigen Spielzeiten wurde die TuS Koblenz auf den Schlussmann aufmerksam. In der vergangenen Saison gewann Neal dann mit seinem Team die Meisterschaft in der Bezirksliga Mitte. Welche Ziele er für die neue Saison hat, und wen er zu seinen Vorbildern zählt, verrät er im exklusiven Interview.

Das-Run.de: Hallo Neal, du wurdest zum Nachwuchskicker des Monats Mai 2024 gewählt. Stell dich der Community gerne einmal vor.

Neal Schunkert: Hallo, mein Name ist Neal Schunkert und ich bin Jahrgang 2012. Ich komme aus Nordhofen, einem kleinen Dorf im Westerwald, und bin seit meiner Zeit bei den F-Junioren Torwart mit Leidenschaft.

Das-Run.de: Wie bist du denn zum Fußball gekommen?

Neal Schunkert: Meine Eltern haben, als ich in den Kindergarten gegangen bin, von meinen Kindergärtnerinnen gesagt bekommen, dass ich dringend Sport machen muss. Ich muss mich viel bewegen und auspowern, da ich denen sonst den Kindergarten klein rennen würde. Und daraufhin haben mich meine Eltern zum Fußball gebracht.

Das-Run.de: Wo hast du mit dem Fußballspielen begonnen?

Neal Schunkert: Angefangen habe ich damals bei den Bambinis der SpVgg EGC Wirges. Dort habe ich dann auch die F-Jugend durchlaufen. In meinem zweiten Jahr bei den F-Junioren wurde ich bereits in die E-Jugend hochgezogen. Nach einem Jahr bei den E-Junioren stand dann der Wechsel zur TuS Koblenz an.

Das-Run.de: Und bei der TuS spielst du heute noch, oder?

Neal Schunkert: Das ist richtig. Ich spiele jetzt seit drei Jahren für die TuS Koblenz. Und ich werde dort auch noch eine weitere Saison verbringen. Und zwar in der U13 in der Rheinlandliga.

Das-Run.de: Das klingt echt gut. Erzähle uns gerne nochmal was zur Saison 2023/2024.

Neal Schunkert: Sehr gerne. Die letzte Saison lief mir meine Mannschaft und mich mega gut. Wir sind als jüngerer Jahrgang bei den D-Junioren souverän Meister in der Bezirksliga Mitte geworden. Wir haben 59 von 66 möglichen Punkten eingefahren, konnten ein Torverhältnis von 114:19 aufweisen und haben in der ganzen Saison nur eine Niederlage einstecken müssen. Wir waren also fast so stark wie Bayer 04 Leverkusen (lacht).

Das-Run.de: Ihr habt aber auch an Turnieren teilgenommen, oder?

Neal Schunkert: Ja, das ist richtig. Wir durften an vielen tollen Turnieren teilnehmen und haben Leistungsvergleiche mit namhaften Mannschaften bestritten. Es ist uns mehrmals gelungen, gegen Teams aus den Nachwuchsleistungszentren von Mainz 05, Eintracht Frankfurt oder auch dem 1. FC Köln, ordentliche Leistungen zu zeigen.

Das-Run.de: Wie lauten deine persönlichen Ziele?

Neal Schunkert: Mal schauen, denn jetzt ist erst mal eine kurze Sommerpause, bevor es dann Mitte August in die Saisonvorbereitung für die kommende Saison in der Rheinlandliga geht. Langfristig gesehen möchte ich gerne in einem Nachwuchsleistungszentrum unterkommen, um mich dort beweisen zu können.

Das-Run.de: Welche Ziele möchtest du ab Sommer mit deinem Team erreichen?

Neal Schunkert: Die Ziele für die kommende Saison sind klar: Natürlich wollen wir Rheinlandmeister werden und auch den Rheinlandpokal gewinnen. Persönlich möchte ich möglichst oft das Feld ohne Gegentor verlassen und Teil des Teams sein, welches die wenigsten Gegentoren hinnehmen musste.

Das-Run.de: Das sind ehrgeizige Ziele. Worin kann sich der Torwart Neal Schunkert noch verbessern?

Neal Schunkert: Na ich kann doch hier im Interview nicht meine Schwächen verraten. Stellt euch mal vor, einer meiner nächsten Gegner ließt das Interview und weiß dann, worin meine Schwachstellen liegen (zwinkert). Auf jeden Fall werde ich meine Stärken, diese liegen auf der Linie und im Spielaufbau, akribisch trainieren.

Das-Run.de: Hut ab. Das klingt echt gut. Hast du eigentlich ein Vorbild?

Neal Schunkert: Ich habe zwei Vorbilder. Bei den Reflexen auf der Linie ist Oliver Kahn für mich ein Vorbild. Kahn war früher so brutal schnell und hat Bälle pariert, die kein Anderer hätte halten können. Aber auch sein Wille und sein Ehrgeiz sind für mich einzigartig. Vor meinen Spielen schau ich mir gerne Videos von ihm an, um mich zu pushen. Im Aufbauspiel ist dagegen Manuel Neuer für mich überragend. Wenn man meine Spiele sieht, dann ist der gewisse Einfluss von Neuer nicht zu übersehen. Man trifft mich nämlich auch sehr oft an der Mittellinie an. Damit möchte ich meinen Vorderleuten eine zusätzliche Anspielposition geben, kann aber auch mal zu steil geratene Bälle frühzeitig abfangen.

Das-Run.de: Neal, dann mach es gut und sei fleißig im Training. Das Rheinland kann mal wieder einen ausgezeichneten Torhüter gebrauchen.

Neal Schunkert: Danke für das Interview. Ich werde weiter Gas geben.