Als aktiver Fußballer hat Jan Alsbach unter anderem für die SG 99 Andernach, SG 2000 Mülheim-Kärlich, TuS Montabaur und den FC Germania Metternich in den höchsten Amateurklassen in der Region gespielt. Nach seiner Karriere hat der ehemalige Stürmer eine Ausbildung im Bereich Physiotherapie begonnen. In den Jahren 2015 in Metternich und 2019 in Lay eröffnete er die Praxis für Physiotherapie – Soccer Fit. Als Sportlicher Leiter kehrt er nun zu seinen Wurzeln zurück in den Amateurfußball. Das-Run.de spricht mit dem B-Lizenz-Inhaber über die neue Aufgabe bei seiner SG Moseltal.
Das-Run.de: Wie kam es zu Deinem Engagement bei der SG Moseltal?
Jan Alsbach: Die Vereine der Spielgemeinschaft, insbesondere der 1. Vorsitzende des TSV Lay, Klaus Schneider, kam aktiv auf mich zu und fragte, ob ich dem Verein helfen könnte und Lust habe, das Projekt der SG zu unterstützen. Unser Erfolgstrainer Volker Schambach hört zum Saisonende auf und es haben sich einige Spieler angekündigt, die altersbedingt, familiär oder beruflich kürzertreten wollen. Ich habe meine Karriere als 6-Jähriger bei der TSV Lay begonnen und möchte durch mein Netzwerk im Fußball gerne etwas zurückgeben.
Das-Run.de Mit Volker Schambach geht eine Erfolgsgeschichte zu Ende. Wie geht Ihr mit dieser Entscheidung und Personalie jetzt um?
Jan Alsbach: Fakt ist, dass die drei Vereine stolz und dankbar sind, dass Volker den sportlichen Weg so erfolgreich aufgebaut hat. Er ist für uns ein sehr wichtiger Mensch. Ziel ist ganz klar, dass wir ihn zukünftig gerne in den eigenen Reihen halten möchten. Ab Sommer bekommt er eine „kleine“ Pause und sprechen wir miteinander, in welcher Rolle und Funktion er sich eine Mitarbeit vorstellen kann.
Das-Run.de: Wie fällt die Analyse der ersten Tage in Deiner neuen Funktion als sportlicher Leiter aus?
Jan Alsbach: Wir haben die gleichen Probleme wie alle anderen Dorfvereine auch. Wir haben eine Spielgemeinschaft von drei Orten (Lay, Niederfell und Dieblich) mit ca. 7.000 – 8.000 Einwohner. Diese Zahlen zeigen, dass wir genügend Kinder und Jugendliche haben. Schaffen es aber nicht, elf Kinder auf den Platz zu bekommen. Viele Kinder spielen deshalb z. B. in Kobern oder in Löf. Klar ist auch, dass keiner der drei SG-Vereine in den nächsten zehn Jahren eigenständig eine durchlässige Jugendarbeit anbieten kann. Schaffen wir es nicht, gemeinsam an die SG zu glauben, dann wird es in der Zukunft keinen Fußball mehr am Standort Lay, Niederfell oder Dieblich geben.
Das-Run.de: Welche Ziele hast du kurzfristig, mittelfristig und langfristig mit dem Verein.
Jan Alsbach: Im ersten Schritt versuchen wir die Kinder, die in umliegenden Vereinen spielen, anzusprechen und zu überzeugen, nach Hause zu kommen. Strukturen wurden verbessert und Arbeitsgruppen gebildet. Diese Gruppen kümmern sich z. B. um Ausrüstung, Sponsoring oder organisatorische Abläufe. Die Identifikation zur SG muss an erster Stelle stehen. Perspektivisch ist es wichtig, dass wir von den Bambinis bis zur ersten Mannschaft alle in gleichen Trikots spielen. Es muss uns gelingen, den Kindern, Jugendlichen und Senioren einfach eine gute Heimat zu bieten. Die Außendarstellung in den sozialen Medien werden wir kurzfristig auch verbessern. Mittelfristig ist unser Ziel, dass wir inhaltlich gut aufgestellt und alle Jugendmannschaften durchgängig besetzen. Gutausgebildete Trainer zu finden oder auszubilden wird ein weiterer Schwerpunkt sein. Wenn wir das in den nächsten fünf Jahren hinbekommen, dann haben wir viel erreicht.
Das-Run.de: Neben den strukturellen Aufgaben bist Du auch sportlich für die erste Mannschaft zuständig. Wie fällt dein Fazit zu Hinrunde aus?
Jan Alsbach: Aktuell belegen wir den sechsten Platz in der Kreisliga A Koblenz. Haben den drittbesten Sturm, bekommen aber zu viele Gegentore. Dies hat einfache Gründe. Wir haben zu viele verletzte Spieler. Drei Spieler haben einen Kreuzbandriss erlitten und fallen monatelang aus. Hinzukommt, dass wir Spieler im Kader haben, die beruflich sehr eingespannt sind. Wenn Dir an jedem Spieltag 3-5 Stammspieler fehlen, dann hast Du in der Kreisliga A einfach Probleme Konstanz in die Leistung zu bekommen.
Das-Run.de: Wir haben gehört, dass Du ein Comeback bei den „Alte Herren“ gefeiert hast. Ist der Ehrgeiz zurück?
Jan Alsbach: (Lacht) Mein Ehrgeiz war noch nie weg. Ich habe richtig Bock, als Trainer zu arbeiten oder selbst noch zu spielen. Aber Beruf und alter lassen es nicht mehr zu.
Das-Run.de: Diese Frage müssen wir zum Schluss stellen. Wird Timo Theisen Nachfolger von Volker Schambach?
Jan Alsbach: Ich liebe Eure Gerüchteküche und ihr liegt sehr oft richtig. Wir verkünden aber erst eine Personalie, wenn die Tinte trocken ist. Daher kein Kommentar.
Das-Run.de: Wie kam es zu Deinem Engagement bei der SG Moseltal?
Jan Alsbach: Die Vereine der Spielgemeinschaft, insbesondere der 1. Vorsitzende des TSV Lay, Klaus Schneider, kam aktiv auf mich zu und fragte, ob ich dem Verein helfen könnte und Lust habe, das Projekt der SG zu unterstützen. Unser Erfolgstrainer Volker Schambach hört zum Saisonende auf und es haben sich einige Spieler angekündigt, die altersbedingt, familiär oder beruflich kürzertreten wollen. Ich habe meine Karriere als 6-Jähriger bei der TSV Lay begonnen und möchte durch mein Netzwerk im Fußball gerne etwas zurückgeben.
Das-Run.de Mit Volker Schambach geht eine Erfolgsgeschichte zu Ende. Wie geht Ihr mit dieser Entscheidung und Personalie jetzt um?
Jan Alsbach: Fakt ist, dass die drei Vereine stolz und dankbar sind, dass Volker den sportlichen Weg so erfolgreich aufgebaut hat. Er ist für uns ein sehr wichtiger Mensch. Ziel ist ganz klar, dass wir ihn zukünftig gerne in den eigenen Reihen halten möchten. Ab Sommer bekommt er eine „kleine“ Pause und sprechen wir miteinander, in welcher Rolle und Funktion er sich eine Mitarbeit vorstellen kann.
Das-Run.de: Wie fällt die Analyse der ersten Tage in Deiner neuen Funktion als sportlicher Leiter aus?
Jan Alsbach: Wir haben die gleichen Probleme wie alle anderen Dorfvereine auch. Wir haben eine Spielgemeinschaft von drei Orten (Lay, Niederfell und Dieblich) mit ca. 7.000 – 8.000 Einwohner. Diese Zahlen zeigen, dass wir genügend Kinder und Jugendliche haben. Schaffen es aber nicht, elf Kinder auf den Platz zu bekommen. Viele Kinder spielen deshalb z. B. in Kobern oder in Löf. Klar ist auch, dass keiner der drei SG-Vereine in den nächsten zehn Jahren eigenständig eine durchlässige Jugendarbeit anbieten kann. Schaffen wir es nicht, gemeinsam an die SG zu glauben, dann wird es in der Zukunft keinen Fußball mehr am Standort Lay, Niederfell oder Dieblich geben.
Das-Run.de: Welche Ziele hast du kurzfristig, mittelfristig und langfristig mit dem Verein.
Jan Alsbach: Im ersten Schritt versuchen wir die Kinder, die in umliegenden Vereinen spielen, anzusprechen und zu überzeugen, nach Hause zu kommen. Strukturen wurden verbessert und Arbeitsgruppen gebildet. Diese Gruppen kümmern sich z. B. um Ausrüstung, Sponsoring oder organisatorische Abläufe. Die Identifikation zur SG muss an erster Stelle stehen. Perspektivisch ist es wichtig, dass wir von den Bambinis bis zur ersten Mannschaft alle in gleichen Trikots spielen. Es muss uns gelingen, den Kindern, Jugendlichen und Senioren einfach eine gute Heimat zu bieten. Die Außendarstellung in den sozialen Medien werden wir kurzfristig auch verbessern. Mittelfristig ist unser Ziel, dass wir inhaltlich gut aufgestellt und alle Jugendmannschaften durchgängig besetzen. Gutausgebildete Trainer zu finden oder auszubilden wird ein weiterer Schwerpunkt sein. Wenn wir das in den nächsten fünf Jahren hinbekommen, dann haben wir viel erreicht.
Das-Run.de: Neben den strukturellen Aufgaben bist Du auch sportlich für die erste Mannschaft zuständig. Wie fällt dein Fazit zu Hinrunde aus?
Jan Alsbach: Aktuell belegen wir den sechsten Platz in der Kreisliga A Koblenz. Haben den drittbesten Sturm, bekommen aber zu viele Gegentore. Dies hat einfache Gründe. Wir haben zu viele verletzte Spieler. Drei Spieler haben einen Kreuzbandriss erlitten und fallen monatelang aus. Hinzukommt, dass wir Spieler im Kader haben, die beruflich sehr eingespannt sind. Wenn Dir an jedem Spieltag 3-5 Stammspieler fehlen, dann hast Du in der Kreisliga A einfach Probleme Konstanz in die Leistung zu bekommen.
Das-Run.de: Wir haben gehört, dass Du ein Comeback bei den „Alte Herren“ gefeiert hast. Ist der Ehrgeiz zurück?
Jan Alsbach: (Lacht) Mein Ehrgeiz war noch nie weg. Ich habe richtig Bock, als Trainer zu arbeiten oder selbst noch zu spielen. Aber Beruf und alter lassen es nicht mehr zu.
Das-Run.de: Diese Frage müssen wir zum Schluss stellen. Wird Timo Theisen Nachfolger von Volker Schambach?
Jan Alsbach: Ich liebe Eure Gerüchteküche und ihr liegt sehr oft richtig. Wir verkünden aber erst eine Personalie, wenn die Tinte trocken ist. Daher kein Kommentar.