Im Alter von drei Jahren entfachte ein Kindergartenfreund in Maria Schmitz die Leidenschaft für den Fußball. Fortan jagte sie dem runden Leder nach. Seit den C-Juniorinnen stand sie beim FC Zemmer auf dem Grün und erlebte viele sportliche Höhepunkte. Ihr größter Tiefpunkt ist wohl die Abmeldung der Mannschaft gewesen. Doch dadurch hat sich eine neue Tür geöffnet, nämlich ein Engagement beim FC Bitburg. Mit ihrem neuen Team liegt die zurzeit verletzt fehlende Torjägerin auf Kurs Regionalliga.
Das-Run.de: Hallo Maria. Du wurdest zur Spielerin des Monats März gewählt. Stelle dich gerne einmal vor.
Maria Schmitz: Hallo. Ich bin Maria Schmitz, 25 Jahre alt und spiele als Stürmerin beim FC Bitburg in der Rheinlandliga.
Das-Run.de: Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Maria Schmitz: Zum Fußballspielen bin ich durch einen Kindergartenfreund gekommen. Er erzählte im Kindergarten vom Fußballtraining und ich war sofort Feuer und Flamme, beim nächsten Training dabei zu sein. Daheim angekommen erzählte ich meiner Mama von meinem Vorhaben. Ich glaube, sie war erstmal etwas überrascht, dass eine ihrer drei Töchter plötzlich Fußball spielen will. Jedoch erfüllte mir meine Mama meinen Wunsch. Von diesem Tag an war Fußball mein liebstes Hobby. Das ist jetzt schon über 20 Jahre her.
Das-Run.de: Das klingt nach einer kleinen Erfolgsgeschichte. Spielst du schon immer mit Mädchen zusammen? Welche Stationen hast du in der Jugend durchlaufen?
Maria Schmitz: Wie so üblich, begann ich das Kicken in meinem Heimatverein, der SE Orenhofen. Hier spielte ich bis zur D-Jugend mit den Jungs zusammen. Irgendwann spielten im nahegelegenen Umkreis immer mehr Mädchen Fußball, sodass sich die ersten Mädchenmannschaften bildeten. 2009 bin ich dann zum FC Zemmer (heute SG Fidei) in eine Mädchenmannschaft gewechselt. Dort habe ich alle Juniorinnenmannschaften erfolgreich durchlaufen. Wir wurden so erfolgreich, dass wir in der Rheinlandliga spielten, was für uns ein großer Erfolg war. Durch die damals gute Jugendarbeit konnten wir auch bei den Frauen Erfolge verzeichnen.
Das-Run.de: Du hast erste Erfolge bei den Seniorinnen angesprochen. Bist du dann nach deiner Jugendzeit beim FC Zemmer geblieben?
Maria Schmitz: Ja, das ist richtig. Sportlich haben wir uns immer weiterentwickelt. Nach dem Aufstieg 2015 in die Rheinlandliga schafften wir 2019 sogar den Aufstieg in die Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse im Frauenfußball. Durch die Pandemie und Verletzungspech dezimierte sich jedoch leider unser Kader immer mehr, wodurch wir im Winter 2022 unsere Mannschaft schweren Herzens abmelden mussten. Das war für mich und viele andere im Team eine bittere Entscheidung, weil wir jahrelang gemeinsam Fußball gespielt haben und viele schöne Erinnerungen teilen.
Das-Run.de: Das klingt nach einem doofen Ende deiner Zeit beim FC Zemmer. Hast du dich dazu entschieden, neue schöne Erinnerungen zu sammeln?
Maria Schmitz: Ja, das habe ich, denn nur kurze Zeit später habe ich mich einem neuen Verein angeschlossen. Ich wollte nämlich nicht einfach aufhören. Nach mehreren „Schnuppertrainings“ im Frühjahr 2023 beim FC Bitburg stand für mich fest, dass das meine neue Mannschaft wird. Die Mädels haben mich sofort herzlich empfangen und gaben mir ein positives Gefühl.
Das-Run.de: Der FC Bitburg scheint ja nicht nur menschlich eine tolle Adresse zu sein. Sportlich läuft es auch sehr gut. Ein Spieltag vor dem Ende der Saison liegt ihr ja auf Kurs Meisterschaft. Woran liegt das?
Maria Schmitz: Wie gerade schon gesagt, sind alle Spielerinnen sehr herzlich und stehen füreinander ein. Bei uns gibt es keine Egoistinnen oder herausragende Einzelspielerinnen, die in einem Team schon mal für schlechte Stimmung sorgen können. Wir agieren immer als Kollektiv, auf und neben dem Platz. Ich denke, dass sich diese positive Grundstimmung auf dem Platz widerspiegelt.
Das-Run.de: Du schießt die meisten Tore deines Teams und trägst somit zum Erfolg der Truppe maßgeblich bei. Woran liegt das? Was ist dein Erfolgsrezept?
Maria Schmitz: Den genauen Grund kann ich nicht nennen. Aber ich denke, dass dies auch aus unserem Spielsystem resultiert, bei dem ich die einzige Spitze bin. Dadurch gerate ich in viele Strafraumszenen. Natürlich hilft mir da auch meine Schnelligkeit, die ein oder andere Abwehrspielerin mal zu überlaufen. Außerdem ist es als Stürmerin immer wichtig, Selbstvertrauen zu haben. Gerade nach der Winterpause fühlte ich mich fit und auch 100% in der Mannschaft angekommen, was mir die nötige Leichtigkeit vor dem Tor verschaffte. Jetzt bin ich leider verletzt und kann den Rest der Saison unsere Mannschaft nur von außen unterstützen.
Das-Run.de: Dann erstmal eine gute Besserung. Komme schnell wieder auf den Platz zurück. Was sind deine nächsten Ziele?
Maria Schmitz: Momentan muss ich zunächst meine Verletzung am Knie auskurieren und hoffen, dass ich zum Vorbereitungsstart im Sommer wieder fit bin. Darüber hinaus stehen der Spaß und Zusammenhalt bei mir immer an erster Stelle. Demnach hoffe ich einfach, dass wir noch einige Saisons mit dieser tollen Mannschaft in Bitburg weiter konkurrenzfähig bleiben. Mal abwarten, was die Zukunft noch so bringt. Von uns hätte zu Beginn der Saison auch niemand erwartet, dass wir jetzt um die Meisterschaft kämpfen würden.
Das-Run.de: Im Sport können viele Erfolge nicht vorhergesagt werden. Hast du eigentlich mit der Auszeichnung Spielerin des Monats März gerechnet? Schließlich hast du im neuen Jahr super erfolgreich performt.
Maria Schmitz: Die Auszeichnung ist natürlich ein cooler Nebenerfolg für mich, mit der ich nicht gerechnet hätte. Meine Mutter war sehr stolz, als sie von der Nominierung erfuhr und rührte ordentlich die Werbetrommel, damit die Leute für mich abstimmten. Danke dafür. Viel wertvoller als diese Auszeichnung ist mir aber, die Saison erfolgreich als Rheinlandligameister abzuschließen.
Das-Run.de: Da seid ihr auf einem sehr guten Weg. Viel Erfolg im letzten Kräftemessen und anschließend eine gute Zeit in der Regionalliga.
Maria Schmitz: Danke für die lieben Wünsche und das Interview.
Das-Run.de: Hallo Maria. Du wurdest zur Spielerin des Monats März gewählt. Stelle dich gerne einmal vor.
Maria Schmitz: Hallo. Ich bin Maria Schmitz, 25 Jahre alt und spiele als Stürmerin beim FC Bitburg in der Rheinlandliga.
Das-Run.de: Wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Maria Schmitz: Zum Fußballspielen bin ich durch einen Kindergartenfreund gekommen. Er erzählte im Kindergarten vom Fußballtraining und ich war sofort Feuer und Flamme, beim nächsten Training dabei zu sein. Daheim angekommen erzählte ich meiner Mama von meinem Vorhaben. Ich glaube, sie war erstmal etwas überrascht, dass eine ihrer drei Töchter plötzlich Fußball spielen will. Jedoch erfüllte mir meine Mama meinen Wunsch. Von diesem Tag an war Fußball mein liebstes Hobby. Das ist jetzt schon über 20 Jahre her.
Das-Run.de: Das klingt nach einer kleinen Erfolgsgeschichte. Spielst du schon immer mit Mädchen zusammen? Welche Stationen hast du in der Jugend durchlaufen?
Maria Schmitz: Wie so üblich, begann ich das Kicken in meinem Heimatverein, der SE Orenhofen. Hier spielte ich bis zur D-Jugend mit den Jungs zusammen. Irgendwann spielten im nahegelegenen Umkreis immer mehr Mädchen Fußball, sodass sich die ersten Mädchenmannschaften bildeten. 2009 bin ich dann zum FC Zemmer (heute SG Fidei) in eine Mädchenmannschaft gewechselt. Dort habe ich alle Juniorinnenmannschaften erfolgreich durchlaufen. Wir wurden so erfolgreich, dass wir in der Rheinlandliga spielten, was für uns ein großer Erfolg war. Durch die damals gute Jugendarbeit konnten wir auch bei den Frauen Erfolge verzeichnen.
Das-Run.de: Du hast erste Erfolge bei den Seniorinnen angesprochen. Bist du dann nach deiner Jugendzeit beim FC Zemmer geblieben?
Maria Schmitz: Ja, das ist richtig. Sportlich haben wir uns immer weiterentwickelt. Nach dem Aufstieg 2015 in die Rheinlandliga schafften wir 2019 sogar den Aufstieg in die Regionalliga, der dritthöchsten Spielklasse im Frauenfußball. Durch die Pandemie und Verletzungspech dezimierte sich jedoch leider unser Kader immer mehr, wodurch wir im Winter 2022 unsere Mannschaft schweren Herzens abmelden mussten. Das war für mich und viele andere im Team eine bittere Entscheidung, weil wir jahrelang gemeinsam Fußball gespielt haben und viele schöne Erinnerungen teilen.
Das-Run.de: Das klingt nach einem doofen Ende deiner Zeit beim FC Zemmer. Hast du dich dazu entschieden, neue schöne Erinnerungen zu sammeln?
Maria Schmitz: Ja, das habe ich, denn nur kurze Zeit später habe ich mich einem neuen Verein angeschlossen. Ich wollte nämlich nicht einfach aufhören. Nach mehreren „Schnuppertrainings“ im Frühjahr 2023 beim FC Bitburg stand für mich fest, dass das meine neue Mannschaft wird. Die Mädels haben mich sofort herzlich empfangen und gaben mir ein positives Gefühl.
Das-Run.de: Der FC Bitburg scheint ja nicht nur menschlich eine tolle Adresse zu sein. Sportlich läuft es auch sehr gut. Ein Spieltag vor dem Ende der Saison liegt ihr ja auf Kurs Meisterschaft. Woran liegt das?
Maria Schmitz: Wie gerade schon gesagt, sind alle Spielerinnen sehr herzlich und stehen füreinander ein. Bei uns gibt es keine Egoistinnen oder herausragende Einzelspielerinnen, die in einem Team schon mal für schlechte Stimmung sorgen können. Wir agieren immer als Kollektiv, auf und neben dem Platz. Ich denke, dass sich diese positive Grundstimmung auf dem Platz widerspiegelt.
Das-Run.de: Du schießt die meisten Tore deines Teams und trägst somit zum Erfolg der Truppe maßgeblich bei. Woran liegt das? Was ist dein Erfolgsrezept?
Maria Schmitz: Den genauen Grund kann ich nicht nennen. Aber ich denke, dass dies auch aus unserem Spielsystem resultiert, bei dem ich die einzige Spitze bin. Dadurch gerate ich in viele Strafraumszenen. Natürlich hilft mir da auch meine Schnelligkeit, die ein oder andere Abwehrspielerin mal zu überlaufen. Außerdem ist es als Stürmerin immer wichtig, Selbstvertrauen zu haben. Gerade nach der Winterpause fühlte ich mich fit und auch 100% in der Mannschaft angekommen, was mir die nötige Leichtigkeit vor dem Tor verschaffte. Jetzt bin ich leider verletzt und kann den Rest der Saison unsere Mannschaft nur von außen unterstützen.
Das-Run.de: Dann erstmal eine gute Besserung. Komme schnell wieder auf den Platz zurück. Was sind deine nächsten Ziele?
Maria Schmitz: Momentan muss ich zunächst meine Verletzung am Knie auskurieren und hoffen, dass ich zum Vorbereitungsstart im Sommer wieder fit bin. Darüber hinaus stehen der Spaß und Zusammenhalt bei mir immer an erster Stelle. Demnach hoffe ich einfach, dass wir noch einige Saisons mit dieser tollen Mannschaft in Bitburg weiter konkurrenzfähig bleiben. Mal abwarten, was die Zukunft noch so bringt. Von uns hätte zu Beginn der Saison auch niemand erwartet, dass wir jetzt um die Meisterschaft kämpfen würden.
Das-Run.de: Im Sport können viele Erfolge nicht vorhergesagt werden. Hast du eigentlich mit der Auszeichnung Spielerin des Monats März gerechnet? Schließlich hast du im neuen Jahr super erfolgreich performt.
Maria Schmitz: Die Auszeichnung ist natürlich ein cooler Nebenerfolg für mich, mit der ich nicht gerechnet hätte. Meine Mutter war sehr stolz, als sie von der Nominierung erfuhr und rührte ordentlich die Werbetrommel, damit die Leute für mich abstimmten. Danke dafür. Viel wertvoller als diese Auszeichnung ist mir aber, die Saison erfolgreich als Rheinlandligameister abzuschließen.
Das-Run.de: Da seid ihr auf einem sehr guten Weg. Viel Erfolg im letzten Kräftemessen und anschließend eine gute Zeit in der Regionalliga.
Maria Schmitz: Danke für die lieben Wünsche und das Interview.