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Seit nunmehr drei Stunden rollt bei unserem Turnier der Woche, dem Hachenburger Pils-Cup, bereits der Ball. Die ersten Begegnungen in der Rundsporthalle in Hachenburg sind ausgetragen und es haben sich auch schon Teams in Lauerstellung für den Gruppensieg in der Vorrunde gebracht. Die Tatsache, dass über solch einen regionalen Klassiker unter dem Hallendach nie genug berichtet werden kann, haben wir uns zum Anlass genommen, um ein kleines Interview zu führen. Daniel Weidenfeller, Vorstandsmitglied der SG Müschenbach/Hachenburg hat sich unseren Fragen angenommen und berichtet im exklusiven Interview über die Entstehung und die langjährige Tradition dieses Sportevents mit Rundumbande. Darüber hinaus erzählt Daniel von den für den Zuschauer so spannenden Duellen gemäß dem Motto David gegen Goliath. Am Ende des Interviews macht Daniel klar, dass das Hallenturnier in Hachenburg mehrere Besonderheiten zu bieten hat und nicht ohne Grund weit über die Grenzen des Westerwaldes hinaus seine Befürworter findet. Viel Spaß beim Lesen.

Das-Run. Hallo Daniel, herzlich Willkommen zum Interview. Den über die Grenzen des Westerwaldes beliebten Hachenburger Pils-Cup gibt es seit mehr als 30 Jahren. Wann war denn die erste Auflage?

Daniel Weidenfeller: Hallo, vielen Dank für das Berichten über den Pils-Cup. Die erste Auflage des Hachenburger Pils-Cups hat es im Jahr 1992 gegeben. In diesen Tagen können wir bereits die 32. Auflage des Turnieres feiern. Einzig während der Corona-Pandemie waren wir einmal zum Aussetzen gezwungen.

Das-Run.de: Daniel, das klingt nach einem tollen Traditionsevent. Warum wurde das Turnier mit Vollbande eigentlich einst gegründet?

Daniel Weidenfeller: Der Initiator für den Hachenburger Pils-Cup war und ist Achim Hörter, Geschäftsführer unserer SG. Achim hat bereits im Jahr 1991 die Idee für ein ganz besonderes Hallenturnier entwickelt und dann den Kontakt zu unserer Hachenburger Brauerei als Partner gesucht und auch schnell für das Turnier begeistern können.

Das-Run.de: Daniel, wie ist denn mittlerweile der Spielmodus eures Hallenklassikers?

Daniel Weidenfeller: Das erkläre ich euch gerne. Das Teilnehmerfeld des Hachenburger Pils-Cups besteht aus 40 Mannschaften, welche in der Vorrunde in zehn Gruppen antreten und um die begehrten 20 Plätze der Zwischenrunde, welche dann am finalen Sonntag ausgespielt wird, kämpfen. Aus den fünf Vierergruppen der Zwischenrunde qualifizieren sich dann acht Teams für das Viertelfinale. Es folgen zwei Halbfinals, das Spiel um Platz drei sowie das große Finale um den Hachenburger Pils-Cup.

Das-Run.de: Daniel, danke für das Erläutern. Lass uns gerne mal über die diesjährigen Teilnehmer der Vorrunde sprechen. Welche Teams sind die Favoriten?

Daniel Weidenfeller: Die Besonderheit des Hachenburger Pils-Cups ist seit jeher, dass sich das Teilnehmerfeld aus Mannschaften von der Kreisklasse bis zu den obersten Spielklassen des Fußballverbandes zusammensetzt. Im Kreise der Favoriten finden sich dann in der Regel die Fußball-Ober- sowie Rheinlandligisten wieder. In diesem Jahr zum Beispiel der FV Engers, die Sportfreunde Eisbachtal sowie die SG 2000 Mülheim-Kärlich. Dennoch hat die Vergangenheit gezeigt, dass gerade der Hallenfußball bei kurzer Spieldauer für die ein oder andere Überraschung gut ist.

Das-Run.de: Daniel, erzähl uns gerne mal noch, was euer Hallenfußballturnier so besonders macht.

Daniel Weidenfeller: Es gibt viele Gründe, welche den Hachenburger Pils-Cup einzigartig machen. Angefangen von der Größe des Turnieres mit 40 Mannschaften und annähernd 20 Stunden Hallenfußball an insgesamt drei Turniertagen – und das ganze mit Vollbande. Dann möchte ich noch den besonderen Reiz für Spieler und Zuschauer, welcher die sportlichen Duelle zwischen David und Goliath (Kreisligist und Oberligist) ausmacht und die Halle immer wieder zum kochen bringt, erwähnen. Darüber hinaus ist der Pils-Cup für viele Fußballer und Fußballbegeisterte aus der Region wie ein großes Klassentreffen. Liebhaber des Hallenfußballs treffen sich am Jahresbeginn wieder, halten bei einem leckeren Hachenburger ein nettes Schwätzchen und vernetzen sich untereinander. Auch zeigt das Turnier, dass sich die Spieler auf dem Platz als Gegner gegenüberstehen, aber im Anschluss an die Spiele gemeinsam auf der Tribüne gefeiert wird.

Das-Run.de: Daniel, eine Besonderheit gibt es aber noch, richtig?

Daniel Weidenfeller: Ja, das ist richtig. Für uns ist die tolle Zusammenarbeit zwischen unserer Spielgemeinschaft und der Hachenburger Brauerei einzigartig. Über 100 Mitglieder der SG Müschenbach/Hachenburg arbeiten Hand in Hand mit Angestellten der Brauerei aus dem Westerwald. Dies ist eine Partnerschaft, welche Jahr für Jahr wunderbar funktioniert.

Das-Run.de: Daniel, dann bedanken wir uns ganz herzlich für das Interview und wünschen ein tolles Turnier, bei dem Fußballfans sportlich und kulinarisch auf ihre Kosten kommen.

Daniel Weidenfeller: Danke für die Möglichkeit, ein Interview zu führen. Kommt gerne bei uns in die Halle vorbei und macht euch einen persönlichen Eindruck.

Bildquelle: SG Müschenbach