Unser heutiger Gast in der exklusiven Interviewreihe über den sich im Aufwind befindenden Jugendfußball ist Klaus Dillenberger. Der 72-Jährige spielte einst mit seinen Freunden auf den Straßen von Neuwied, ehe er vor mehr als 50 Jahren dem VfL Neuwied beigetreten ist. In mehr als einem halben Jahrhundert war Klaus Spieler und Trainer beim VfL Neuwied, übernahm aber auch Verantwortung in der Vereinsführung als Jugendleiter, Kassierer, Geschäftsführer und noch heute als Vorstandsvorsitzender. Darüber hinaus hat er sich im Fußballkreis Westerwald/Wied einen Namen gemacht, war in der Kommission Jugendfußball beim FV Rheinland und sitzt im Sportausschuss der Stadt Neuwied. Im exklusiven Interview erläutert der Mann, der mehr als vier Jahrzehnte bei der Agentur für Arbeit gearbeitet hat, wie der Jugendfußball beim VfL Neuwied aufgebaut ist und warum sein Herzensverein auch in Zukunft ab den C-Junioren eine JSG mit dem Heimatsportverein Neuwied bilden wird. Darüber hinaus berichtet der Fußballfachmann von seinen Ziele für den Jugendfußball und erläutert, warum die besten Trainer in den Grundlagenbereich (bis zu den E-Junioren) und eben nicht in den Aufbaubereich (D- und C-Junioren) gehören. Am Ende verrät der Rentner noch, welche Meinung er zu einem Großverein in der Deichstadt hat. Viel Spaß beim Lesen.
Das-Run.de: Hallo Klaus, du bist unser Ansprechpartner rund um den Jugendfußball beim VfL Neuwied. Stelle dich gerne einmal kurz vor.
Klaus Dillenberger: Mein Name ist Klaus Dillenberger, ich bin 72 Jahre jung und wohne von Geburt an in Neuwied. Ich war 45 Jahre beschäftigt bei der Agentur für Arbeit. Im VfL Neuwied bin ich seit dem Jahre 1972 tätig. Zunächst als Spieler, Jugend- und Seniorentrainer. Ich war jahrelang als Jugendleiter, Geschäftsführer, Kassierer und als 1. Vorsitzender tätig, immer im Ehrenamt. Neben meiner Tätigkeit im VfL war ich im Fußballkreis Westerwald/Wied als Staffelleiter, kurzfristig als Kreisjugendleiter tätig und ich bin seit etwa 20 Jahren Mitglied in der Spruchkammer des Fußballkreises Westerwald/Wied. Die letzten drei Jahren war ich in der Kommission Jugendfußball im Fußballverband Rheinland und seit dem 2024 bin ich Mitglied im Sportausschuss der Stadt Neuwied.
Das-Run.de: Klaus, du hast im Laufe der Jahre viele Rollen ausgeübt und auch viele Erfahrungswerte gesammelt. Wie bist du zum Fußballsport gekommen?
Klaus Dillenberger: Wie ich zum Fußball gekommen bin, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. In meiner Jugendzeit gab es nicht viele Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen. Ich traf mich immer mit Freunden zum Fußball und wir machten viele Spiele in so genannten Straßenmannschaften. Und irgendwann bin ich dann zum VfL Neuwied gekommen.
Das-Run.de: Klaus, du wurdest uns als Ansprechpartner für ein Interview rund um den Jugendfußball beim VfL Neuwied genannt. Welche Rolle übst du aus? Was sind deine Aufgaben?
Klaus Dillenberger: Ich übe zur Zeit das Amt des 1. Vorsitzenden beim VfL Neuwied aus habe aber immer in den letzten Jahrzehnten den Jugendfußball zur Chefsache gemacht. Ohne eine ordentliche Jugendarbeit kann kein Verein auf Dauer bestehen. Hierzu gehört die Koordination der gesamten Vereinsjugendarbeit. Dies in Zusammenarbeit mit mehreren Mitgliedern der Jugendabteilung.
Das-Run.de: Klaus, der VfL Neuwied hat bis zu den D-Junioren eigenständige Jugendteams. Ab der C-Jugend gibt es eine Jugendspielgemeinschaft, die JSG Neuwied. Welche Vereine verstecken sich dahinter?
Klaus Dillenberger. Das ist absolut korrekt. Ab den C-Junioren bilden der VfL Neuwied und der Heimatsportverein (HSV) Neuwied eine Jugendspielgemeinschaft.
Das-Run.de: Klaus, nach welchem Konzept bildet ihr beim VfL Neuwied und innerhalb der JSG Neuwied eigentlich euren Nachwuchs aus?
Klaus Dillenberger: Der VfL Neuwied verfolgt das Ziel möglichst vielen interessierten Menschen den Fußballsport anzubieten, ohne Rücksicht auf Herkunft, Religion und Talent. Das Soziale steht bei uns im Vordergrund mit dem Ziel „Spaß am Fußball“. Deshalb sind Charakterbildung, Erziehung, Fairplay, gemeinsames Beisammensein und Mannschaftsgefühl die Hauptziele. Darüber hinaus wollen wir Fußball in allen Altersklassen anbieten. Dieses Ziel möchten wir durch eine qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit mit höchster Priorität umsetzen und sicherstellen. Diese Qualität möchten wir durch gut ausgebildete Trainer mittels Ausbildung, Schulungen, Unterstützung durch erfahrene Trainer halten und fördern. Mithilfe des qualifizierten Trainerstabs und regelmäßigem Trainingsbetrieb, sowie unter Anleitung spezialisierter Trainer (z.B. Torwart-, Technik- und auch Fitnesstrainer) soll die Jugendarbeit demnach gezielt vorangetrieben werden.
Das-Run.de: Klaus, lass uns noch über eure einzelnen Mannschaften reden. Die U19 der JSG Neuwied spielt in der Junioren-Bezirksliga Ost. Wie wichtig ist diese Spielklasse, auch für den Übergang in den Seniorenbereich? Schließlich spielt ihr mit euren Herren in der Fußball-Kreisliga B und liegt auf Meisterschaftskurs, während der HSV Neuwied gar in der Fußball-Bezirksliga Mitte kickt.
Klaus Dillenberger: Wir haben in den letzten drei Jahren insgesamt 26 Spieler aus der Jugendabteilung in die Seniorenabteilung (SG Neuwied) übernehmen können. Also es ist wichtig, in der A-Jugend zumindest in der Junioren-Bezirksliga Ost zu spielen.
Das-Run.de: Eure U17 wurde letzte Saison Meister in der Junioren-Bezirksliga Ost und spielt jetzt in der U17-Rheinlandliga. Was ist das Saisonziel? Wie stolz bist du darauf?
Klaus Dillenberger: Wird sind sehr stolz, dass unser B-Jugend den Aufstieg in die U17-Rheinlandliga geschafft hat – mit ausschließlich Spielern des VfL Neuwied. Die U17 hat mit Peter Kröner einen erfahrenen und hervorragenden Trainer, der auch schon über 30 Jahre dem VfL verbunden ist. Er hat es trotz dem Abgang von vier Stammspielern, die mal wieder durch andere Vereine abgeworben wurden, geschafft, dass die Mannschaft in der U17-Rheinlandliga mit vielen Mannschaften mithalten kann. Übrigens spielt von den vier gewechselten Spielern nur noch einer aktiv Fußball. Die drei anderen Jungs haben mit dem Fußball aufgehört.
Das-Run.de: Klaus, am Ende des Tages wird eine ehrliche Jugendarbeit belohnt. Lass uns kurz auf die U15 (C-Junioren) schauen. Diese Mannschaft performt in der Junioren-Bezirksliga Ost sehr stark. Wie nimmst du das wahr?
Klaus Dillenberger: Genau, auch die U15 spielt in der U15-Bezirksliga Ost eine Rolle in der Spitzengruppe und hat die Möglichkeit aufzusteigen. Wir würden das auf alle Fälle unterstützen. Das gilt übrigens auch für die U13 (D-Junioren), die in der Qualifikationsrunde stehen und den Aufstieg in die Bezirksliga Ost schaffen können.
Das-Run.de: Klaus, auch bei den E-Junioren und den F-Junioren herrscht beim VfL Neuwied eine hohe Nachfrage. Wie stolz macht dich dies?
Klaus Dillenberger: Ich bin immer der Meinung, die besten Trainer brauchen wir im F- und E-Jugendbereich. Leider ist das nicht immer zu bewerkstelligen, da die Trainer mit Ausbildung doch lieber ab der C-Jugend arbeiten möchten.
Das-Run.de: Klaus, lass uns in die Zukunft blicken. Was wünscht du dir für den Jugendfußball des VfL Neuwied und der JSG Neuwied?
Klaus Dillenberger: Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit dem HSV Neuwied auch in Zukunft weiterhin so harmonisch und erfolgreich bleibt. Ich liege mit Stefan Fink vom HSV Neuwied auf einer Wellenlänge und blicke demnach optimistisch in die Zukunft.
Das-Run.de: Klaus, ein spannendes Thema ist auch immer die Infrastruktur. Gib uns gerne einen Überblick, wie schwer es bei euch ist, Talente auszubilden und zu fördern?
Klaus Dillenberger: Mit so vielen Jugendmannschaften ist es der Winterzeit nicht einfach, auf nur einem Platz ein ordnungsgemäßes Training durchzuführen. Im Sommer ist dies kein Problem, da uns noch zwei Rasenplätze zur Verfügung stehen. Da wir besonders bei den kleinsten viele Kinder aus dem Gebiet „Soziale Stadt“ haben, warten wir dringend auf den Ausbau des Germaniaplatzes. Dies wird aber zum Glück in absehbarer Zeit geschehen.
Das-Run.de: Klaus, abschließend brauchen wir noch eine Einordnung von dir. In der Stadt Neuwied und im Landkreis Neuwied gibt es zahlreiche Vereine, die eine gute Jugendarbeit machen. Dennoch spielt lediglich der FV Engers überregional und auch der Schritt für Vereine in den überkreislichen Fußball ist schwer. Bist du der Meinung, dass eine Art FC Neuwied, also ein Großverein, dafür sorgen würde, dass die größten Talente nicht abwandern?
Klaus Dillenberger: Im Hinblick auf einen FC Neuwied sind in den letzten Jahren immer wieder Versuche gestartet worden, aber irgendwie kommt nichts zueinander. Ob es in Zukunft mal dazu kommen wird, kann ich nicht sagen. Ich persönlich würde es begrüßen, wir belassen es bei der JSG Neuwied, die aus den Vereinen VfL Neuwied und HSV Neuwied gebildet wird. Denn für viele ist die JSG Neuwied schon ein Dorn im Auge.
Das-Run.de: Klaus, wir bedanken uns bei dir herzlich für deine Zeit und das Interesse daran, über den Jugendfußball rund um den VfL Neuwied zu berichten. Wir wünschen dir und deinem Verein weiterhin alles Gute und hoffen, dass in euren Jugendmannschaften weiterhin viele Talente geformt werden und ihr zeitnah einen weiteren Platz zur ganzjährigen Nutzung zur Verfügung gestellt bekommt.
Klaus Dillenberger: Vielen Dank, dass ich den VfL Neuwied und die JSG Neuwied in eurer Serie vorstellen durfte. Wir geben weiterhin Gas, um möglichst viele Nachwuchsspieler qualitativ hochwertig ausbilden zu können.
Fotoquelle: Privat
Das-Run.de: Hallo Klaus, du bist unser Ansprechpartner rund um den Jugendfußball beim VfL Neuwied. Stelle dich gerne einmal kurz vor.
Klaus Dillenberger: Mein Name ist Klaus Dillenberger, ich bin 72 Jahre jung und wohne von Geburt an in Neuwied. Ich war 45 Jahre beschäftigt bei der Agentur für Arbeit. Im VfL Neuwied bin ich seit dem Jahre 1972 tätig. Zunächst als Spieler, Jugend- und Seniorentrainer. Ich war jahrelang als Jugendleiter, Geschäftsführer, Kassierer und als 1. Vorsitzender tätig, immer im Ehrenamt. Neben meiner Tätigkeit im VfL war ich im Fußballkreis Westerwald/Wied als Staffelleiter, kurzfristig als Kreisjugendleiter tätig und ich bin seit etwa 20 Jahren Mitglied in der Spruchkammer des Fußballkreises Westerwald/Wied. Die letzten drei Jahren war ich in der Kommission Jugendfußball im Fußballverband Rheinland und seit dem 2024 bin ich Mitglied im Sportausschuss der Stadt Neuwied.
Das-Run.de: Klaus, du hast im Laufe der Jahre viele Rollen ausgeübt und auch viele Erfahrungswerte gesammelt. Wie bist du zum Fußballsport gekommen?
Klaus Dillenberger: Wie ich zum Fußball gekommen bin, kann ich gar nicht mehr so genau sagen. In meiner Jugendzeit gab es nicht viele Möglichkeiten seine Freizeit zu verbringen. Ich traf mich immer mit Freunden zum Fußball und wir machten viele Spiele in so genannten Straßenmannschaften. Und irgendwann bin ich dann zum VfL Neuwied gekommen.
Das-Run.de: Klaus, du wurdest uns als Ansprechpartner für ein Interview rund um den Jugendfußball beim VfL Neuwied genannt. Welche Rolle übst du aus? Was sind deine Aufgaben?
Klaus Dillenberger: Ich übe zur Zeit das Amt des 1. Vorsitzenden beim VfL Neuwied aus habe aber immer in den letzten Jahrzehnten den Jugendfußball zur Chefsache gemacht. Ohne eine ordentliche Jugendarbeit kann kein Verein auf Dauer bestehen. Hierzu gehört die Koordination der gesamten Vereinsjugendarbeit. Dies in Zusammenarbeit mit mehreren Mitgliedern der Jugendabteilung.
Das-Run.de: Klaus, der VfL Neuwied hat bis zu den D-Junioren eigenständige Jugendteams. Ab der C-Jugend gibt es eine Jugendspielgemeinschaft, die JSG Neuwied. Welche Vereine verstecken sich dahinter?
Klaus Dillenberger. Das ist absolut korrekt. Ab den C-Junioren bilden der VfL Neuwied und der Heimatsportverein (HSV) Neuwied eine Jugendspielgemeinschaft.
Das-Run.de: Klaus, nach welchem Konzept bildet ihr beim VfL Neuwied und innerhalb der JSG Neuwied eigentlich euren Nachwuchs aus?
Klaus Dillenberger: Der VfL Neuwied verfolgt das Ziel möglichst vielen interessierten Menschen den Fußballsport anzubieten, ohne Rücksicht auf Herkunft, Religion und Talent. Das Soziale steht bei uns im Vordergrund mit dem Ziel „Spaß am Fußball“. Deshalb sind Charakterbildung, Erziehung, Fairplay, gemeinsames Beisammensein und Mannschaftsgefühl die Hauptziele. Darüber hinaus wollen wir Fußball in allen Altersklassen anbieten. Dieses Ziel möchten wir durch eine qualitativ hochwertige Nachwuchsarbeit mit höchster Priorität umsetzen und sicherstellen. Diese Qualität möchten wir durch gut ausgebildete Trainer mittels Ausbildung, Schulungen, Unterstützung durch erfahrene Trainer halten und fördern. Mithilfe des qualifizierten Trainerstabs und regelmäßigem Trainingsbetrieb, sowie unter Anleitung spezialisierter Trainer (z.B. Torwart-, Technik- und auch Fitnesstrainer) soll die Jugendarbeit demnach gezielt vorangetrieben werden.
Das-Run.de: Klaus, lass uns noch über eure einzelnen Mannschaften reden. Die U19 der JSG Neuwied spielt in der Junioren-Bezirksliga Ost. Wie wichtig ist diese Spielklasse, auch für den Übergang in den Seniorenbereich? Schließlich spielt ihr mit euren Herren in der Fußball-Kreisliga B und liegt auf Meisterschaftskurs, während der HSV Neuwied gar in der Fußball-Bezirksliga Mitte kickt.
Klaus Dillenberger: Wir haben in den letzten drei Jahren insgesamt 26 Spieler aus der Jugendabteilung in die Seniorenabteilung (SG Neuwied) übernehmen können. Also es ist wichtig, in der A-Jugend zumindest in der Junioren-Bezirksliga Ost zu spielen.
Das-Run.de: Eure U17 wurde letzte Saison Meister in der Junioren-Bezirksliga Ost und spielt jetzt in der U17-Rheinlandliga. Was ist das Saisonziel? Wie stolz bist du darauf?
Klaus Dillenberger: Wird sind sehr stolz, dass unser B-Jugend den Aufstieg in die U17-Rheinlandliga geschafft hat – mit ausschließlich Spielern des VfL Neuwied. Die U17 hat mit Peter Kröner einen erfahrenen und hervorragenden Trainer, der auch schon über 30 Jahre dem VfL verbunden ist. Er hat es trotz dem Abgang von vier Stammspielern, die mal wieder durch andere Vereine abgeworben wurden, geschafft, dass die Mannschaft in der U17-Rheinlandliga mit vielen Mannschaften mithalten kann. Übrigens spielt von den vier gewechselten Spielern nur noch einer aktiv Fußball. Die drei anderen Jungs haben mit dem Fußball aufgehört.
Das-Run.de: Klaus, am Ende des Tages wird eine ehrliche Jugendarbeit belohnt. Lass uns kurz auf die U15 (C-Junioren) schauen. Diese Mannschaft performt in der Junioren-Bezirksliga Ost sehr stark. Wie nimmst du das wahr?
Klaus Dillenberger: Genau, auch die U15 spielt in der U15-Bezirksliga Ost eine Rolle in der Spitzengruppe und hat die Möglichkeit aufzusteigen. Wir würden das auf alle Fälle unterstützen. Das gilt übrigens auch für die U13 (D-Junioren), die in der Qualifikationsrunde stehen und den Aufstieg in die Bezirksliga Ost schaffen können.
Das-Run.de: Klaus, auch bei den E-Junioren und den F-Junioren herrscht beim VfL Neuwied eine hohe Nachfrage. Wie stolz macht dich dies?
Klaus Dillenberger: Ich bin immer der Meinung, die besten Trainer brauchen wir im F- und E-Jugendbereich. Leider ist das nicht immer zu bewerkstelligen, da die Trainer mit Ausbildung doch lieber ab der C-Jugend arbeiten möchten.
Das-Run.de: Klaus, lass uns in die Zukunft blicken. Was wünscht du dir für den Jugendfußball des VfL Neuwied und der JSG Neuwied?
Klaus Dillenberger: Ich wünsche mir, dass die Zusammenarbeit mit dem HSV Neuwied auch in Zukunft weiterhin so harmonisch und erfolgreich bleibt. Ich liege mit Stefan Fink vom HSV Neuwied auf einer Wellenlänge und blicke demnach optimistisch in die Zukunft.
Das-Run.de: Klaus, ein spannendes Thema ist auch immer die Infrastruktur. Gib uns gerne einen Überblick, wie schwer es bei euch ist, Talente auszubilden und zu fördern?
Klaus Dillenberger: Mit so vielen Jugendmannschaften ist es der Winterzeit nicht einfach, auf nur einem Platz ein ordnungsgemäßes Training durchzuführen. Im Sommer ist dies kein Problem, da uns noch zwei Rasenplätze zur Verfügung stehen. Da wir besonders bei den kleinsten viele Kinder aus dem Gebiet „Soziale Stadt“ haben, warten wir dringend auf den Ausbau des Germaniaplatzes. Dies wird aber zum Glück in absehbarer Zeit geschehen.
Das-Run.de: Klaus, abschließend brauchen wir noch eine Einordnung von dir. In der Stadt Neuwied und im Landkreis Neuwied gibt es zahlreiche Vereine, die eine gute Jugendarbeit machen. Dennoch spielt lediglich der FV Engers überregional und auch der Schritt für Vereine in den überkreislichen Fußball ist schwer. Bist du der Meinung, dass eine Art FC Neuwied, also ein Großverein, dafür sorgen würde, dass die größten Talente nicht abwandern?
Klaus Dillenberger: Im Hinblick auf einen FC Neuwied sind in den letzten Jahren immer wieder Versuche gestartet worden, aber irgendwie kommt nichts zueinander. Ob es in Zukunft mal dazu kommen wird, kann ich nicht sagen. Ich persönlich würde es begrüßen, wir belassen es bei der JSG Neuwied, die aus den Vereinen VfL Neuwied und HSV Neuwied gebildet wird. Denn für viele ist die JSG Neuwied schon ein Dorn im Auge.
Das-Run.de: Klaus, wir bedanken uns bei dir herzlich für deine Zeit und das Interesse daran, über den Jugendfußball rund um den VfL Neuwied zu berichten. Wir wünschen dir und deinem Verein weiterhin alles Gute und hoffen, dass in euren Jugendmannschaften weiterhin viele Talente geformt werden und ihr zeitnah einen weiteren Platz zur ganzjährigen Nutzung zur Verfügung gestellt bekommt.
Klaus Dillenberger: Vielen Dank, dass ich den VfL Neuwied und die JSG Neuwied in eurer Serie vorstellen durfte. Wir geben weiterhin Gas, um möglichst viele Nachwuchsspieler qualitativ hochwertig ausbilden zu können.
Fotoquelle: Privat