Unser heutiger Gast in der exklusiven Interviewreihe über den sich im Aufwind befindenden Jugendfußball ist Dr. Alexander Weiß. Der Fußballfachmann spielte selbst einige Jahre in Junioren- und Seniorenmannschaften des SSV Reutlingen und lebt mittlerweile seit mehr als 20 Jahren in Kirchberg. Seine Leidenschaft für den Fußballsport hat er nach der eigenen Spielerkarriere nicht verloren, sondern ausgebaut. Bestes Beispiel dafür ist, dass Alexander seit mehr als 10 Jahren beim TuS Kirchberg beziehungsweise dem JFV Rhein-Hunsrück sämtliche Funktionen im Jugendfußball übernommen hat. Seit nunmehr vier Jahren ist der einstige Fußballer als Jugendkoordinator beim JFV Rhein-Hunsrück tätig. Im exklusiven Interview berichtet er über das Ausbildungskonzept des JFV Rhein-Hunsrück und erklärt, mit welchen Mitteln und Lösungen der Jugendfußball im Rhein-Hunsrück-Kreis auch nachhaltig erfolgreich sein wird. Darüber hinaus berichtet Dr. Weiß von den Mannschaften im JFV und erzählt, welche Ziele er für den Jugendfußball noch hat. Denn nur wenn die einzelnen Stammvereine im JFV zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, können aus talentierten Diamanten erfolgreiche Seniorenspieler werden. Viel Spaß beim Lesen.
Das-Run.de: Hallo Alexander, du bist Jugendkoordinator beim JFV Rhein-Hunsrück. Stelle dich gerne einmal kurz vor.
Dr. Alexander Weiß: Mein Name ist Dr. Alexander Weiß, ich wohne seit mehr als 20 Jahren in Kirchberg (Hunsrück) und bin seit mehr als 10 Jahren beim JFV Rhein-Hunsrück beziehungsweise dem TuS Kirchberg in diversen Funktionen im Jugendfußball tätig.
Das-Run.de: Alexander, wie bist du zum Fußballsport gekommen? Hast du selbst Fußball gespielt?
Dr. Alexander Weiß: Ich habe schon früh mit dem Fußballspielen angefangen – mit Freunden, in der Schule und im Verein. Der Mannschaftsaspekt, das Zusammenspiel, die Herausforderung – all das hat mich gereizt. Mit der Zeit wurde es für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft. Durch erste Trainertätigkeiten entwickelte sich der Wunsch, jungen Spielern etwas mitzugeben. Sowohl bei den Junioren als auch Senioren hatte ich viele Jahre für den SSV Reutlingen gespielt.
Das-Run.de: Du hast den JFV Rhein-Hunsrück schon angesprochen. Welche Rolle übst du aus? Was sind deine Aufgaben?
Dr. Alexander Weiß: Ich bin als Jugendkoordinator tätig. In dieser Funktion bin ich zuständig für die nachhaltige Juniorenausbildung, die Unterstützung der Juniorentrainer, die Kaderzusammenstellung und auch, dass wir sowohl sportlich als auch organisatorisch gut aufgestellt sind. Seit vier Jahren übe ich diese Rolle aus und habe seither mit dem Team versucht, die Ausbildungsqualität und die Strukturen weiterzuentwickeln.
Das-Run.de: Du sprichst vom JFV Rhein-Hunsrück. Verrate uns gerne einmal, welche Vereine alle dazugehören.
Dr. Alexander Weiß: Der JFV Rhein-Hunsrück ist ein Zusammenschluss mehrerer regionaler Vereine, die sich im Jugendfußball gemeinsam engagieren. Namentlich sind dies der SV Braunshorn, der SV Blankenrath, die Spvgg Dommershausen, die TuS Koppenstein-Gemünden, der SV Hausbay-Pfalzfeld, der SV Hollnich, der FC Karbach, der TuS Kirchberg, der TV Kümbdchen-Keidelheim, der SV Liebshausen und der FC Peterswald-Löffelscheid. Ziel ist es, im Rhein-Hunsrück-Kreis die Kräfte bei den Junioren zu bündeln, um gemeinsam leistungsorientierten Juniorenfußball anzubieten. Diese Kooperation ermöglicht es uns, Ressourcen zu teilen, Trainer zu bündeln und eine stabile Plattform für den Nachwuchs zu schaffen.
Das-Run.de: Wir wissen jetzt, welche Vereine sich hinter dem JFV Rhein-Hunsrück verbergen. Erzähl uns gerne einmal davon, nach welchem Konzept ihr euren Nachwuchs ausbildet.
Dr. Alexander Weiß: Unsere Nachwuchsausbildung basiert auf mehreren Säulen: Säule eins sind technische Grundlagen und individuelles Training. Wir legen großen Wert darauf, dass jeder Spieler seine fußballerischen Basics beherrscht. Säule zwei heißt Spielverständnis und taktische Schulung. Mit zunehmendem Alter fördern wir das Verständnis für Räume, Positionen und Spielabläufe. Die dritte Säule beschäftigt sich mit der Persönlichkeitsentwicklung. Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein sind uns wichtig. Säule vier bilden qualifizierte Trainer. Unsere Trainer verfügen über Lizenzierungen oder befinden sich im Ausbildungs- und Weiterbildungsprozess. Kurz gesagt: Wir wollen nicht nur Spieler für heute, sondern nachhaltig für die Zukunft entwickeln.
Das-Run.de: Bevor wir auf einzelne Altersklassen schauen, noch eine Frage vorab: Wie schwer ist es, gute Arbeit zu machen, wenn man lokale Konkurrenz hat oder es Vereine gibt, die mit einer noch höheren Spielklasse locken können?
Dr. Alexander Weiß: Das ist grundsätzlich eine Herausforderung, denn ambitionierte Jugendliche schauen auch nach Perspektiven und nach Vereinen, die vielleicht ein bisschen „weiter oben“ spielen. Unsere Strategie ist: Wir möchten hier in der Region eine attraktive Heimat bieten. Mit Nähe und kurzen Wegen, guter Betreuung und gute Entwicklungsmöglichkeiten. Qualität vor Quantität. Es ist wichtig, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen, Vertrauen aufbauen können und sehen, dass sich der Aufwand lohnt. Wenn wir gute Arbeit leisten, kann das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen Versprechungen sein.
Das-Run.de: Lass uns gerne über einzelne Mannschaften sprechen und uns mit der U19 beginnen. Eure U19 spielt in der Junioren-Rheinlandliga. Wie wichtig wäre es, diese Spielklasse zu halten? Gerade auch im Hinblick auf den Übergang in den Seniorenbereich?
Dr. Alexander Weiß: Das ist wichtig. Die Rheinlandliga bietet ein hohes Niveau und bereitet unsere Spieler optimal auf den Seniorenfußball vor – sowohl athletisch als auch mental. Wenn man dort regelmäßig konkurrenzfähige Spiele hat, wächst man in diese Rolle hinein. Für den Übergang in den Herrenbereich bedeutet das: Der Schritt wird nicht zu groß, die Spieler haben schon gelernt, im Wettkampf auf hohem Niveau zu agieren. Das erhöht auch die Chance, dass talentierte Jugendliche im eigenen Verein bleiben oder in höherklassigen Teams Fuß fassen können. Siehe dazu auch unsere diversen Juniorentalente, die zum Beispiel derzeit beim TuS Kirchberg bereits bei den Senioren spielen.
Das-Run.de: Eure B-Junioren spielen in zwei Teams. Trennt ihr nach Jahrgang? Wie zufrieden seid ihr aktuell?
Dr. Alexander Weiß: Ja, grundsätzlich trennen wir nach Jahrgang um sicherzustellen, dass alle Spieler altersgerecht eingesetzt werden und Spielzeit sowie Entwicklungschancen haben. Jedoch kommt es auf die jeweiligen Kompetenzen der jeweiligen Spieler an, um damit bestmöglich für alle Beteiligten den weiteren Weg gehen zu können. Aktuell sind wir mit der Entwicklung zufrieden. Beide Teams zeigen gute Ansätze, wir sehen Fortschritte in Technik, Taktik und Spielverhalten. Natürlich gibt es noch Potenzial nach oben – wir arbeiten daran.
Das-Run.de: Bei den C-Junioren habt ihr auch zwei Teams. Wie wichtig ist es, diese Klassen zu halten? Oder schielt ihr gar in Richtung Junioren-Regionalliga Südwest?
Dr. Alexander Weiß: Es ist uns wichtig, diese Spielklassen zu halten, damit möglichst viele junge Spieler regelmäßig auf diesem Niveau spielen und sich weiterentwickeln können. Ein direkter Blick Richtung Junioren-Regionalliga ist eher bei unserer U17 sportlich denkbar, aber wir müssen realistisch sein. Es braucht stabile Strukturen, Trainer und Ressourcen – und wir wollen nichts überstürzen. Zunächst geht es darum, eine gute Basis zu haben.
Das-Run.de: Die jüngsten Spieler laufen für die D-Junioren auf. Ist es eine Überlegung, den JFV Rhein-Hunsrück auf weitere Altersklassen auszubauen?
Dr. Alexander Weiß: Gemäß den Vorgaben des Fußballverbandes Rheinland ist es derzeit nicht möglich, denn JFV Rhein-Hunsrück auf noch jüngere Altersklassen auszubauen.
Das-Run.de: Wäre es spannend, wenn ihr mit einer Altersklasse in der Junioren-Regionalliga spielt? Oder betrachtet ihr das eher als Fluch?
Dr. Alexander Weiß: Es wäre sicherlich ein sportliches Highlight und hätte einen positiven Effekt auf das Image. Wir hatten ja bereits mehrere Jahre in unterschiedlichen Altersklassen in der Junioren-Regionalliga gespielt. Alles ist möglich, wenn die Kräfte im Hunsrück gebündelt werden.
Das-Run.de: Alexander, welche Ziele hast du noch für den Jugendfußball im Rhein-Hunsrück-Kreis?
Dr. Alexander Weiß: Ich möchte, dass wir weiterhin eine starke Verbindung zu unseren Stammvereinen pflegen und gemeinsam wachsen. Zudem wünsche ich mir, dass möglichst viele Jugendliche den Übergang in den Seniorenbereich auf höchstem Niveau schaffen. Im Fokus ist auch, dass wir unsere Trainer kontinuierlich weiterentwickeln, die Infrastruktur verbessern und langfristig eine noch stabilere und attraktive Ausbildungsplattform für den Fußballnachwuchs in der Region anbieten können.
Das-Run.de: Alexander, erzähle uns noch bisschen was über das Thema Infrastruktur. Wie viele Plätze habt ihr? Wie sieht es mit Trainern aus?
Dr. Alexander Weiß: Der JFV verfügt über mehrere Anlagen in der Region. Derzeit nutzen wir die Kunstrasenplätze in Kirchberg, in Simmern und in Kastellaun. Natürlich stehen uns auch diverse Rasenplätze und Sporthallen im Rhein-Hunsrück-Kreis zur Verfügung. Diese Infrastruktur ermöglicht es uns, ein regelmäßiges Training und Spiele unter guten Bedingungen durchzuführen. Bei den Trainern sind wir gut aufgestellt: Unsere Trainer sind alle gemäß den Vorgaben des FVR lizenziert und wir legen großen Wert auf Fortbildung und Zusammenarbeit untereinander. Die Kommunikation zwischen Jugendkoordinator, Trainern und Vereinen ist uns wichtig, damit alles reibungslos funktioniert.
Das-Run.de: Alexander, wir bedanken uns bei dir herzlich für deine Zeit und das Interesse daran, über den Jugendfußball im Rhein-Hunsrück-Kreis zu berichte. Wir wünschen dir und dem JFV Rhein-Hunsrück weiterhin alles Gute. Macht weiter so.
Dr. Alexander Weiß: Vielen Dank, dass ich meinen Verein in eurer Serie vorstellen durfte. Wir geben weiterhin Gas, um möglichst viele Nachwuchsspieler qualitativ hochwertig ausbilden zu können.
Fotoquelle: TuS Kirchberg
Das-Run.de: Hallo Alexander, du bist Jugendkoordinator beim JFV Rhein-Hunsrück. Stelle dich gerne einmal kurz vor.
Dr. Alexander Weiß: Mein Name ist Dr. Alexander Weiß, ich wohne seit mehr als 20 Jahren in Kirchberg (Hunsrück) und bin seit mehr als 10 Jahren beim JFV Rhein-Hunsrück beziehungsweise dem TuS Kirchberg in diversen Funktionen im Jugendfußball tätig.
Das-Run.de: Alexander, wie bist du zum Fußballsport gekommen? Hast du selbst Fußball gespielt?
Dr. Alexander Weiß: Ich habe schon früh mit dem Fußballspielen angefangen – mit Freunden, in der Schule und im Verein. Der Mannschaftsaspekt, das Zusammenspiel, die Herausforderung – all das hat mich gereizt. Mit der Zeit wurde es für mich nicht nur ein Hobby, sondern eine Leidenschaft. Durch erste Trainertätigkeiten entwickelte sich der Wunsch, jungen Spielern etwas mitzugeben. Sowohl bei den Junioren als auch Senioren hatte ich viele Jahre für den SSV Reutlingen gespielt.
Das-Run.de: Du hast den JFV Rhein-Hunsrück schon angesprochen. Welche Rolle übst du aus? Was sind deine Aufgaben?
Dr. Alexander Weiß: Ich bin als Jugendkoordinator tätig. In dieser Funktion bin ich zuständig für die nachhaltige Juniorenausbildung, die Unterstützung der Juniorentrainer, die Kaderzusammenstellung und auch, dass wir sowohl sportlich als auch organisatorisch gut aufgestellt sind. Seit vier Jahren übe ich diese Rolle aus und habe seither mit dem Team versucht, die Ausbildungsqualität und die Strukturen weiterzuentwickeln.
Das-Run.de: Du sprichst vom JFV Rhein-Hunsrück. Verrate uns gerne einmal, welche Vereine alle dazugehören.
Dr. Alexander Weiß: Der JFV Rhein-Hunsrück ist ein Zusammenschluss mehrerer regionaler Vereine, die sich im Jugendfußball gemeinsam engagieren. Namentlich sind dies der SV Braunshorn, der SV Blankenrath, die Spvgg Dommershausen, die TuS Koppenstein-Gemünden, der SV Hausbay-Pfalzfeld, der SV Hollnich, der FC Karbach, der TuS Kirchberg, der TV Kümbdchen-Keidelheim, der SV Liebshausen und der FC Peterswald-Löffelscheid. Ziel ist es, im Rhein-Hunsrück-Kreis die Kräfte bei den Junioren zu bündeln, um gemeinsam leistungsorientierten Juniorenfußball anzubieten. Diese Kooperation ermöglicht es uns, Ressourcen zu teilen, Trainer zu bündeln und eine stabile Plattform für den Nachwuchs zu schaffen.
Das-Run.de: Wir wissen jetzt, welche Vereine sich hinter dem JFV Rhein-Hunsrück verbergen. Erzähl uns gerne einmal davon, nach welchem Konzept ihr euren Nachwuchs ausbildet.
Dr. Alexander Weiß: Unsere Nachwuchsausbildung basiert auf mehreren Säulen: Säule eins sind technische Grundlagen und individuelles Training. Wir legen großen Wert darauf, dass jeder Spieler seine fußballerischen Basics beherrscht. Säule zwei heißt Spielverständnis und taktische Schulung. Mit zunehmendem Alter fördern wir das Verständnis für Räume, Positionen und Spielabläufe. Die dritte Säule beschäftigt sich mit der Persönlichkeitsentwicklung. Sozialkompetenz, Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein sind uns wichtig. Säule vier bilden qualifizierte Trainer. Unsere Trainer verfügen über Lizenzierungen oder befinden sich im Ausbildungs- und Weiterbildungsprozess. Kurz gesagt: Wir wollen nicht nur Spieler für heute, sondern nachhaltig für die Zukunft entwickeln.
Das-Run.de: Bevor wir auf einzelne Altersklassen schauen, noch eine Frage vorab: Wie schwer ist es, gute Arbeit zu machen, wenn man lokale Konkurrenz hat oder es Vereine gibt, die mit einer noch höheren Spielklasse locken können?
Dr. Alexander Weiß: Das ist grundsätzlich eine Herausforderung, denn ambitionierte Jugendliche schauen auch nach Perspektiven und nach Vereinen, die vielleicht ein bisschen „weiter oben“ spielen. Unsere Strategie ist: Wir möchten hier in der Region eine attraktive Heimat bieten. Mit Nähe und kurzen Wegen, guter Betreuung und gute Entwicklungsmöglichkeiten. Qualität vor Quantität. Es ist wichtig, dass sich die Spieler bei uns wohlfühlen, Vertrauen aufbauen können und sehen, dass sich der Aufwand lohnt. Wenn wir gute Arbeit leisten, kann das ein entscheidender Wettbewerbsvorteil gegenüber reinen Versprechungen sein.
Das-Run.de: Lass uns gerne über einzelne Mannschaften sprechen und uns mit der U19 beginnen. Eure U19 spielt in der Junioren-Rheinlandliga. Wie wichtig wäre es, diese Spielklasse zu halten? Gerade auch im Hinblick auf den Übergang in den Seniorenbereich?
Dr. Alexander Weiß: Das ist wichtig. Die Rheinlandliga bietet ein hohes Niveau und bereitet unsere Spieler optimal auf den Seniorenfußball vor – sowohl athletisch als auch mental. Wenn man dort regelmäßig konkurrenzfähige Spiele hat, wächst man in diese Rolle hinein. Für den Übergang in den Herrenbereich bedeutet das: Der Schritt wird nicht zu groß, die Spieler haben schon gelernt, im Wettkampf auf hohem Niveau zu agieren. Das erhöht auch die Chance, dass talentierte Jugendliche im eigenen Verein bleiben oder in höherklassigen Teams Fuß fassen können. Siehe dazu auch unsere diversen Juniorentalente, die zum Beispiel derzeit beim TuS Kirchberg bereits bei den Senioren spielen.
Das-Run.de: Eure B-Junioren spielen in zwei Teams. Trennt ihr nach Jahrgang? Wie zufrieden seid ihr aktuell?
Dr. Alexander Weiß: Ja, grundsätzlich trennen wir nach Jahrgang um sicherzustellen, dass alle Spieler altersgerecht eingesetzt werden und Spielzeit sowie Entwicklungschancen haben. Jedoch kommt es auf die jeweiligen Kompetenzen der jeweiligen Spieler an, um damit bestmöglich für alle Beteiligten den weiteren Weg gehen zu können. Aktuell sind wir mit der Entwicklung zufrieden. Beide Teams zeigen gute Ansätze, wir sehen Fortschritte in Technik, Taktik und Spielverhalten. Natürlich gibt es noch Potenzial nach oben – wir arbeiten daran.
Das-Run.de: Bei den C-Junioren habt ihr auch zwei Teams. Wie wichtig ist es, diese Klassen zu halten? Oder schielt ihr gar in Richtung Junioren-Regionalliga Südwest?
Dr. Alexander Weiß: Es ist uns wichtig, diese Spielklassen zu halten, damit möglichst viele junge Spieler regelmäßig auf diesem Niveau spielen und sich weiterentwickeln können. Ein direkter Blick Richtung Junioren-Regionalliga ist eher bei unserer U17 sportlich denkbar, aber wir müssen realistisch sein. Es braucht stabile Strukturen, Trainer und Ressourcen – und wir wollen nichts überstürzen. Zunächst geht es darum, eine gute Basis zu haben.
Das-Run.de: Die jüngsten Spieler laufen für die D-Junioren auf. Ist es eine Überlegung, den JFV Rhein-Hunsrück auf weitere Altersklassen auszubauen?
Dr. Alexander Weiß: Gemäß den Vorgaben des Fußballverbandes Rheinland ist es derzeit nicht möglich, denn JFV Rhein-Hunsrück auf noch jüngere Altersklassen auszubauen.
Das-Run.de: Wäre es spannend, wenn ihr mit einer Altersklasse in der Junioren-Regionalliga spielt? Oder betrachtet ihr das eher als Fluch?
Dr. Alexander Weiß: Es wäre sicherlich ein sportliches Highlight und hätte einen positiven Effekt auf das Image. Wir hatten ja bereits mehrere Jahre in unterschiedlichen Altersklassen in der Junioren-Regionalliga gespielt. Alles ist möglich, wenn die Kräfte im Hunsrück gebündelt werden.
Das-Run.de: Alexander, welche Ziele hast du noch für den Jugendfußball im Rhein-Hunsrück-Kreis?
Dr. Alexander Weiß: Ich möchte, dass wir weiterhin eine starke Verbindung zu unseren Stammvereinen pflegen und gemeinsam wachsen. Zudem wünsche ich mir, dass möglichst viele Jugendliche den Übergang in den Seniorenbereich auf höchstem Niveau schaffen. Im Fokus ist auch, dass wir unsere Trainer kontinuierlich weiterentwickeln, die Infrastruktur verbessern und langfristig eine noch stabilere und attraktive Ausbildungsplattform für den Fußballnachwuchs in der Region anbieten können.
Das-Run.de: Alexander, erzähle uns noch bisschen was über das Thema Infrastruktur. Wie viele Plätze habt ihr? Wie sieht es mit Trainern aus?
Dr. Alexander Weiß: Der JFV verfügt über mehrere Anlagen in der Region. Derzeit nutzen wir die Kunstrasenplätze in Kirchberg, in Simmern und in Kastellaun. Natürlich stehen uns auch diverse Rasenplätze und Sporthallen im Rhein-Hunsrück-Kreis zur Verfügung. Diese Infrastruktur ermöglicht es uns, ein regelmäßiges Training und Spiele unter guten Bedingungen durchzuführen. Bei den Trainern sind wir gut aufgestellt: Unsere Trainer sind alle gemäß den Vorgaben des FVR lizenziert und wir legen großen Wert auf Fortbildung und Zusammenarbeit untereinander. Die Kommunikation zwischen Jugendkoordinator, Trainern und Vereinen ist uns wichtig, damit alles reibungslos funktioniert.
Das-Run.de: Alexander, wir bedanken uns bei dir herzlich für deine Zeit und das Interesse daran, über den Jugendfußball im Rhein-Hunsrück-Kreis zu berichte. Wir wünschen dir und dem JFV Rhein-Hunsrück weiterhin alles Gute. Macht weiter so.
Dr. Alexander Weiß: Vielen Dank, dass ich meinen Verein in eurer Serie vorstellen durfte. Wir geben weiterhin Gas, um möglichst viele Nachwuchsspieler qualitativ hochwertig ausbilden zu können.
Fotoquelle: TuS Kirchberg