Daniel Lenzen konnte sich im Sommer 2024 den Traum erfüllen, eine höherklassig spielende Fußballmannschaft als Trainer zu übernehmen. Seit wenigen Monaten leitet der 35-Jährige jetzt die Frauenmannschaft des FC Bitburg in der Fußball-Rheinlandliga an. Dank einem starken Endspurt vor der Winterpause wurde Daniel von euch zum Trainer des Monats November 2024 gewählt. Im exklusiven Interview erzählt Daniel von seinen Beweggründen, als Trainer einzusteigen. Darüber hinaus berichtet er, warum man sich Herausforderungen stellen sollte und welche Ziele er mit seinem Team zeitnah erreichen möchte. Viel Spaß beim Lesen.
Das-Run.de: Hallo Daniel, du wurdest von der Community zum Trainer des Monats November 2024 gewählt. Stell dich zu Beginn gerne einmal kurz vor.
Daniel Lenzen: Hallo zusammen, vielen Dank für die Auszeichnung. Mein Name ist Daniel Lenzen und ich bin 35 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Frau und meinem knapp 4 Monate alten Sohn im schönen Winterspelt.
Das-Run.de: Daniel, wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Daniel Lenzen: Der Fußball wurde mir einfach direkt in die Wiege gelegt. Mein Vater war selbst Vollblut Fußballer und hat mich von klein auf mit auf die Sportplätze genommen. So kam ich am runden Leder nicht vorbei.
Das-Run.de: Daniel, bei welchen Vereinen hast du denn das Fußballspielen erlernt? Und welche Stationen hattest du bislang?
Daniel Lenzen: Ich habe bei den Bambinis der SG Winterspelt/Habscheid/Bleialf mit dem Fußballspielenangefangen und dort auch fast meine komplette Karriere verbracht. Meine beste Zeit hatte ich dann in der SG Winterspelt in den Saisons 2013/2014 und 2014/2015. In diesen beiden Spielzeiten habe ich als Stürmer in der Fußball-Kreisliga in 48 Partien 78 Tore geschossen. In einer Saison wurde ich dadurch sogar habe Torschützenkönig im Fußballkreis Eifel. Dafür habe icj eine Torjägerkanone verliehen bekommen – und zwar vor der Südkurve im Westfalenstadion in Dortmund. Den Moment werde ich nicht mehr vergessen (lacht).
Das-Run.de: Daniel, wie und warum bist du eigentlich Trainer geworden?
Daniel Lenzen: Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Jugendtrainer im Verein zu werden. Ich habe sofort gemerkt, wie viel Spaß es mir macht und das ich das tatsächlich noch lieber tue, als selbst zu spielen.
Das-Run.de: Welche Vereine hast du bereits trainiert?
Daniel Lenzen: Da muss ich kurz nachdenken (lacht). Ich habe mit der U9 und der U11 der SG Winterspelt/Habscheid/Bleialf begonnen. Weiter ging es dann mit der Frauenmannschaft in meinem Heimatverein und dann mit den Männern der SG Winterspelt/Habscheid. Meine nächste Station ist dann die zweite Mannschaft der SG Arzfeld gewesen. Und seit Sommer 2024 leite ich nun die Frauen des FC Bitburg in der Fußball-Rheinlandliga an.
Das-Run.de: Daniel, du hast ja auch Männerteams trainiert. Wie blickst du darauf zurück?
Daniel Lenzen: Es war definitiv eine schöne Zeit, auch wenn es größtenteils immer um den Klassenerhalt ging. Dennoch konnte ich einiges an Erfahrung mitnehmen.
Das-Run.de: Seit Sommer 2024 bist du wieder im Frauenfußball tätig. Was sind die größten Unterschiede zwischen dem Männer- und Frauenfußball?
Daniel Lenzen: Für mich persönlich ist das eine schwierige Frage. Ich finde ehrlich gesagt, dass man es nicht vergleichen kann. Der Frauenfußball hat in den letzten Jahren enorm an Qualität zugelegt. Technisch wie auch taktisch. Die Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit ist bei Frauen meines Erachtens sehr gut.
Das-Run.de: Danke für die Einschätzung. Lass uns weiter über deine Aufgabe in Bitburg reden. Du bist ja in große Fußstapfen getreten. Wieso hast du das Amt übernommen?
Daniel Lenzen: Das beantworte ich gerne. Ich mag Herausforderungen und wollte schon immer eine höherklassige Mannschaft übernehmen.
Das-Run.de: Welche Philosophie lässt du in Bitburg spielen?
Daniel Lenzen: Ich möchte mit meinem Team in jeder Phase des Spiels „intensiv” sein. So ist auch mein Trainingsalltag strukturiert. Nie abschalten, immer wach sein, die Spieler in jeder Übung und Einheit fordern und fördern. Da ich selbst Stürmer war, möchte ich einfach attraktiven sowie schnellen Kombinations- und Offensivfußball spielen.
Das-Run.de: Ergebnistechnisch ist die Hinserie ganz ordentlich verlaufen. Wie lautet dein Fazit?
Daniel Lenzen: Mit der Hinserie bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Zwei bis vier Punkte mehr hätten es sein können, aber da hat ab und an dann auch ganz einfach mal das Spielglück gefehlt.
Das-Run.de: Wie lauten denn die Ziele für die Rückserie? Das letzte Jahr zu toppen, ihr wurdet ja Rheinlandmeister, ist ja nur schwer möglich.
Daniel Lenzen: In der Rückserie möchten wir als Team noch ein paar Plätze gut machen. Einige verletzte Spielerinnen kommen hoffentlich auch wieder langsam zurück, sodass der Kader wieder breiter wird und der Konkurrenzkampf noch einmal etwas steigt. Und wer weiß, vielleicht machen wir im Fall der Fälle von unserem vermeintlichen Aufstiegsrecht dann auch Gebrauch. Noch hat die Fußball-Regionalliga Südwest noch keinen Sinn gemacht, da wir uns in einem Umbruch befinden.
Das-Run.de: Daniel, welche persönlichen Ziele als Trainer hast du eigentlich noch?
Daniel Lenzen: Gute Frage: Ich würde persönlich weiterentwickeln, Spaß haben, weiter höherklassig trainieren und wenn es zeitlich passt, die B-Lizenz absolvieren, nennen.
Das-Run.de: Hallo Daniel, du wurdest von der Community zum Trainer des Monats November 2024 gewählt. Stell dich zu Beginn gerne einmal kurz vor.
Daniel Lenzen: Hallo zusammen, vielen Dank für die Auszeichnung. Mein Name ist Daniel Lenzen und ich bin 35 Jahre alt. Ich lebe mit meiner Frau und meinem knapp 4 Monate alten Sohn im schönen Winterspelt.
Das-Run.de: Daniel, wie bist du denn zum Fußball gekommen?
Daniel Lenzen: Der Fußball wurde mir einfach direkt in die Wiege gelegt. Mein Vater war selbst Vollblut Fußballer und hat mich von klein auf mit auf die Sportplätze genommen. So kam ich am runden Leder nicht vorbei.
Das-Run.de: Daniel, bei welchen Vereinen hast du denn das Fußballspielen erlernt? Und welche Stationen hattest du bislang?
Daniel Lenzen: Ich habe bei den Bambinis der SG Winterspelt/Habscheid/Bleialf mit dem Fußballspielenangefangen und dort auch fast meine komplette Karriere verbracht. Meine beste Zeit hatte ich dann in der SG Winterspelt in den Saisons 2013/2014 und 2014/2015. In diesen beiden Spielzeiten habe ich als Stürmer in der Fußball-Kreisliga in 48 Partien 78 Tore geschossen. In einer Saison wurde ich dadurch sogar habe Torschützenkönig im Fußballkreis Eifel. Dafür habe icj eine Torjägerkanone verliehen bekommen – und zwar vor der Südkurve im Westfalenstadion in Dortmund. Den Moment werde ich nicht mehr vergessen (lacht).
Das-Run.de: Daniel, wie und warum bist du eigentlich Trainer geworden?
Daniel Lenzen: Irgendwann wurde ich gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, Jugendtrainer im Verein zu werden. Ich habe sofort gemerkt, wie viel Spaß es mir macht und das ich das tatsächlich noch lieber tue, als selbst zu spielen.
Das-Run.de: Welche Vereine hast du bereits trainiert?
Daniel Lenzen: Da muss ich kurz nachdenken (lacht). Ich habe mit der U9 und der U11 der SG Winterspelt/Habscheid/Bleialf begonnen. Weiter ging es dann mit der Frauenmannschaft in meinem Heimatverein und dann mit den Männern der SG Winterspelt/Habscheid. Meine nächste Station ist dann die zweite Mannschaft der SG Arzfeld gewesen. Und seit Sommer 2024 leite ich nun die Frauen des FC Bitburg in der Fußball-Rheinlandliga an.
Das-Run.de: Daniel, du hast ja auch Männerteams trainiert. Wie blickst du darauf zurück?
Daniel Lenzen: Es war definitiv eine schöne Zeit, auch wenn es größtenteils immer um den Klassenerhalt ging. Dennoch konnte ich einiges an Erfahrung mitnehmen.
Das-Run.de: Seit Sommer 2024 bist du wieder im Frauenfußball tätig. Was sind die größten Unterschiede zwischen dem Männer- und Frauenfußball?
Daniel Lenzen: Für mich persönlich ist das eine schwierige Frage. Ich finde ehrlich gesagt, dass man es nicht vergleichen kann. Der Frauenfußball hat in den letzten Jahren enorm an Qualität zugelegt. Technisch wie auch taktisch. Die Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit ist bei Frauen meines Erachtens sehr gut.
Das-Run.de: Danke für die Einschätzung. Lass uns weiter über deine Aufgabe in Bitburg reden. Du bist ja in große Fußstapfen getreten. Wieso hast du das Amt übernommen?
Daniel Lenzen: Das beantworte ich gerne. Ich mag Herausforderungen und wollte schon immer eine höherklassige Mannschaft übernehmen.
Das-Run.de: Welche Philosophie lässt du in Bitburg spielen?
Daniel Lenzen: Ich möchte mit meinem Team in jeder Phase des Spiels „intensiv” sein. So ist auch mein Trainingsalltag strukturiert. Nie abschalten, immer wach sein, die Spieler in jeder Übung und Einheit fordern und fördern. Da ich selbst Stürmer war, möchte ich einfach attraktiven sowie schnellen Kombinations- und Offensivfußball spielen.
Das-Run.de: Ergebnistechnisch ist die Hinserie ganz ordentlich verlaufen. Wie lautet dein Fazit?
Daniel Lenzen: Mit der Hinserie bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Zwei bis vier Punkte mehr hätten es sein können, aber da hat ab und an dann auch ganz einfach mal das Spielglück gefehlt.
Das-Run.de: Wie lauten denn die Ziele für die Rückserie? Das letzte Jahr zu toppen, ihr wurdet ja Rheinlandmeister, ist ja nur schwer möglich.
Daniel Lenzen: In der Rückserie möchten wir als Team noch ein paar Plätze gut machen. Einige verletzte Spielerinnen kommen hoffentlich auch wieder langsam zurück, sodass der Kader wieder breiter wird und der Konkurrenzkampf noch einmal etwas steigt. Und wer weiß, vielleicht machen wir im Fall der Fälle von unserem vermeintlichen Aufstiegsrecht dann auch Gebrauch. Noch hat die Fußball-Regionalliga Südwest noch keinen Sinn gemacht, da wir uns in einem Umbruch befinden.
Das-Run.de: Daniel, welche persönlichen Ziele als Trainer hast du eigentlich noch?
Daniel Lenzen: Gute Frage: Ich würde persönlich weiterentwickeln, Spaß haben, weiter höherklassig trainieren und wenn es zeitlich passt, die B-Lizenz absolvieren, nennen.