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Sein Herz schlägt schon immer für den Fußball. Nach 25 Jahren bei der Grafschafter SG und einem Intermezzo beim Ahrweiler BC spielt Daniel Schäfer mittlerweile beim SC Rhein-Ahr Sinzig. Diesen hat der Innenverteidiger in der Saison 2023/2024 zum Gewinn der Meisterschaft und des Kreispokals geführt. Dafür wurde der 32-Jährige zum Spieler des Monats April gewählt. Im Exklusivinterview gibt Schäfer Einblicke in sein Seelenleben und erzählt von seinen nächsten Zielen.

Das-Run.de: Hallo Daniel. Schön, dass du dir Zeit nimmst für das Interview. Du wurdest Spieler des Monats April 2024. Stell dich gerne kurz vor.

Daniel Schäfer: Vielen Dank, dass ihr den Spieler des Monats auszeichnet. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich von der Community gewählt wurde. Mein Name ist Daniel Schäfer, und ich bin Kapitän und Innenverteidiger vom SC Rhein-Ahr Sinzig. Ich bin 32 Jahre jung.

Das-Run.de: Wie bist du denn zum Fußball gekommen?

Daniel Schäfer: Mein Vater war schon immer fußballverrück. Mein älterer Bruder wurde dann durch mein Vater Fußballer und dann kam ich. Wir sind eine fußballverrückte Familie.

Das-Run.de: Wo hast du dann angefangen im Verein? Und welche Stationen hast du hinter dir?

Daniel Schäfer: Meine ganze Jugend und auch viele Seniorenjahre habe ich beim Grafschafter SV, der heutigen Grafschafter SG bestritten. Von dort aus bin ich zum Ahrweiler BC II gewechselt und nun beim SC Rhein/Ahr Sinzig angekommen.

Das-Run.de: Wann bist du denn nach Sinzig gewechselt? Was waren die Gründe?

Daniel Schäfer: Im Winter 2022 bin ich nach Sinzig gewechselt. Der Grund des Wechsels war, nochmal mit alten Weggefährten aus der Zeit in der Grafschaft zusammenzuspielen. Ein weiterer Grund ist gewesen, nochmal mit dem Trainerteam zusammenzuarbeiten, welches ich in meiner Zeit in der Grafschaft kennengelernt habe und sehr dchätze. Des Weiteren habe ich unserem Trainer Mirco nach seinem Ausscheiden bei der SG Grafschaft versprochen, dass ich ihm zu gegebener Zeit nochmals helfe und unterstütze, um sein Projekt erfolgreich zu gestalten. Dies hat dann perfekt funktioniert.

Das-Run.de: Du hast dein Intermezzo in der Kernstadt angesprochen. Wie blickst du auf die Saison 2023/2024 zurück?

Daniel Schäfer: Auf die vergangene Saison kann ich nur sehr sehr positiv und voller Stolz zurückblicken. Wir haben in der ganzen Saison nur ein Spiel verloren, in der ersten Runde des Rheinlandpokals. In der Liga haben wir alles gewonnen bis auf 3 Unentschieden und sind dementsprechend verdient Meister geworden und aufgestiegen. Im Kreispokal haben wir alles gewonnen und dementsprechend auch verdient den Pokal eingefahren und damit das Double perfekt gemacht. Es war eine überragende Saison aller Beteiligten. Ich bin mega stolz auf das ganze Team.

Das-Run.de: Das sind wahre Worte. Du bist ja auch Kapitän und regelmäßig Torschütze. Warum eigentlich?

Daniel Schäfer: Coole Frage. Ich habe die komplette Jugend sowie auch die ersten Seniorenjahre als Stürmer und klassische Neun agiert. Irgendwann kam mein Vater auf die Idee, mich wegen zu vieler Gegentore in die Verteidigung zu stellen. Aus meiner Zeit als Angreifer weiß ich deshalb, wo das Tor steht. Hinzu kommt, dass ich kopfballstark bin, was bei Standardsituationen immer für Gefahr sorgt. Darüber hinaus bin ich auch dafür verantwortlich, die Elfmeter zu schießen. Diese Aufhabe hat mir das ein oder andere Tor auf mein persönliches Konto gebracht.

Das-Run.de: Die letzte Saison lief wirklich super. Ihr habt als Team das Double geholt. Und als Kapitän hast du regelmäßig deine Tore gemacht. Was hast du eigentlich noch für Ziele?

Daniel Schäfer: In meiner restlichen aktiven Zeit möchte ich mich jetzt mit dem SC Sinzig in der Kreisliga B etablieren und im besten Falle nochmals den Aufstieg in das Kreisligaoberhaus feiern. Dann hätte ich mein persönlich gestecktest Ziel zum Ende meiner Laufbahn erreicht und mein Versprechen an das Trainerteam gehalten.

Das-Run.de: Du hast angedeutet, dass deine Zeit als Spieler begrenzt ist. Was willst du danach machen? Schließlich bist du ja Teil einer fußballverrückten Familie.

Daniel Schäfer: Wenn ich die Schuhe endgültig an den Nagel hänge, möchte ich grundsätzlich erstmal Pause machen, da ich seit fast 30 Jahren ununterbrochen Fußball spiele. Ich kann mir auch vorstellen, ab und an mal auszuhelfen, jedoch nur auf spontaner und freiwilliger Basis ohne Verpflichtung. Darüber hinaus möchte ich nach der Ruhephase ab und an bei den Alten Herren mitmischen, denn ganz ohne Fußball kann ich einfach nicht. Wenn mein Körper das aktive Spielen nicht mehr zulässt, würde ich gerne meinen Trainerschein machen und hoffentlich erfolgreich eine Seniorenmannschaft trainieren. Wichtig ist mir, meine Erfahrung und meine Art des Fußballspielen an die jungen Spieler weiterzugeben.

Das-Run.de: Das klingt nach ambitionierten Zielen für deine restliche Spielerkarriere und den Beginn deiner Zeit an der Außenlinie. Da können wir nur die Daumen drücken.

Daniel Schäfer: Vielen Dank für die Wünsche. Und natürlich auch für die Möglichkeit, in einem Interview über meine Liebe zum Fußball zu sprechen.