Der TuS Koblenz sieht sich vor dem nächsten Spiel gegen den FC Hertha Wiesbach mit einer Reihe von Verletzungen konfrontiert. Nach dem letzten Spieltag, in dem die Koblenzer einen knappen 1:0-Sieg einfahren konnten, haben mehrere Spieler Blessuren erlitten, die den Kader für die kommenden Wochen beeinflussen könnten.
Besonders besorgniserregend ist die Situation um Verteidiger Damir Grgić. Der Innenverteidiger, der entscheidend zum Siegtreffer beigetragen hat, musste aufgrund eines Verdachts auf eine Kopfverletzung vorzeitig das Spielfeld verlassen. Eine MRT-Untersuchung ergab glücklicherweise keine strukturellen Schäden. Dennoch wird Grgić aus Sicherheitsgründen vorerst nicht zur Verfügung stehen. Die Vorsichtsmaßnahmen bei Kopfverletzungen sind in der heutigen Zeit besonders wichtig, und die medizinische Abteilung des Vereins handelt hier verantwortungsbewusst.
Ein weiterer Rückschlag betrifft Tim Thielen. Der Spieler fehlt nicht nur im letzten Match, sondern hat sich auch einen Muskelfaserriss zugezogen, der ihn voraussichtlich drei bis vier Wochen außer Gefecht setzen wird. Solche Verletzungen sind gerade für einen Spieler, der sich in der Form beweisen möchte, besonders bitter und können den Rhythmus der Mannschaft stören.
Karim Zeghli hat sich im letzten Spiel ebenfalls verletzt und kämpft nun mit einer Sprunggelenksverletzung. Ein Einsatz am kommenden Wochenende ist für ihn derzeit fraglich, was die Optionen für das Trainerteam weiter einschränkt.
Nic Alsbach, der zuletzt mit einer Prellung des Fußwurzelknochens zu kämpfen hatte, wird ebenfalls untersucht, um herauszufinden, ob er am Wochenende spielen kann oder ob er möglicherweise länger ausfällt.
Auf der positiven Seite gibt es jedoch Lichtblicke. Konrad Cornelius und Nazif Tchadjei haben Fortschritte in ihrem Comeback gemacht. Cornelius hat nach seinem Muskelfaserriss wieder ins Mannschaftstraining einsteigen können, während Tchadjei schrittweise an Intensität im Training zulegt. Ob sie bereits am Samstag einsatzbereit sind, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.
Die Verletzungssituation ist für die TuS Koblenz eine Herausforderung, aber das Team und die medizinische Abteilung arbeiten intensiv daran, die bestmögliche Lösung zu finden. Fans und Verantwortliche werden gespannt auf die Entwicklungen in den nächsten Tagen blicken.
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