Im Alter von vier Jahren hat Christoph Glesius mit dem Fußballspielen beim SV Zeltingen-Rachtig begonnen. Nachdem der 25-Jährige alle Jugendteams durchlaufen hatte, legte er seinen Fokus auf die Rolle des Übungsleiters. Nach nur einem Jahr beim Heimatverein ging es für ihn nach Wittlich. Die nächste Station sollte der Nachwuchs des 1. FC Kaiserslautern sein, doch es kam anders. Mittlerweile hat Glesius beim FC Rot-Weiss Koblenz sein Glück gefunden und die U17 in die Regionalliga geführt. Welche Ziele er noch hat, und bei welchen NLZs er hospitiert hat, lest ihr im exklusiven Interview.
Das-Run.de: Hallo Christoph. Du bist unser Trainer des Monats Mai. Stell dich gerne kurz vor.
Christoph Glesius: Hallo zusammen. Mein Name ist Christoph Glesius, ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem kleinen Ort Zeltingen-Rachtig an der Mosel. Aktuell bin ich beim FC Rot-Weiss Koblenz tätig als Trainer der U17 und Jugendkoordinator.
Das-Run.de: Mit 25 Jahren also schon erfolgreich als Trainer. Wie bist du denn zum Fußball gekommen? Hast du selbst gespielt?
Christoph Glesius: Zum Fußball bin ich schon sehr früh als kleiner Junge gekommen. Damals, mit vier Jahren, habe ich bei meinem Heimatverein SV Zeltingen-Rachtig in den Bambinis angefangen zu spielen und dort dann auch alle Jugendmannschaften bis zur 1. Mannschaft durchlaufen. Als ich die Möglichkeit hatte ins Trainergeschäft einzusteigen, war klar, dass ich diese Chance nutzen muss.
Das-Run.de: Du hast also die Möglichkeit, Trainer zu werden, genutzt. Wie lief das ab?
Christoph Glesius: Der Beginn meiner Trainerkarriere kam eigentlich sehr unerwartet und war so nicht geplant. Damals wurden in unserem Verein Jugendtrainer gesucht und ich dachte mir „Warum nicht?”. In den nächsten Jahren ging dann alles ganz ganz schnell.
Das-Run.de: Was ist nach deiner Zeit als Jugendtrainer in deinem Heimatverein passiert? Welche Stationen hattest du?
Christoph Glesius: Nach meiner ersten Saison als Jugendtrainer habe ich ein Angebot vom JFV Wittlicher Tal und der damaligen SG Wittlich-Lüxem erhalten, um dort als Trainer einzusteigen. Dort habe ich dann in meiner ersten Saison habe die in der Rheinlandliga spielenden D-Junioren übernommen und mich parallel noch als Co-Trainer in der U19, ebenfalls Rheinlandliga, und im Herrenbereich engagiert. In meiner zweiten Saison habe ich die U15 vom JFV angeleitet und bin Co-Trainer einer Herrenmannschaft vom SV Lüxem gewesen. Danach war dann schnell klar, dass der nächste Schritt kommen muss.
Das-Run.de: Du hast den nächsten Schritt angesprochen. Wie sah dieser aus?
Christoph Glesius: Damals war ich ursprünglich mit dem 1. FC Kaiserslautern in Kontakt, um dort eine Position im Nachwuchsbereich zu übernehmen. Als sich diese Möglichkeit dann aufgrund meines Studiums zerschlagen hat, kam über Umwege der Kontakt zu Manuel Moral Fuster, dem Jugendleiter vom FC Rot-Weiß Koblenz, zustande.
Das-Run.de: Und dann ging es anstatt auf den Betzenberg auf den Oberwerth?
Christoph Glesius: Genau, denn nach meinem ersten Gespräch mit Manu und Chris Noll war schnell klar, dass mein Weg nach Koblenz gehen wird. Dort habe ich dann als Co-Trainer bei Manuel in der U19 begonnen und mit ihm die Jugendleitung übernommen. Parallel dazu konnte ich ein halbes Jahr bei den Männern in der Regionalliga hospitieren und wertvolle Erfahrungen für meinen Weg als Trainer sammeln. Im Sommer 2023 habe ich dann zusätzlich zu den beiden Tätigkeiten (Co-Trainer U19 und Jugendleitung) dann noch die U17 als Cheftrainer in der Rheinlandliga übernommen. Am Saisonende konnte ich mit den B-Junioren den Aufstieg in die Regionalliga feiern.
Das-Run.de: Bleibst du Trainer der U17 in der Saison 2024/2025?
Christoph Glesius: Ja klar. Zur kommenden Saison werde ich mich dann allerdings auf meine Aufgabe in der U17 konzentrieren und zusätzlich Manuel Fuster und Patrick Baade als Jugendkoordinator bei organisatorischen Dingen unterstützen.
Das-Run.de: Das klingt sehr fokussiert und ehrgeizig. Welche Ziele möchtest du als Trainer eigentlich noch erreichen?
Christoph Glesius: Trotz meines recht jungen Alters konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln. Neben meiner Hospitation in der Regionalliga-Mannschaft vom FC Rot-Weiss Koblenz konnte ich auch Einblicke in die Nachwuchsleistungszentren des 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt gewinnen. Nicht zu vergessen ist, dass ich bei der luxemburgischen U16-Nationalmannschaft reinschnuppern durfte. Kommende Saison werde ich mich erstmal auf meine Aufgabe Klassenerhalt mit der U17 konzentrieren und parallel versuchen, die nächste Trainerlizenz (B+-Lizenz) anzugehen. Wie es dann in den nächsten Jahren weiter geht, wird die Zeit zeigen. Jedoch möchte ich auf jeden Fall noch einige Ziele als Trainer erreichen und schauen, wie weit es gehen kann.
Das-Run.de: Das klingt nach einer langen Trainerkarriere. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Erfolg für die kommende Saison mit deiner U17 in der Regionalliga und freuen uns, wenn du beim FC Rot-Weiss Koblenz weiter aktiv bist. Schließlich steckt im Jugendbereich noch viel Potential.
Christoph Glesius: Vielen Dank für die Wünsche. Ich gebe mein Bestes (lacht). Und auch danke für das Interview. Wir sehen uns.
Bildquelle: FC Rot-Weiss Koblenz
Das-Run.de: Hallo Christoph. Du bist unser Trainer des Monats Mai. Stell dich gerne kurz vor.
Christoph Glesius: Hallo zusammen. Mein Name ist Christoph Glesius, ich bin 25 Jahre alt und komme ursprünglich aus dem kleinen Ort Zeltingen-Rachtig an der Mosel. Aktuell bin ich beim FC Rot-Weiss Koblenz tätig als Trainer der U17 und Jugendkoordinator.
Das-Run.de: Mit 25 Jahren also schon erfolgreich als Trainer. Wie bist du denn zum Fußball gekommen? Hast du selbst gespielt?
Christoph Glesius: Zum Fußball bin ich schon sehr früh als kleiner Junge gekommen. Damals, mit vier Jahren, habe ich bei meinem Heimatverein SV Zeltingen-Rachtig in den Bambinis angefangen zu spielen und dort dann auch alle Jugendmannschaften bis zur 1. Mannschaft durchlaufen. Als ich die Möglichkeit hatte ins Trainergeschäft einzusteigen, war klar, dass ich diese Chance nutzen muss.
Das-Run.de: Du hast also die Möglichkeit, Trainer zu werden, genutzt. Wie lief das ab?
Christoph Glesius: Der Beginn meiner Trainerkarriere kam eigentlich sehr unerwartet und war so nicht geplant. Damals wurden in unserem Verein Jugendtrainer gesucht und ich dachte mir „Warum nicht?”. In den nächsten Jahren ging dann alles ganz ganz schnell.
Das-Run.de: Was ist nach deiner Zeit als Jugendtrainer in deinem Heimatverein passiert? Welche Stationen hattest du?
Christoph Glesius: Nach meiner ersten Saison als Jugendtrainer habe ich ein Angebot vom JFV Wittlicher Tal und der damaligen SG Wittlich-Lüxem erhalten, um dort als Trainer einzusteigen. Dort habe ich dann in meiner ersten Saison habe die in der Rheinlandliga spielenden D-Junioren übernommen und mich parallel noch als Co-Trainer in der U19, ebenfalls Rheinlandliga, und im Herrenbereich engagiert. In meiner zweiten Saison habe ich die U15 vom JFV angeleitet und bin Co-Trainer einer Herrenmannschaft vom SV Lüxem gewesen. Danach war dann schnell klar, dass der nächste Schritt kommen muss.
Das-Run.de: Du hast den nächsten Schritt angesprochen. Wie sah dieser aus?
Christoph Glesius: Damals war ich ursprünglich mit dem 1. FC Kaiserslautern in Kontakt, um dort eine Position im Nachwuchsbereich zu übernehmen. Als sich diese Möglichkeit dann aufgrund meines Studiums zerschlagen hat, kam über Umwege der Kontakt zu Manuel Moral Fuster, dem Jugendleiter vom FC Rot-Weiß Koblenz, zustande.
Das-Run.de: Und dann ging es anstatt auf den Betzenberg auf den Oberwerth?
Christoph Glesius: Genau, denn nach meinem ersten Gespräch mit Manu und Chris Noll war schnell klar, dass mein Weg nach Koblenz gehen wird. Dort habe ich dann als Co-Trainer bei Manuel in der U19 begonnen und mit ihm die Jugendleitung übernommen. Parallel dazu konnte ich ein halbes Jahr bei den Männern in der Regionalliga hospitieren und wertvolle Erfahrungen für meinen Weg als Trainer sammeln. Im Sommer 2023 habe ich dann zusätzlich zu den beiden Tätigkeiten (Co-Trainer U19 und Jugendleitung) dann noch die U17 als Cheftrainer in der Rheinlandliga übernommen. Am Saisonende konnte ich mit den B-Junioren den Aufstieg in die Regionalliga feiern.
Das-Run.de: Bleibst du Trainer der U17 in der Saison 2024/2025?
Christoph Glesius: Ja klar. Zur kommenden Saison werde ich mich dann allerdings auf meine Aufgabe in der U17 konzentrieren und zusätzlich Manuel Fuster und Patrick Baade als Jugendkoordinator bei organisatorischen Dingen unterstützen.
Das-Run.de: Das klingt sehr fokussiert und ehrgeizig. Welche Ziele möchtest du als Trainer eigentlich noch erreichen?
Christoph Glesius: Trotz meines recht jungen Alters konnte ich schon viele Erfahrungen sammeln. Neben meiner Hospitation in der Regionalliga-Mannschaft vom FC Rot-Weiss Koblenz konnte ich auch Einblicke in die Nachwuchsleistungszentren des 1. FC Kaiserslautern und Eintracht Frankfurt gewinnen. Nicht zu vergessen ist, dass ich bei der luxemburgischen U16-Nationalmannschaft reinschnuppern durfte. Kommende Saison werde ich mich erstmal auf meine Aufgabe Klassenerhalt mit der U17 konzentrieren und parallel versuchen, die nächste Trainerlizenz (B+-Lizenz) anzugehen. Wie es dann in den nächsten Jahren weiter geht, wird die Zeit zeigen. Jedoch möchte ich auf jeden Fall noch einige Ziele als Trainer erreichen und schauen, wie weit es gehen kann.
Das-Run.de: Das klingt nach einer langen Trainerkarriere. Wir wünschen dir auf jeden Fall viel Erfolg für die kommende Saison mit deiner U17 in der Regionalliga und freuen uns, wenn du beim FC Rot-Weiss Koblenz weiter aktiv bist. Schließlich steckt im Jugendbereich noch viel Potential.
Christoph Glesius: Vielen Dank für die Wünsche. Ich gebe mein Bestes (lacht). Und auch danke für das Interview. Wir sehen uns.
Bildquelle: FC Rot-Weiss Koblenz